• Das ist eben die Aufgabe der "Alten": die Sozialisierung der "Jungschen".

    Bei Dir war ich eben überrascht weil ich nicht so viel Arbeit sah nach Deinem "coming out" der Zugehörigkeit ;o).

    Die Herausforderung besteht darin Leutz, die des Erfolgs wegen zu UNION kamen, die eigentlichen Werte beizubringen.

    Ja, Spieler und Trainer kommen und gehen und die Liebe bleibt bestehen. Bei den Alten schon aus reiner Tradition; alter, weißer Mann...war schon immer so, bleibt so ;o).

    Weil unser Kick war: wir gingen durch die "Hölle" und danach kam das Paradies.

    Ich gebe zu es ist schwer jungen und neuen Fans das zu vermitteln, aber wie ich neulich schon schrieb; es ist eben nicht das was der Verein macht sondern das, was wir mit uns machen. Also das Besondere.

  • Hab nie behauptet das ICH den Trainer nicht mehr sehen möchte.


    Ich schrieb, dass es schwer wird einen längeren verbleib dessen zu erklären, wenn man gleichzeitig die Entlassungen unserer bisherigen Trainer berücksichtigt (ausgenommen Fischer) bzw mit einander vergleicht.


    konzepttrainer

    Gerade der Bezug zur Länderspielpause stützt doch meine Argumentation.

    Auf der einen Seite willst du dem Trainer Zeit geben, auf der anderen Seite erwartest du durch die Pause auch eine Art Entwicklung.

    Daher denke ich, sollte die Mannschaft gegen Elversberg ebenso eine bodenlose Leistung abliefern wie gegen Schalke, dann wird’s eng fürn Trainer. Gerade weil Trainer die ersten sind, deren Köpfe rollen. (Arme Säue halt)


    Das hat auch in meinen Augen nichts mit Populismus zu tun, sondern ist die Konsequenz im Profifußball. Bin ich selber Fan von Hire & Fire? Nein.


    MalerMario nein bin nicht Unioner geworden, weil wir alle weggeballert haben, sondern weil wir weggeballert wurden :crazy


    Schaut man sich im übrigen mal die Historie unseres Vereins und unserer Trainer an, dann sind lediglich Werner, Schäffner, Georgi, Neuhaus und Fischer länger als 3 Jahre im Amt geblieben.

    DAS ist ebenfalls Union. Also soweit hergeholt ist die Annahme über lustrinellis verbleib auch nicht.


    Noch mal, nicht ICH möchte eine Entlassung, ich kann sie mir lediglich von der Führung vorstellen. Vorausgesetzt wir legen zuhause gegen Elversberg einen desolaten Auftritt hin.

  • wuhleblut Das Präsidium sollte sich jetzt gut überlegen, was es demnächst tut, denn es ist die nächste verantwortliche Ebene, wenn ich die Sportmanagerebene Horst Heldt mal überspringe oder eher dem Trainerteam zuordne.

    Ein blosser Trainerwechsel allein würde definitiv den Abstieg nicht verhindern. Soweit lege ich mich fest. Das wäre blosser Aktionismus zur Kaschierung defizitärer Sportkompetenz in der Führungsebene des Vereins.


    Die Fehler in der letzten Transferperiode sind unschwer zu übersehen.

    Vielleicht würde es uns zur Erdung ganz gut tun, einige Realitäten anzunehmen und neu zu bewerten. Auch und primär mit strukturellen Konsequenzen im Verein, wie letztens hier schon ausführlich diskutiert wurde.


    Die immergleichen Reflexe werden uns perspektivisch nicht mehr weiterhelfen.

  • Was, wenn die Kompetenz nicht in der Entwicklung bzw. dem Wachstum liegt, sondern in der Konsolidierung?

    Meiner Meinung nach ist das die Aufgabe, die vorgegeben ist.

    Aus Sicht des Wirtschaftsunternehmen UNION BERLIN.

    Als Fan ist man natürlich darüber nicht sehr begeistert, als Oiropäer erst recht nicht. ;o)

  • Ich glaube, dass wir Samstag schon Lustrinellis Endspiel erleben könnten. Wenn das in die Hose geht, dann glaube ich, könnte die Reißleine gezogen werden. Spannend ist: Christian Eichner, der ebenfalls gehandelt wurde im Sommer, ist noch verfügbar. Und gibt sich gerade ziemlich motiviert.


    https://www.transfermarkt.de/e…os-quot-/view/news/487750

    Wenn's schlimm läuft, erfolgt die Demission unmittelbar nach dem Fantreffen.

    :/ :S

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  • Konzi, aber dann kann auch gut und gern der freie Fall kommen. Schaue mal nach Westend

  • Wenn wir gegen Elversberg so einen Schrott wie gegen Schalke spielen und verlieren ist Lustrinelli nicht mehr zu halten. Er ist dann derjenige, der den Kopf hinhalten muss für eine ganze Reihe von Personen, die im Sommer offensichtlich Mist gebaut haben. Angefangen bei Heldt als verantwortlichen Manager, über seine Scoutingabteilung die die neu verpflichteten Spieler vorher beobachtet haben (sollten) usw...

    Übrigens erkennt man auch deutlich, wie wichtig Andrej Illic für unser ganzes Offensivspiel ist. Er fällt seit Saisonbeginn aus und hat noch keine einzige Minute gespielt. Offiziell wegen einer Lebensmittelvergiftung und anschließender Blinddarm-Operation. Ich frage mich ja, was er gegessen hat. Sein Fehlen ist jedenfalls deutlich zu erkennen.

  • Ich glaube, dass wir Samstag schon Lustrinellis Endspiel erleben könnten. Wenn das in die Hose geht, dann glaube ich, könnte die Reißleine gezogen werden. Spannend ist: Christian Eichner, der ebenfalls gehandelt wurde im Sommer, ist noch verfügbar. Und gibt sich gerade ziemlich motiviert.


    https://www.transfermarkt.de/e…os-quot-/view/news/487750

    Ich glaube, wir könnten da unseren ersten Saisonsieg holen. Und so lange der möglich ist, werde ich den Teufel tun, etwas anderes zu glauben.

    Ich glaube... einer der blödesten Anfänge von Sätzen m.M. nach als Atheist oder auch Agnostiker, der mal eingesegnet wurde, weil er die DDR-Jugendweihe umgehen wollte, danach aber Kirchen nur noch museal besucht hat.

    Ich schlage deshalb vor: Ich hoffe statt Ich glaube zu verwenden. :crazy

    WWEL

  • Wenn wir gegen Elversberg so einen Schrott wie gegen Schalke spielen und verlieren ist Lustrinelli nicht mehr zu halten. Er ist dann derjenige, der den Kopf hinhalten muss für eine ganze Reihe von Personen, die im Sommer offensichtlich Mist gebaut haben. Angefangen bei Heldt als verantwortlichen Manager, über seine Scoutingabteilung die die neu verpflichteten Spieler vorher beobachtet haben (sollten) usw...

    Übrigens erkennt man auch deutlich, wie wichtig Andrej Illic für unser ganzes Offensivspiel ist. Er fällt seit Saisonbeginn aus und hat noch keine einzige Minute gespielt. Offiziell wegen einer Lebensmittelvergiftung und anschließender Blinddarm-Operation. Ich frage mich ja, was er gegessen hat. Sein Fehlen ist jedenfalls deutlich zu erkennen.

    Hast noch einen vergessen

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  • Ein neuer Trainer müsste auch mit dem vorhandenen Personal klarkommen, dass nun zumindest mit Imeri auf den aktuellen Trainer zugeschnitten ist.


    Ich würde Lustrinelli raten, seine Taktik defensiv besser zu justieren , nicht sklavisch an einer eher statischen Viererkette festzuhalten, sondern gegnerspezifisch immer wieder neu zu entscheiden.

    Es gibt dazu sehr viele Möglichkeiten; man muss sie nur anwenden.


    Des weiteren würde ich Khedira komplett herausnehmen, um insgesamt ein konstruktiveres Offensivspiel zu bauen.

    Nur meine bescheidene Erkenntnis aus dem Saisonanfang.

  • „Spieler, Trainer kommen und sie gehen, doch meine Liebe…“


    Für mich steht der Verein an erster Stelle, nicht Trainer xyz. Mag bei dir anders sein.

    Das fällt mir schwer zu glauben denn mit dieser hire & fire-Mentalität bürdest Du dem Verein Kosten auf, die durch Geduld zu vermeiden wären.

    Was ich aber ursprünglich zum Ausdruck bringen wollte ist; Du bist doch nicht UNIONER geworden weil wir immer alle weggeballert haben, oder? ;o)

    Die hire & fire Mentalität lebt doch Zingler aber selbst die letzten 20 Jahre vor.


    Das ging 2004 (07.2004 bis 09.2004) schon mit Wormuth los, über weitere Trainer zu Lieberam der mit einem Jahr (von 12/04 bis 12/05) schon "lang" bekommen hat. Über den General zu Schreier zu Neuhaus, der dann das erste Mal länger durfte. Danach ging es mit bis zu maximal 1,5Jahren Amtszeit weiter zu Fischer und seitdem ist wieder hier & fire.


    Also unter Zingler ist genau diese Mentalität die Tagesordnung und Neuhaus und Fischer die Ausnahmen die die Regel bestätigen.


    Deine Kritik richtet sich also gegen den falschen.


    Als Erinnerungshilfe:

    https://www.weltfussball.de/teams/te19/1-fc-union-berlin/alle-trainer/

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  • Kann man so nicht stehen lassen deine Feststellung der angeblichen hire & fire Mentalität seit dem Zingler Präsident ist, es waren seit 2001 16 Trainer und hier der Vergleich zu anderen Protagonisten da sind wir fast im Stabilen Bereich...


    Screenshot_20261003-124025.png

    In Erinnerung an die im WKll gefallenen Spieler vom FC Viktoria Schneidemühl u.a. mein Großvater Paul Dumke

    Einmal editiert, zuletzt von Wendenschlosser ()

  • Was hat es mit der "Union-DNA" zu tun, wenn man einfach Null Komma Null sieht, dass der Trainer auch nur Ansatzweise die Mannschaft mit seinem System erreicht?

    Das war jetzt eine komplette Vorbereitung und 3,5 Ligaspiele, bei denen wir ein Totalausfall waren.

    Ich finde es gut, dass man generell die Spielanlage verändern will. Anscheinend hat man dafür aber a) den falschen Geschäftsführer, da die Transfers halt bislang überhaupt nichts gebracht haben und b) einen Trainer, der entweder sein System nicht gut etablieren kann, oder c) eine Mannschaft, die es nicht versteht. Und da ich unsere Jungs wirklich nicht für dumm halte, sehe ich eher Punkte a) und b)

    Ich hoffe, ich irre mich, und Lustrinelli und das Team werden gegen Elversberg die Reaktion zeigen, die wir brauchen.

  • Wie gesagt bei uns drücken Neuhaus und Fischer (2 von 20 Trainern) den Durchschnitt in Zinglers Zeit nach oben. 2004 bis 2026 macht 20 Trainerwechseln in 22 Jahren. Für mich persönlich ist das hire & fire wenn durch 2 Trainer der Schnitt auf über ein Jahr hoch gedrückt wird. Ohne diese beiden Ausnahmen von der sonstigen Mentalität (wie gesagt 2 von 20, macht 18 mal ein anderes Vorgehen als diese beiden Male) wären wir bei nicht mal 'ne komplette Saison für einen Trainer.


    Übrigens landen wir selbst bei deinen geschönten Zahlen bei "hoher Fluktuation". Nur weil ein Trainer aber mehrere Amtszeiten hatte und wir damit weniger Trainer "verschlissen" haben, heißt das ja nicht das die Amtszeit damit automatisch länger wird. Ein Hofschneider war in 2 Amtszeiten trotzdem nicht mal ein Jahr insgesamt Trainer und zwischendurch eben Keller.


    Es ging um hire & fire. Du zählst 2 Trainer (Hofschneider und Keller), in Wahrheit waren es aber 3 Entlassungen (fire) und nicht nur 2. Das meine ich mit beschönigt. Und deine Statistik bestärkt eben meine Einschätzung. Hohe Fluktuation ist hire & fire und genau da landen wir in der Übersicht...


    PS: die mit extremen Verschleiß landen dort u.a. weil sie in ihrer Panik (Schalke und Hertha z.B.) teilweise 3-4 Trainer in EINER Saison hatten. In so einer Extremsituation waren wir noch nicht und haben dennoch zum Beispiel Bjelica kurz vor Saisonende entlassen haben.

    Football is for you and me - not for fucking industry!

    Einmal editiert, zuletzt von veritas ()

  • Es waren 18 nicht zwanzig...


    Zitat KI...


    Der 1. FC Union Berlin hatte in der Zeit von 2004 bis 2026 insgesamt 18 Cheftrainer (inklusiveige Interims- und Übergangslösungen).


    Zitat Ende...


    weiter Antwort KI...


    Screenshot_20261003-134503.png


    Zumindest war zielführend um sich zu entwickeln, aufzusteigen und 7 Jahre in der Bundesliga die Klasse zu halten.

    Das Ergebnis betrachtet bis hier alles richtig gemacht.

    In Erinnerung an die im WKll gefallenen Spieler vom FC Viktoria Schneidemühl u.a. mein Großvater Paul Dumke

    2 Mal editiert, zuletzt von Wendenschlosser ()

  • Union zählt also als Kontinuitätsoase :D


    Für kontinuierlich langweiligen Fußball vielleicht.

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