Pro Dirk Zingler - Pro Union

  • Weil diese Gruppen die das behaupten eben nur die Spiele an sich bewertet haben.


    Es geht darum das durch die Investitionen für die olympischen Spiele, in den jeweiligen Städten die Sportanlagen, Infrastruktur (ÖPNV, Stassen etc.) usw. so große Auswirkungen haben das sie sich im Laufe der Zeit (hier werden üblicherweise 30 Jahre angesetzt) mehr als amortisieren. Zum Beispiel weil sich durch die geschaffene Infrastruktur Firmen ansiedeln die Arbeitsplätze schaffen, die Sportstätten weiterhin für Sportveranstalltungen oder andere Veranstaltunge genutzt werden und dadurch Touristen in die Stadt kommen die wiederum die Hotels und Gastronomie steigern.


    Also man muss sichschon sehr doof anstellen um die Spiele nicht zum wirtschaftlichen Aufschwung zu nutzen, das würde bedeuten man baut Sportstätten die man nach den Spielen abreisst und keine Infrastruktur und sonst nichts, dann kann man alleine mit den kurzfristigen sachen rechnen. Ansonsten sind die langfristigen Effekte das viel entscheidendere.


    Wenn du ein Haus baust sagst ja auch nicht nach einem Jahr das hat sich nicht gerechnet, auch das wird über einen langen Zeitraum betrachtet

  • Wirtschaftlicher Aufschwung durch Bautätigkeit?

    Gar Amortisation? Sieh dir doch mal die gefühlt 5000 Baustellen in Berlin an und was auf den meisten seit Jahren passiert - so gut wie nix. Was soll sich also am ÖPNV, an den Straßen, an der Infrastruktur ändern durch Olympische Spiele? Woher willst du die Baufirmen nehmen, die sich hier ansiedeln? Und warum sollten sie das bei den höchsten Enegiepreisen der Welt und der extremsten Bürokratie überhaupt tun, wo es doch schon in den europäischen Nachbarländern viel einfacher ist?

    Im Handwerk werden überall händeringend Arbeitskräfte gesucht. Welche Arbeitsplätze willst du also schaffen, die nicht schon längst existieren aber unbesetzt sind?

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  • Wo sollen denn neue Sportstätten hin?

    Gibts hier irgendwie in der Stadt noch Flächen?


    Und ditt olympische Dorf wo soll ditt hin?

    Wo ein Wille ist, ist ein Weg.


    Mir geht dieses Dauer-gegen-alles auf die Nerven.

    Zwischen Gründung und DAX-Aufnahme von Wirecard lagen fast 20 Jahre. In die Gegenrichtung ging es schneller. Binnen zwei Jahren wurden 200 Mrd. € wieder komplett auf Null gesetzt.

  • In sich doof anstellen ist man in Berlin eigentlich ganz gut.

  • Für …

    … funktionierenden und pünktlichen ÖPNV

    … modernen, preiswerten und ausreichendem Wohnraum

    … mehr Sportplätze, Turnhallen Schwimmhallen

    … Sanierung und Ausbau des Straßennetzes

    … den weiteren und schnellen Ausbau der Stadtautobahn

    … unverzügliche Sanierung maroder Brücken

    … moderne Schulen mit funktionierenden und sauberen Toiletten

    … eine unverzügliche vielleicht auch zwei 😜) Baugenehmigung (en) zur Errichtung bundesligatauglicher Stadien



    (reicht dit erstmal, @geist?)

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  • Für alles ist kein Geld da.

  • Sowas in die Richtung lag mir auch schon auf der Zunge.

    Alle Welt fühlt sich berufen, "bezahlbaren Wohnraum" zu fordern.

    Aber die gleichen Leute sind auch bei den ersten Protestierern, wenn untergenutzte Areale wie z.B. Tempelhofer Feld, Flughafen Tegel oder Trabrennbahn Karlshorst (wozu braucht eine Stadt zwei Trabrennbahnen?) diskutiert werden.

    Zwischen Gründung und DAX-Aufnahme von Wirecard lagen fast 20 Jahre. In die Gegenrichtung ging es schneller. Binnen zwei Jahren wurden 200 Mrd. € wieder komplett auf Null gesetzt.

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  • Sowas in die Richtung lag mir auch schon auf der Zunge.

    Alle Welt fühlt sich berufen, "bezahlbaren Wohnraum" zu fordern.

    Aber die gleichen Leute sind auch bei den ersten Protestierern, wenn untergenutzte Areale wie z.B. Tempelhofer Feld, Flughafen Tegel oder Trabrennbahn Karlshorst (wozu braucht eine Stadt zwei Galopprennbahnen?) diskutiert werden.

    Die Stadt hat keine Galopprennbahn.

  • ...

    Aber die gleichen Leute sind auch bei den ersten Protestierern, wenn untergenutzte Areale wie z.B. Tempelhofer Feld, Flughafen Tegel oder Trabrennbahn Karlshorst (wozu braucht eine Stadt zwei Galopprennbahnen?) diskutiert werden.

    Hoppegarten liegt knapp außerhalb. Somit gibt es innerhalb der Berliner Stadtgrenze keine einzige Galopprennbahn.


    Die Trabrennbahn Karlshorst einer anderen Nutzung zuzuführen, wäre genauso logisch, wie das gleiche mit dem Areal der Trabrennbahn Mariendorf.

  • Die „Rennbahn im Grünen“ in Hoppegarten ist in Privatbesitz.

    Ansonsten wäre die auch schon weg.


    Und die Trabrennbahn Karlshorst ist auch nur noch ein Schatten seiner selbst …


    Egal, es geht doch nur darum, dass die Politik vernünftige Rahmenbedingungen (z.B. für den Wohnungsbau) schafft und die öffentlichen Verwaltungen ihren Job machen und ihre Pflichten erfüllen, bei ihren hoheitlichen Aufgaben …

  • Ist korrigiert. Hoppegarten war gar nicht gemeint, wie sich aus dem Kontext ergeben hat.


    Kernargument wie gesagt das Berufsdagegensein weiter Teile der Bevölkerung.


    Investieren in die Infrastruktur? Ja, gerne. Aber bitte nicht in Transrapid, Stuttgart 21 und bloß nicht die Trassen reparieren (Berlin - Hamburg) wo ich unterwegs bin.


    Investieren in Wohnraum? Ja, gerne. Aber nicht untergenutzte Areale (s.o.) bebauen.


    Investieren in Bildung? Ja, gerne. Aber den Kindern nicht soviel Hausaufgaben aufgeben.


    Investieren in Gesundheit? Ja, gerne. Solange die Gemeinschaft für meine homöopathische Pickelsalbe zahlt...

    Zwischen Gründung und DAX-Aufnahme von Wirecard lagen fast 20 Jahre. In die Gegenrichtung ging es schneller. Binnen zwei Jahren wurden 200 Mrd. € wieder komplett auf Null gesetzt.

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