1. FC Union Berlin - SC Freiburg

  • Mir ging und geht es nicht um schönen Fußball in erster Linie. Mir geht es um Fußball, der uns mittel- und langfristig sportlichen Erfolg erMÖGLICHT.

    Dort sehe ich Gefahr, weil ein Tanz auf der Rasierklinge eben von Jahr zu Jahr immer mehr Risiken birgt. Gehen wir mit dieser Truppe runter, wird’s reichlich schwer. Und wir haben viel vor die nächsten Jahre.

    Nichts anders treibt mich um.

  • Einstellung hat gepasst. Spielerisch ist das halt nach wie vor absolut unterirdisch. Es gibt keine Spielidee und erst recht niemanden der für uns das Spiel macht… Skarke war das erste Mal wahrnehmbar auf dem Feld als er in der zweiten Halbzeit mal vor der Waldseite aufgetaucht ist. Alles nichts Neues.


    Die Schiedsrichterleistung war eine bodenlose Frechheit!

  • Vielleicht kann man Herrn Dr. Baumgart auf der PK nach Spielende mal fragen, exakt welche Spielidee seine Aufstellung der ersten 60 Minuten hätte verwirklichen sollen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass es dann still wird.

    Oder : „Jetz wolln wa ma die Kirche im Dorf lassen…“

  • Geh ich voll mit, ABER: Wir sind jetzt im 7. Jahr Bundesliga und da muss das Selbstverständnis auch einfach sein, dass wir nicht wie in jedem Spiel als absoluter Neu-Aufsteiger Underdog mit 'nem Kaderwert von 15 Mio. antreten. Sieben Jahre sind kein Pappenstiel. Ich will hier auch kein Tiki-Taka sehen, aber ich wäre schon froh, nicht bei jedem Vorwärtspass beten zu müssen, dass der irgendwie ankommt.

    Glück ist, wenn einer auf den Ball spuckt und der Gegner dann den Elfer an die Latte setzt (DZ).

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  • Schade finde ich, dass unserem Spiel seit sehr langer Zeit die gleiche Schablone auferlegt wurde/wird.

    Und kaum ist da jemand der da ausbricht, wird er gleich wieder verkauft.

    So ein Straßenfußballer wie Hollerbach fehlt.

    Nicht nur weil er unkonventionell spielt(e) sondern weil er auch andere Spieler ermutigte.

    Am Anfang der Saison dachte ich, dass Ansah diese Lücke schließt. Nur leider sieht das der Trainer anders und schenkt kein Vertrauen von Anfang an.

    Vielleicht setzt er auf Möglichkeiten in der zweiten Hälfte.

    Da auch die Eventualität gegeben ist einen Rückstand wettmachen zu müssen, sehe ich das dann als Realitätsverweigerung. Also bei unserer Truppe.

  • Als ich heute Schäfer, Haberer und Skarke in der Startaufstellung gesehen habe, war alles klar. Komplett auf Zerstörung ausgerichtes Spiel mit der Hoffnung auf ein Standardtor. Hätte mich trotzdem über 2 Punkte mehr gefreut.

  • Ja!

    Unsere Satzung ist im Netz zu finden.Denise aus dem Zeughaus“ ist nicht die Satzung.

    Du wolltest mit Deinem Satzungshinweis zum Ausdruck bringen, dass meine Aussage nicht stimmt.

    Das habe ich widerlegt.

    Jetzt blödelst Du weiter rum.


    Du nervst.

  • Sorry,aber hätten in den letzten 35 Jahren alle so gedacht,würde es uns heute nicht mehr geben.

    Für mich ist Union eine Lebenseinstellung,nicht mein Lebensmittelpunkt,und das unabhängig von einem Tabellenplatz oder eine Ligazugehörigkeit.

    Unzufriedenheit gehöhrt dazu,aber beim nächsten Spiel,bin ich immer wieder da.

    Mehr als gar nichts, aber deutlich weniger als ein bisschen. Das muss drin sein.

  • Nach 9 Spielen haben wir 11 Punkte. Gegen Europapokalteilnehmer wie Stuttgart, Dortmund, Frankfurt, Freiburg, Leverkusen. 5 der 9 Teams haben ganz andere Möglichkeiten und hier wird so getan als seien wir spielerisch eine komplette Katastrophe.

    Einige sollten einmal genau in sich gehen und überlegen was uns stark macht. Es ist nicht attraktiver Offensivfußball, weil man auch gar nicht die Spieler hat um kombinationsstark nach vorne zu spielen.

    Ein mahnendes Beispiel zu was derlei Träume von attraktiven Fußball führen kann, sehen wir wunderbar in Augsburg.

    Nur für's Protokoll, Union ist dran sich zu einem Bundesligisten zu etablieren, was verlangt man den noch?! Das ist ein Verein mit Strukturen die z.T. schlechter sind als in Schalke oder Hertha und trotzdem hält man die Klasse. In Schalke haben sie ein riesen Stadion und vor einigen Jahren war die Jugendabteilung richtig gut. Hertha hat viele andere Probleme, im Jugendbereich sind sie aber sehr stark.

    Ein Hoeneß hat in der 60zig Doku (ARD) übrigens rausgehauen: "Ja wenn die 60er weiter so klein Denken das sie bereit sind in einem Grünwalder zu spielen, das vielleicht 20.000 Zuschauer hat, ja dann wird es nichts mehr. Mit 20.000 Zuschauer kannst du in der Bundesliga gar nichts putzen (ab 12:50min, Folge 5).

    Union hat gezeigt es ist kurzfristig möglich, aber realistisch betrachtet nicht auf Dauer. Trotz all dieser Widrigkeiten schaffen es die Verantwortlichen jedes Jahr ein Team zusammen zu stellen das jenes Minimalziel, den Klassenerhalt, erreicht.

    Also mal locker bleiben und auch dankbar sein, für das was dieser Verein erreicht hat in der Vergangenheit sowie bislang in dieser Saison.

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  • Nach 9 Spielen haben wir 11 Punkte. Gegen Europapokalteilnehmer wie Stuttgart, Dortmund, Frankfurt, Freiburg, Leverkusen. 5 der 9 Teams haben ganz andere Möglichkeiten und hier wird so getan als seien wir spielerisch eine komplette Katastrophe.

    Diese Lobgesänge ist typisch DDR oder Kirche.
    Ja ja wir haben heute 20 ha zusätzlich geerntet...
    So wie die Jungs die letzten 3 Spiele spielten würden die auch nur ein unentschieden gegen die eigenen Frauen schaffen.

  • MalerMario

    Ansah hat nur zwei Spiele nicht von Anfang an gespielt.

    Mir wirkte es eher, als sollte er mal eine Verschnaufpause bekommen, um ihn nicht gleich zu verheizen.

    Und in den letzten Spielen wirkte er nicht mehr so frisch wie am Anfang der Saison. Die Unbekümmertheit ist weg, ich vermute Baume wird mit ihm daran arbeiten und genau deswegen versuchen ihn eben dosiert einzusetzen.

    Vielleicht solltest du als Chefpsychologe mal ein Wort mit Ansah sprechen? ;)

  • Selbst in besten Zweitligazeiten waren wir nie ein spielstarkes Team. Und Schönheitspreise gibt es auch in Liga 1 nicht zu gewinnen. Defensivtaktik und Konterorientierung sind absolut legitime und übrigens mitnichten leichte oder gar billige Stilmittel und Erfolgsmodelle.


    Gleichwohl darf, ja muss man mehr spielerische Sicherheit verlangen, weil auch schnelles Umkehrspiel Passgenauigkeit, Spielwitz und gelungene Spielzüge erfordert. Gelingt das nicht besser als zuletzt, wird es wirklich eng.


    Spielerische Dominanz werden wir vielleicht nie erreichen, ist aber nicht unser Ziel und auch nicht nötig, da sollen sich Frankfurt, Stuttgart oder Dortmund versuchen, und auch die scheitern regelmäßig gegen die Spielverderber aus Coepenick. Herrlich!

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  • Selbst in besten Zweitligazeiten waren wir nie ein spielstarkes Team. Und Schönheitspreise gibt es auch in Liga 1 nicht zu gewinnen. Defensivtaktik und Konterorientierung sind absolut legitime und übrigens mitnichten leichte oder gar billige Stilmittel und Erfolgsmodelle.

    Absolut, nur klappt das mit dem kontern so garnicht, und das fängt leider bei Freddy schon an. Er hatte gestern mehrfach die Möglichkeit nach Standarts des Gegners das Spiel schnell zu machen, stattdessen macht er genau das Gegenteil so das der Gegner problemlos seine Spieler hinter den Ball bekommt und das nur um den Ball dann trotzdem nach vorne zu bolzen und auf einen zweiten Ball zu hoffen.

    Damit wird man keine Abwehr überraschen können.

  • Hallo Klaus 🤗


    bist du denn nächsten Samstag gegen Bayern im Stadion❓️ Laut Experte M. Reif 🗣 zu hören ab Minute 4:50 ☝️☺️


    Bayern weiter nicht zu stoppen, aber deutliche Kritik an DIESEM Superstar! | Reif ist Live
    *Reif ist Live wird präsentiert von der DVAGBayern weiter nicht zu stoppen, aber deutliche Kritik an DIESEM Superstar! Der FC Bayern gewinnt in der zweiten R...
    youtu.be


    gibt es wieder so ein Spiel. 🙏😉 🇮🇩🍀🇮🇩


    EG nach Dresden 🇮🇩🤗

  • Meinerseits möchte ich da mal etwas differenzieren. Ich schrieb immer wieder davon, dass es im Sinne der Mannschaft wünschenswert wäre, ein fußballerisches Konzept zu verfolgen, dass in irgendeiner Form auch eine offensive Spielidee entwickelt (mitdenkt), die uns in Spielen gegnerbezogen variabler in unserer eigenen Spielanlage macht. Von "schönem" Fußball habe ich in diesem Zusammenhang nie gesprochen. Horst Steffens Ausführungen im ASS waren dazu für mich wirklich äußerst interessant und die von ihm dargestellte Vorstellung, wie man es erreichen kann Spielern auch wieder mehr Spaß am Fußballspiel zu vermitteln, absolut nachvollziehbar. Bei uns wird Fußball momentan ausschließlich gearbeitet. Defensivtaktisch (bezogen auf die Zerstörung des gegnerischen Spiels) machen wir da seit langer Zeit vieles richtig und wir können diese Spielweise größtenteils mit einem guten physischen Zustand des Kaders untersetzen. Gepaart mit unserer Standardstärke und einer gewissen Qualität im Konter- (Umkehrspiel) konnten wir in vergangenen Spielzeiten zumindest den Klassenerhalt immer noch bewerkstelligen. Doch wie es hier bereits andere schrieben, wenn wir uns fußballerisch nicht weiterentwickeln, braucht man kein Prophet sein, dass uns diese Art des "Verhinderungsfußballs" auf lange Sicht nicht in der Liga halten wird. Ich hätte gedacht, dass es mir mal zu Ohren gekommen wäre, dass wir uns in der BL etablieren wollen. Wenn dem so ist, dann müssen wir in diesen Fragen auch spielkonzeptionell Antworten finden. Und um nochmal Horst Steffen zu bemühen, er sagte: dass eine Spielphilosophie, bei der man spürt, dass die Spieler Spaß bei der Ausübung ihres Sports empfinden, sich automatisch auch auf das Publikum übertragen wird. Und ja, dass Ergebnis würde man dann am Ende vielleicht sogar als "schöneren" Fußball empfinden/bezeichnen.

    Diese Vision/diese Entwicklung sehe ich momentan bei uns nicht. Das hat nichts damit zu tun, dass ich unsere Art des Fußballs, und die Ergebnisse, die wir mit dieser Art erzielt haben, nicht wertschätze. Ich denke lediglich, dass es uns nicht gut bekommen wird wenn wir glauben, dass uns ein "Stehenbleiben" bei dieser äußerst begrenzten Spielweise zukünftigen sportlichen Erfolg generieren wird. Das glaube ich ehrlich gesagt nicht.

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