Beiträge von watsonwatson

    Den Startelfeinsatz von Woo verstehe ich überhaupt nicht...

    Fand ihn im letzten Spiel eine Spur besser als im vorletzten.

    Der Brecher ist er halt qualitativ nicht.

    Aufstellung von uns sieht nach geballtem Mittelfeld aus, dass zusätzlich etwa durch einen Haberer dicht gemacht werden kann.

    Man will verhindern, dass Wolfsburg da die Oberhand bekommt.

    Und dann hofft man wie üblich auf Konter oder Stamdards.


    Mail sehen.

    und ich denke mit bitterem beigeschmack an das Tor, weil Sheraldo bei jedem anderem Spieler den Ball an der Strafraumkante rüber gespielt hätte und der andere den ganz locker eingeschoben hätte. er wollte aber aus entsprechenden Gründen nicht,und hat von der Strafraumkante selber raufgeballert und fofana den Abstauber dann reingemacht... ein weiteres zeichen, dass bei den beiden die chemie überhaupt nicht stimmte...

    Guck dir das Tor noch mal an. https://m.youtube.com/watch?v=…wb2xpIHVuaW9uIDEgMQ%3D%3D zu sehen ab Minute 3. Fofana hat den Ball in den Lauf von Becker gepasst weil er selbst durch einen Verteidiger behindert wurde, der hat direkt geschossen, ist am Torwart gescheitert und Fofana hat den Abstauber rein geballert. Der lange Ball kam damals von Jerome Roussillon.

    Ach, wie schön. Ich habe es sehr gerne nochmal gesehen.

    Ich fand Udokhai einerseits immer sehr ordentlich und andererseits auch ein wenig überbewertet.

    Das muss nichts bedeuten für uns hier:

    Wir haben immerhin die Erfahrung gemacht, wie sich Diogo, Danilho und Leo hier entwickelt haben.


    Von Nsoki habe ich ja nur die letzten Minuten gesehen: Die allerdings haben mir sehr gefallen!

    Sie werden die Mannschaft an die Leistung des letzten Spiels gegen die Bayern erinnert haben und sie darauf eingeschworen haben.

    Und es wird weitgehend dieselbe Aufstellung sein.


    Ich rechne auch mit einem besseren und fokussierteren Auftritt unserer Jungs - immer unter der Überschrift, dass wir kein schnelles Gegentor kassieren oder vielleicht sogar selbst in Führung gehen.


    Müssen wir einem Rückstand hinterherlaufen, wird es extrem eng.

    Welche Spielidee ist das denn? Und was genau hat er denn hier deíner Wahrnehmung nach getan, um die vermitteln zu können?

    Naja die ursprüngliche Idee war ja am Anfang offensichtlich mehr offensiven Angriffsfußball zu spielen. Warum er jetzt davon abrückt und mehr und mehr Fischers Angsthasensystem übernimmt weiß ich auch nicht.

    Vor allem kann er aber auch mal lauter werden und ansprechen was ihn ankotzt. Besser als Friede, Freude, Eierkuchen ist das auf jeden Fall. Guck dir Baume doch mal bei Spielen an. Der läuft gefühlt in jedem Spiel mehr km als so mancher Spieler und sieht aus als würde er sich jeden Moment selbst einwechseln. Irgendwie ist mir so jemand sympathischer als ein Trainer, der nur da sitzt und jede Emotion zu hause lässt.

    Chrissi0815 "Naja die ursprüngliche Idee war ja am Anfang offensichtlich mehr offensiven Angriffsfußball zu spielen."

    Ja? Ich kann Belege dafür zumindest in meiner Erinnerung nicht finden. Eher im Gegenteil, wenn etwa ein Benes dauerhaft auf der Bank sitzt oder 8er Positionen mit einem Schäfer oder Haberer besetzt werden


    "Fischers Angsthasensystem " ist ein Begriff, den ich so nie ernst nehmen könnte:

    Urs hat defensive Stabilität der gesamten Mannschaft etabliert und hat mit Kruse, Taiwo, Sheraldo & Co offensive Elemente eingefügt, die cool waren.

    Das lag natürlich auch an diesen Spielern, die aber durch Urs und sein Team zu diesen Spielern werden durften.


    Offensiven Ballbesitzfußball hat Urs nicht hinbekommen, Baumgart aber auch nicht.


    Und das individuelle Verhalten von Trainern an der Seitenline kann jeder so bewerten, wie er mag, das ist nie mein Thema gewesen. Wollte man das übrgens erweitern, könnte man auch lange über Verhalten, Souveränität und Ausstrahlung beider Trainer während der PKs reden.


    Nach wie vor bleibt für mich der Beleg einer ursprünglich offensiven Spielidee von Baumgart unsichtbar.


    Und insgesamt (ich wiederhole mich) bleibt bis auf Spiele wie gegen Bayern oder die dankbaren Frankfurter - die Spielidee von Baumgart generell (!!!) unsichtbar.


    Einer der sogenannten "Journalisten" sollte mal auf einer PK präzise danach fragen.

    Ich glaube, bei der damaligen Verpflichtung von Baumgart hat eine Rolle gespielt,


    - dass er schnell und ohne Theater verfügbar war,

    - offensiv ausgerichtet von seinen Neigungen her

    - und noch mehr, dass man sich einreden konnte "Alte Liebe, das passt. Das ist einer von uns mit Emotionalität, usw., usw."


    Meiner Meinung nach hat insbesondere der letzte Punkt vieles überstrahlt.

    Der Atletico - Vergleich passt nur teilweise:

    Atletico hat durchgängig mehrere offensiv gute Spieler gehabt, die allerdings aus taktischen Gründen nicht offensiv dominiert haben.

    Wir dagegen setzen offensiv auf individuelle Fähigkeiten von Einzelpersonen, von denen extrem viel abhängt - primär vorher Hollerbach, nun Ansah.


    Und Atletico war kämpferisch konsequenter und eben auch grundsätzlich ausgefeilt unfairer als wir:

    Koordinerte Unfairness, so dass sie möglichst nicht extrem auffällt, war da ein richtiges Konzept.


    Und Atletico hat einen Trainer, der Gegnern gegenüber konsequent Arschloch war. In jeder Sekunde des Spiels an der Seitenlinie.


    Wir haben einen Trainer, dessen Spielidee konsequent eindimensional ist.

    Man könnte sagen, "Die Jungs waren in der letzten Viertestunde nicht mehr konzentriert".

    Oder man könnte sagen "Gegen defensive Gegner aus dem unteren Tabellendrittel tun wir uns immer schwer."

    Oder man könnte sagen "Trainerteam und Mannschaft hatten einen schlechten Tag".


    Alles nicht nur falsch, aber eben in Kombi auch Symptom und Oberfläche.


    Die Wahrheit ist:

    Ein Trainer ist dafür verantwortlich, die vorhandenen Spieler und die gesamte Mannschaft so konsequent weiterzuentwicklen, dass sie stabil Schritt für Schritt besser wird.


    Das ist nicht gelungen - überhaupt nicht:

    Wir konservieren hartnäckig unsere Defizite im Bereich der offensiven Spielgestaltung, und wir sind und bleiben taktisch von (falls überhaupt vorhanden) der Spielidee eindimensional:


    Defenive Disziplin, Abwehrschlachten, Konter und gute Standards. Punkt.

    Zu eindimensional und Verantwortung des Trainers.


    Selbst das Baumgart-Beispiel des abgebrochenen Viererketten-Versuchs, das ihm wegen der "Flexibilität" häufig positiv angerechnet wurde, ist für mich keines, obwohl die Entscheidung damals richtig war:


    Ein Trainer ist eben nicht nur dafür verantwortlich, die eigenen taktischen Impuse dem Niveau der Mannschaft anzupassen, sondern das Geld gibt es auch dafür, das Niveau der Manschaft den eigenen Spielideen anzupassen und es kontinuierlich anzuheben.


    An 110 & -Tagen können wir wie gegen die Bayern Sensationelles leisten, im Rahmen unserer alten, starren Logik. Aber dazu braucht es erstens die 110 % - Tage und zweitens die Bayern.


    Das gestern gegen Heidenheim war nicht nur ein Desaster wegen der letzten Minuten:


    Es war eine taktische Bankrotterklärung in den 85 Minuten vorher.

    Das ist für mich die Wahrheit.

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