Beiträge von moskvitsch

    Also ich glaube, gespaltener kann eine Gesellschaft kaum sein, als sie in der DDR war.

    Die Spaltung im Osten verlief im Großen und Ganzen horizontal....insbesondere im der Betrachtung/ Wahrnehmung der Realität (die da Oben/ wir da Unten)


    Es gab natürlich auch vertikale Unterschiede zwischen eher Linientreuen (Nomenklatura/ Skeptikern/ konstruktiven Kritikern/ Eingerichteten (Arrangierten)/ und Verweigerern.



    Im Hier und Heute gibt es weniger Facetten in der großen Masse.

    Es gibt mehr oder weniger nur zwei große Lager bzgl. der "wir da Unten". Die Wohlstands-Salon-Ideologen, und die Anderen.

    Die Gruppe der "Anderen" teilt sich nochmals.

    In die Gruppen der Hoffnungslosen/ Leistungsempfänger/ Agnostiker.

    Mit dem Tabellenplatz und der erreichten Punktzahl , ist wohl jeder hier zufrieden.

    Was mir persönlich noch fehlt, ist eine klar wiedererkennbare spielidee.

    Vieles ist stückwerk und nicht wirklich einstudiert.

    Was bringt uns eine klar erkennbare Spielidee?


    Letztlich ist entscheidend (am Ende des Tages), wieviel Punkte du am Schluss der Saison eingefahren hast!



    Mal das Paradebeispiel aus der oberen Abteilung der Tabelle.

    Das Konstrukt ist mit außerordentlich hohem finanziellen Aufwand, vor 10 Jahren in die 1. Buli gehievt worden.

    Mit Strukturen, die schon in der Regionalliga durch enorm viel Geld geschaffen wurden.


    Immer mit einer klaren Spielidee....koste es, was es wolle.


    Bisherige Titel?

    DFB-Pokal


    Oder nehmen wir E.Frankfurt...annähernd so wie RB.


    Was ich damit sagen will!


    Ein klare Spielidee entscheidet nicht über den Erfolg (gemessen an den Möglichkeiten) einer Mannschaft.


    Zudem bin ich der Meinung, dass wir eine klare Spielidee haben, die sich seit 6 Jahren bewährt hat, und aktuell.im 7. Jahr noch immer funktioniert.

    Diese Idee war bis jetzt immer in der Lage (egal unter welchen Umständen) die Klasse zu halten.

    Sie war zur Adaption fähig, und wird es auch dieses Jahr sein.

    Ich bilde mir ein wahrgenommen zu haben, dass die jüngsten Personalentscheidungen mit dem Motiv einer offensiveren Ausrichtung getätigt wurden.


    Aber die Anpassung des Systems an die Mannschaft braucht Zeit, ebenso wie die Anpassung der Spieler an das System.

    Es geht nur in einem Prozess.

    Umso mehr Spiele wir wie in Köln ziehen, umso besser sind die Bedingungen für den Prozess im Hintergrund.


    Schönheit gewinnt im Sport keine Preise!

    Mal den Satz ein bisschen umgestellt ergibt sich, dass der Trainer dafür AUCH die Verantwortung trägt.

    Aber eben nicht nur er.

    Er muss aus den vorhandenen Spielern eben was machen. Eine Etage drüber sitzt auch noch etwas Verantwortung.

    Insgesamt werden beide Etagen dieser, aus meiner Sicht, durchaus gerecht.

    Er hat aber AUCH vor Antritt seines Jobs zu prüfen, was gibt der Spielerkader für seine SPIELPHILOSOPHIE her...

    Der Verein wusste ja im Vorfeld, welche Spielidee Baume bevorzugt. Und auch deshalb hat man ihn ins Visier genommen.

    Selbstverständlich war allen Beteiligten klar, dass dies nur über ein hohes Maß an Variabilität funktionieren kann.

    Man sieht, dass dies der Fall ist. Wir befinden uns nach wie vor in einem Prozess, der noch lange nicht zu Ende ist - abgesehen davon, dass sich Leistungssport immer in einem Prozess befindet.

    Au ja, wer von den Alten kennt Festus nicht, für mich als Piepel damals ein Riese, Hände wie Klodeckel und ein Blick... =O

    Hat mich in Lichtenberg ruck, zuck vor Abfahrt ausm Zug entfernt, ging glaube ich nach Schwarze Pumpe.

    Dann das Fläschchen Gotano alleine ausgesüppelt und torkelig nach Hause, muss Anfang der 80iger gewesen sein, ick gloobe Freundschaftsspiel. Zu Hause dann nochmal Ärger, damals war's...

    Gotano, oh ja dröhnte schnell und hielt lange an😂

    Kann ich, bzgl. meines Selbstversuches Winter 85, bestätigen!!!


    Das Zeug hieß aber Gothano ....entsprechend des Thüringer "Labors" :rofl:

    Wenn man ein bisschen ortskundig ist, stellt sich einem diese Frage nicht.

    Jürgen hat aber Heute auch gut gearbeitet, und ist viel gelaufen.

    Er ackert und wird sich auch irgendwann belohnen.


    Was uns aktuell ausmacht, ist unsere mannschaftlichen Geschlossenheit.

    Alle gehen Wege die wehtun.


    Und nun belohnen sich die Jungs langsam dafür!



    Frohes Fest!

    Was heißt System? Das war eine verbrecherische, faschistoide Diktatur!

    Faschistoid war sie absolut nicht! Menschenrechtsverletzend schon, aber das, was man in faschistischen Staaten (Das 1000jährige Reich, Italien, Spanien, Ungarn, später Chile, Argentinien, China, Kambodscha als Beispiele) erlebt haben musste, gab es bei uns nicht.

    Dafür, bis zu Stalins Tod, ein ostdeutscher Stalinismus, der sich schon deutlich vom russischen unterschied. Sonst wären viele von uns aufgrund ihrer Gesinnung nicht mehr am Leben!

    Darüber sollte man auch mal nachdenken, quasi, die Gnade der späteren Geburt.

    WWEL

    "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!"


    Das war schon alltäglich zu spüren.

    Jegliche Verfehlung im öffentlichen Raum wurde zunächst dahingehend überprüft, welche Auswirkungen dies auf die Gesellschaft und ihre Philosophie hat.


    Das in Frage stellen von Entscheidungen, Positionen, Zielen, Vorhaben, Bewertung der aktuellen Lage bzw. Situation etc. die Gesellschaft betreffend, führte zur Überprüfung und Kategorisierung des jeweiligen Bürgers.

    Dies hatte direkte Auswirkung auf seinen gesellschaftlichen Stand, und seine Möglichkeiten sein Leben zu gestalten.


    Du kannst einen Menschen gesellschaftlich "töten" ohne ihm das Leben zu nehmen. Letzteres durften so Einige dann selbst in die Hand nehmen.

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