Beiträge von Svenne

    Wirklich erschütternd, was hier abgeht. Zwei User mit eindeutigen Herabwürdigungen. Das ist nicht zu akzeptieren und auf das Schärfste zu verurteilen.


    Und die Mods schreiten im Übrigen auch nicht ein, was ich bedenklich finde, da hier klar Grenzen überschritten wurden.

    Wo habe ich denn das gesagt, dass ich mit einer völlig neuen U21 Mannschaft gerechnet habe?


    Aber ein paar mehr 2007er hätte man schon übernehmen dürfen, wenn man es ernst nimmt.


    Ich sehe den Spielbetrieb nicht kritisch für unsere U17 und U19. Aber das große Problem im Übergangsbereich löst der U21 Spielbetrieb tendenziell eher nicht.

    "Union Berlin" wurde auch schon vor 1989 verwendet, allerdings eher selten. Aber Bezeichnungen wandeln sich. So, wie wir früher eher die Wuhlheider waren, sind wir heute die Köpenicker. Die "Eisernen" hat sich auch erst in den 1990er Jahren etabliert.

    Ich kann zwar verstehen, dass man mit "Union Berlin" etwas fremdelt, aber was ist grundsätzlich daran auszusetzen?

    Vielleicht etwas vergleichbar mit dem Streit, wie unsere Spielstätte richtig bezeichnet wird: "Alte Försterei" oder "Stadion An der Alten Försterei".

    Wenn sich Dinge so entwickeln, kann ich damit grundsätzlich leben. Sprache lebt.


    Was mich stört ist, dass es nicht von innen heraus kam. Ich bin Kind der frühen 90er. Da hat das niemand gesagt, weder die Presse noch die Unionfans. Und wenn ich alte TV und Presseberichte der DDR gesehen oder gelesen habe, war da fast ausschließlich immer vom 1. FC Union die Rede.


    "Union Berlin" kam eigentlich erst auf, als im Videotext der Platz für "1. FC" nicht gereicht hat bzw. hat es das DSF dann mit unserem Zweitligaaufstieg 2001 plötzlich voll etabliert. Und ich hatte das Gefühl, dass außerhalb der Region dann merklich öfter das "Union Berlin" eingesetzt wurde. Das ist was Anderes, als wenn es von innen heraus als schön angesehen wird. Deshalb stört es mich persönlich.

    Ich hatte die Diskussion schon öfters. Und dieses Lied kommt immer als eher Totschlagargument. Es ist ist am Ende Kunst das Lied und hat nicht unbedingt etwas mit dem realen Sprachgebrauch zu tun. Aber nichts für ungut. Jeder kann das sehen, wie er möchte. Eisern

    Elias hat das gewisse Etwas am Ball, im Dribbling, als auch im Abschluss. Ohne Ball sind einige Dinge zu verbessern, aber das kann man noch lernen. Er ist "Dezember-Kind", körperlich nicht so stark. Genau für solche Spieler braucht man eine zweite Mannschaft. Wie wir jetzt seit der MV wissen, regt Dirk Zingler zu jeder Saison das NLZ dazu an, die Entscheidung zur Abschaffung der Zweeten zu hinterfragen. Nun wird das elfte Mal in Folge entschieden den eigenwilligen Weg weiter zu gehen, dass es die U19 Spieler direkt zur Profimannschaft schaffen sollen. Für Spätentwickler ist da kein Platz.


    15 von 18 Vereinen schicken in der nächsten Bundesligasaison eine U23 in den normalen Spielbetrieb. Nur Leverkusen, Rasenballsport und wir nicht. Man ist beinahe müde sich darüber aufzuregen, dass Union sich gegen jedwede Empirie und sportwissenschaftlichen Erkenntnisse stemmt.


    Außer Prosche, Blaszczak und Gray (mit allen drei wurde verlängert) ist glaube kein 2007er mehr übrig geblieben. Man darf immer wieder fragen, wofür wir eigentlich so viel Aufwand betreiben, wenn wir Jahr für Jahr Spieler, die noch nicht ausgereift sind, einfach weg geben. Das ist für beide Seiten bitter, Union verliert sein Potenzial und für die Spieler auch, denn für sie besteht dann oft nicht mehr die Möglichkeit auf Top Level zu trainieren. Self-fulfilling prophecy, wenn es dann am Ende nicht geklappt hat.

    Im Übrigen wird das in Summe auch eine recht dünne Besetzung für den U21 Spielbetrieb der DFL. Wird sowieso noch kurios werden dieser Wettbewerb. Man kann gespannt sein, welche Vereine überhaupt mitmachen und das Niveau wird auch spannend. Die Top-Talente der Bundesligisten werden ja im echten U23 Männer-Spielbetrieb auflaufen. Und aus meiner Sicht besteht die Gefahr, dass in der U21-Liga nur eher die Reservisten der U17 und 19-Spieler spielen. Hat Union ja diese Saison teils bei ihrem eigenen "Perspektivteam" so praktiziert.

    Dann kann ich aber nicht das Logo des 1. FC Union Berlin daneben kleben.


    Es ist eure Interpretation, dass es ein Kompromiss ist wegen 120 Jahren. Selbst wenn, finde ich den Begriff "Union Berlin" nicht treffend.


    Ich sehe es anders und glaube es soll einfach nur Deutschland-weit vermarktet werden und da ist das DSFsche und leider mittlerweile von Journalisten außerhalb Berlins etablierte "Union Berlin" eben einfacher und bekannter. Aber es wirkt eben für den geneigten Unioner wie ein Fremdkörper. Niemand, der lange im Verein ist, sagt das.


    Verrückt, so einen langen Artikel zu schreiben und es unerwähnt zu lassen, dass sich Yannic Stein am Ende gegen den ebenfalls jungen Torhüter Babke (ebenfalls Jahrgang 2004) in Babelsberg nicht durchsetzen konnte und insgesamt, auch wegen Verletzungen, auf nur 11 Regionalliga-Spiele in dieser Saison kam. In der Rückrunde war er meist nur auf der Bank.


    Stein hat nur 29 Ligaspiele in drei Jahren Männerfußball bestritten. Das ist das Problem. Die erwähnten Urbig und Backhaus hatten bei ihren Vereinen auch die Möglichkeit in der 2. Mannschaft auf hohem Niveau anfangs zu spielen.

    Zwei "Dezember-Kinder" auf dem Weg nach oben


    Frederik Schmahl (geb. 21.12.2002) steigt mit der SV Elversberg in die Bundesliga auf.


    Der Grünauer Junge spielte knapp 9 Jahre für unseren Verein und durchlief somit fast seine gesamte Ausbildung bei Union.

    In der U17 war er eher Einwechselspieler, in der U19 kam er gar nicht mehr zum Einsatz. Um mehr Spielzeit zu bekommen verließ er uns in Richtung Cottbus.

    In der abgelaufenen Saison spielte er für Elversberg regelmäßig als zentraler Mittelfeldspieler, wenn auch meist wie in der letzten Saison als Einwechselspieler (3 Tore).

    Er besitzt einen Vertrag bis 2027, ich gehe davon aus, dass er zum Bundesliga-Kader gehören wird.


    George Didoss (geb. 09.12.2004) hat seinen Vertrag beim SV Babelsberg 03 nicht verlängert und wird sich dem Vernehmen nach einem Club der 3. Liga oder sogar 2. Liga anschließen.


    Seinerzeit von TeBe gekommen, durchlief er mehrere Jugendmannschaften bei Union. Er wurde zur A-Jugend nicht übernommen und verließ uns in Richtung Hertha 03.

    In der abgelaufenen Saison war er unangefochtener Stammspieler in der Regionalliga und erzielte als Mittelfeldspieler 11 Tore und 8 Vorlagen.


    Beides sind technisch sehr versierte Spieler, die im Dezember geboren sind, und somit während ihrer Ausbildung immer einen Altersnachteil hatten. Union hat das Potenzial nicht gesehen offensichtlich. Das ist schade und kann natürlich passieren. Auf der anderen Seite gilt es sich kritisch zu hinterfragen, ob man zu jeder Zeit die Einordnung welches biologische Alter welcher Spieler zu welchem Zeitpunkt hat, auch stets vollzieht. Die Ausrichtung wer z.B. in der U19 übernommen wird, darf nie die aktuelle Leistungsfähigkeit sein. Das Kriterium muss sein, ob dieser Spieler das Potenzial hat im Erwachsenenalter auf hohem Level zu bestehen, unabhängig von seiner aktuellen biologischen Konstitutiion.

    Nein, TV Geld ist da nicht inklusive, aber Transfererlöse, Mitgliedsbeiträge, Sportförderung, Handel usw.

    Wurde im Anhang zu Einladung im Januar erläutert.

    Der exorbitant hohe Zuwachs hier von rund 35 Mio. ist vermutlich dem Hollerbach-Transfer zu verdanken; der wahrscheinlich eine höhere Einnahme brachte als die in Medien kolportierten 10 Mio. und der möglicherweise auch teilweise schon vor dem 30.06.2025 geflossen ist. Andere Möglichkeiten, hier in solchen Größenordnungen "unerwartete" Millioneneinnahmen in zweistelliger Größe erzielt zu haben, sehe ich nicht. Signing fee hätte auch das Potential, aber Adidas-Verlängerung war bereits 2023


    Generell sind die wenigen GuV- und Bilanzdaten, die man auf der MV erhält nicht wirklich gut geeignet, um gut zu analysieren, gerade weil viele Daten aggregiert werden.

    Was man aber lesen kann ist, dass in 24/25 den knapp +35 Mio.€ sonst. betr. Erträge ggü. Vorjahr wiederum -19 Mio.€ erhöhte Abschreibungen ggü. Vorjahr entgegen stehen. Diese Abschreibungen sind ja auch das Resultat aus den Spielerabgängen. Ich bin hier in diesem Beitrag nach der letzte MV näher darauf eingegangen, warum das so ist.

    Die +35 Mio.€ müssen noch um ca. 11 Mio.€ normalisiert werden. Oskar hat bei der Bilanzposition Rückstellungen erwähnt, dass der Rückgang um 11 Mio.€ vor allem auf zu hoch eingestellte Rückstellungen in 23/24 zurückzuführen ist aufgrund von zu hoch eingestellten Provisionszahlungen. Rückstellungen für die der Grund entfällt, werden gegen die GuV-Position sonst. betr. Erträge aufgelöst.
    Ca. +24 Mio.€ (35 - 11) für Transfers und ca. -19 Mio.€ für Abschreibungen passt dann wieder ganz gut zusammen.

    Generell lässt sich sagen, dass man das Vorsichtsprinzip nach HGB schon auch dafür nutzen kann, hier ein stückweit das Ergebnis klug zu beeinflussen. In dem Fall wurde in der CL-Saison 23/24 kein großer zweistelliger Mio.€ Gewinn gezeigt und in 24/25 wurde es dadurch vermieden ein negatives Konzernergebnis zu zeigen. Es lässt sich feststellen, dass wir mit der Struktur darauf angewiesen Transfergewinne zu erzielen. In 23/24 und 24/25 lag das sich grob zu errechnende Transferergebnis über dem EBIT. Das ist ein Risiko. Aber man hat ja mit der Personalkostenreduktion auch gegengesteuert, was schmerzlich, aber unvermeidlich ist, wenn man sich die Struktur ansieht.

    Übrigens, der Ausweis eines EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und auch Abschreibungen), wie neuerdings von Union praktiziert, finde ich irreführend. Im Fußball Business, wo es Kerngeschäft ist Spieler zu kaufen, entsprechend zu aktivieren (und entsprechend über die Vertragslaufzeit abzuschreiben), ergibt es keinen Sinn ein Ergebnis vor Abschreibungen zu präsentieren. Das macht man in der Industrie, z.B. weil ältere Maschinen keinen Cash verbrauchen, aber das ist im Fußball nun mal ganz anders. Da sind Spieler (rein wirtschaftlich betrachtet) das Kapital, das sich auch schnell dreht.

    So sehr ich Jens Härtel als Spieler bei Union mochte (remember u.a. das Tor in Osnabrück), kann ich sein Engagement nicht nachvollziehen.


    André Hofschneider, der uns anscheinend noch lange erhalten bleibt, umgibt sich mit Leuten, die er kennt und ihn nicht in Frage stellen. Er verpflichtet einen Männertrainer, der den Jungs zeigen soll, wie Männerfußball geht. Das ist die Denke von Hofi.


    Bezeichnend, dass in der Pressemeldung des 1. FC Union Lutz Munack sich davon erhofft, dass Härtel "wichtige Impulse für den Übergang in den Profibereich" setzen wird. Die U19 wird mangels echter U23 als Übergangsbereich umfunktioniert. Das ist das Mindset. Sie sehen die U19 schon als Übergangsbereich. Aber die A-Jugend sind zwei Jahre, die noch ganz klar ausschließlich zur Ausbildung gehören.


    Unklar ist auch, was Härtel nach 12 Jahren als Männertrainer treibt, sich wieder der Jugendarbeit anzunehmen. Meint er es ernst oder hofft er auf ein Engagement als Interimscoach der Männer, wenn mal wieder ein Chefcoach entlassen wird? Klingt vielleicht nicht ganz fair diese Frage zu stellen, aber ich finde das nicht abwegig.


    Mir wäre ein junger, moderner ambitionierter Ausbildertyp, der im Nachwuchs zu Hause ist, lieber gewesen. Es gibt aber eher kein deutsches Trainertalent, dass unter Hofschneider arbeiten möchte.


    So bleibt alles beim Alten bei Union. Es wird extrem viel Geld ausgegeben, aber an die Strategie und moderne Strukturen, will der Verein einfach nicht ran. Wenn man sich die meisten Trainer im NLZ ansieht, das sind gute Leute, aber auch eher Menschen, die das System nicht in Frage stellen. Das ist gewollt.


    Nichtsdestotrotz. Jens Härtel wünsche ich als Unioner natürlich gutes Gelingen für unseren Verein.

    Wie jedes Jahr werden U19-Spieler des älteren Jahrgangs (aktuell 2007) den Verein am Saisonende verlassen. Voraussetzung, dass dieses Mal mehr Spieler bleiben, wäre die Teilnahme am zukünftigen U21-Spielbetrieb der DFL. Die Anmeldung muss hier laut DFL bis 15. Juni 2026 erfolgen. Für den neuen U21-Spielbetrieb wäre auch kein Profivertrag (Lizenzspielervertrag) zwingend nötig. Warten wir ab.

    Der aus dem Union-Netzwerk (u.a. Wirtschaftsrat) gegründete Türöffner e.V. feiert heute sein 10-jähriges Bestehen.


    Unter dem Motto "gleiche Chancen für alle Menschen" leisten Sie seit 10 Jahren vorbildliche Arbeit, um vor allem Geflüchteten Jobs zu vermitteln.


    Herzlichen Glückwunsch Joachim Gericke, Peter Hermanns, Birgit Freiheit und Co.


    10 Jahre Türöffner e.V. ‒ Anstoß für neue Jobs | Türöffner e.V. Treptow-Köpenick
    Feiere mit Türöffner e.V. 10 Jahre Engagement für Integration und Arbeit in Berlin-Köpenick! Begegnung, Austausch und neue Chancen für Talente!
    tueroeffner-ev.de


    Zehn Jahre Verein Türöffner: Arbeit als Schlüssel zur Integration
    Nach der großen Fluchtbewegung im Jahr 2015 entstand im Jahr 2016 in Berlin-Köpenick der Verein Türöffner. Er unterstützt Geflüchtete dabei, Arbeit und neue…
    www.radioeins.de

    Ja, man kann allerdings auch am Spieltag zu jeder Zeit online spontan ein Ticket kaufen. Letztes Jahr schon problemlos so praktiziert. Hingefahren und vor Ort das Ticket gebucht.


    Kinder bis einschließlich 11 Jahre (U12) sind kostenlos. Aber auch für die Kinder muss vorher ein 0€-Ticket online gebucht werden.

    Das Umdenken hieß leider Austauschen statt Ausbilden. Nachhaltige Nachwuchsarbeit ist schon etwas mehr als zur U17 und U19 Spieler zu recruiten.


    Ein echtes Umdenken im strategischen Sinne ist seit Jahren nicht erkennbar. Dabei gibt es so viele Themen, die man beackern könnte. Union gilt im älteren Nachwuchsbereich als old school. Woran das wohl liegt?

    Was wir jetzt auf jeden Fall nicht brauchen, ist Hysterie. Krisen sind im Fußball normal. Die Ursachen für die aktuelle sportliche Situation sind komplex. Wenn man Kontinuität und Stabilität wieder herstellen möchte, kann man nicht in jeder Talsohle die Strategie ändern oder das Personal austauschen. Lernprozesse gehören dazu und die muss man auch den Akteuren einräumen.


    Ich kann mich erinnern, wie es vor ziemlich genau 8 Jahren in ähnlicher Situation im April 2018 zum "Abstiegsduell" (aus der 2. Liga) beim FC St. Pauli kam. Alle waren ganz aufgeregt. Ein paar Wochen später kam Urs Fischer...


    Dinge hinterfragen? Immer! Aber nicht nur in Krisenzeiten. Was das Team jetzt braucht für die letzten drei Spiele ist pures Vertrauen.

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