RetortenBullen Leipzig

      Reklame
      Financial Fairplay? :rofl:

      Hören diese abgehobenen Träger goldener Schnabelsandalen eigentlich überhaupt noch, welch geistigen Dünnpfiff sie absondern. Financial Fairplay - alleine diese Wortkombination ist ja schon mal der Lacher schlecht hin. Über welche Summen reden wir heute im "modernen" Fussball? Und wer setzt FFP gleich um? Ach, die UEFA. Das ist ja die Organisation, in der diese ganzen integeren und unbestechlichen Financial Fairplayers sitzen. Jetzt fällt es mir wieder ein.

      Investoren soll natürlich Tür und Tor geöffnet werden Herr Mintzlaff, aber nur wenn sie auch länger Lust haben als 3 Jahre. :thumbsup: Ist klar Herr Mintzlaff. Wären 4 Jahre ok, oder 5? Und wer regelt und kontrolliert das dann Herr Mintzlaff? Sie? Dessen Verein gleich was von anderen Leipziger Vereinen unterscheidet?
      Das ist ja als hätte Al Capone einen Aufruf an die Unterwelt gestartet, stets die 10 Gebote des Alten Testaments einzuhalten.
      Boh, die Zoom-Funktion ist ja der Hammer!

      mit holländischem Gruße an die Humoristen hier im Forum :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Mittelalt-Unioner“ ()

      Den Aufruf hat Al Capone natürlich nicht getan. Aber er hat penibel darauf geachtet, dass seine Regeln eingehalten wurden. Leipzig, wie andere Vereine auch, hat in Investorenverträgen alle Möglichkeiten, die Dinge im eigenen Interesse zu regeln. Es sei denn, sie lassen sich kaufen. Aber das hätte Leipzig nicht nötig.
      26. April 1967. Union gewinnt gegen Ihr wisst schon wen 3:0. Mein erstes Spiel in der Alten Försterei. Als Zuschauer natürlich.
      berliner-kurier.de/sport/fussb…ebt-ein-desaster-28542638

      Liebe Stadt Leipzig,

      als frischgebackene Eltern erhielten wir kürzlich das Willkommenspaket der Stadt. Neben allerlei brauchbaren und wirklich schönen Sachen befand sich darin auch eine Babymütze des Fußballvereins RB Leipzig. Nun können Sie meinem Profilbild entnehmen, dass ich dem Lager der BSG Chemie zugetan bin, doch auch ohne grün-weiße Brille möchte ich einige Worte dazu verlieren.

      In unserer schönen Stadt gibt es unzählige Fußballvereine, die teilweise älter sind, als ein jeder von uns. Ob nun die BSG Chemie Leipzig, der 1. FC Lokomotive Leipzig, die SG Olympia 1896 Leipzig e.V., die Spielvereinigung 1899 Leipzig e.V. und wie sie alle heißen. Ein jeder von diesen Vereinen hätte jede Aufmerksamkeit verdient. Stattdessen machen Sie Werbung für einen Verein, der es von Anfang an nicht sonderlich schwer hatte und dem die Fans, die sich zugegeben nach erfolgreichem Fußball in der Stadt sehnten, nur so zuliefen. Das ist ein Faustschlag ins Gesicht all der ehrenamtlichen Helfer, die jeden Tag dazu beitragen, dass ihr Verein überhaupt überleben kann. Selbst auf Fußball darf man sich dabei gar nicht beschränken. Leipzig beherbergt eine Vielzahl von tollen Sportarten und Vereinen, die allesamt dazu beitragen, dass wir alle das Luxusproblem einer großen Auswahl haben (dürfen). Bitte versuchen Sie nicht, den Leipzigern und Leipzigerinnen diese Entscheidung von vornherein abzunehmen. RB Leipzig wird auch ohne sie dauerhaft erfolgreich sein.

      Erlauben Sie mir neben dem sportlichen Aspekt noch eine Anmerkung: RB Leipzig ist und bleibt Werbung für einen Energydrink aus Zucker, Koffein, Taurin und anderer sehr "gesunder" Sachen, die weder für einen Säugling, noch für eine stillende Mutter besonders geeignet erscheinen.

      Die Mütze schicke ich Ihnen gerne zurück. Unsere Kinder dürfen später ganz frei wählen, wohin sie ihre Sympathien verteilen. Ob sie später stolz mit einem Chemieschal heim kommen oder ob er blau-gelb oder gar mit einem Bullen verziert ist, dürfen sie selbst entscheiden.

      Mit freundlichen Grüßen
      K. Hochler
      „Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher." Bertolt Brecht
    Netzathleten