1860 kommt nicht zu Ruh...

      Reklame

      BROTHERHOOD 1% schrieb:

      Prenzelberger schrieb:

      BROTHERHOOD 1% schrieb:

      ...muß 1860 aufgrund der ähnlichen verhältnisse wie bei uns (Hertha/Union bzw.Bayern/1860) sympatisch sein?


      Das kann ja jeder für sich entscheiden, aber darum geht es doch hier garnicht.
      Die 60ger wollen wieder zurück in ihr Stadion und dabei darf man sie doch wohl unterstützen, rein Moralisch.
      Ich weiß nicht wie Du es finden würdenst wenn wir uns das Oly mit der Bertha teilen müssten.
      Widerlicher Gedanke.

      ...da hast du recht,das ist allemal zu unterstützen!aber hätte die damalige führungsetage nicht im cafe "größenwahn"

      zu viel cappuccino mit "wichtigen" leuten getrunken und hätten die 1860-Fans diesen Quatsch damals nicht mitgemacht,ja dann wäre vielleicht sogar die grünwalder str schon ein schmuckkästchen ala AF!



      Bei uns wäre es nie so weit gekommen-Oly mit der alten Tante teilen,überhaupt Oly!


      Auch Du hast recht, aber ich denke mal, dass die 60ger ihren Fehler zu tiefst bereuen.
      Ich hoffe für sie, dass sie irgendwie aus den Schlammassel da rauskommen.

      Und noch was, sage niemals "Nie". :D

      BROTHERHOOD 1% schrieb:

      ....aber hätte die damalige führungsetage nicht im cafe "größenwahn" zu viel cappuccino mit "wichtigen" leuten getrunken und hätten die 1860-Fans diesen Quatsch damals nicht mitgemacht
      na ja, der erste Teil hatten wir sogar.... statt Olly hieß es Mitte und wurde zum O²

      ABER !!!
      beim 2. Teil wurde es bei uns zum proAF 8)
      ich meine....scheiß auf auf Liga 1, Liga 1 scheiß.... :P
      Stichwort Stadion an der Grünwalder Strasse:

      Da ich ja auch meinen Heimatclub KSV Hessen Kassel unterstütze, war ich in in letzten Jahren mehrmals gegen 1860 (2) bzw. FC Bayern(2) an dieser Kultstätte zu Gast.Irgendwie atmet man dort sofort die ganze Tradition ein,besonders klasse find ich das Löwenstüberl (Stadionkneipe).
      Das Teil kommt einen vor wie ein begehbares Museum, fernab von jeglichem Komerz und Glamour.An der Wand hängen uralte S/W Fotos vom jungen Beckenbauer oder dem "Radi" das Mobilar ist uralt aber gemütlich.Das zum Positiven.

      Nun das Negative/Problematische.Erstmal ist das ganze Stadion in absolut erbärmlichen Zustand,Teile der 60 Kurve sind sogar gesperrt weil offenbar einsturzgefärdet.Noch schlimmer scheint aber der Widerstand der Politik und Anwohner dort zu sein.Bei den Spielen welche Freitagabends stattfanden, wurde die Mitnahme von Trommeln,Tröten usw. im Vorfeld schon verboten, da sich die Anwohner ja sonst gestört fühlen würden.Das muß man sich mal überlegen,wegen 90 Minuten alle 14 Tage solch ein Theater und das bei Regionalligaspielen vor ca. 800 bis 1000 Leutchen.Da möchte ich gar nicht wissen was los wäre, wenn dort wieder 2. Bundesliga gespielt werden soll.Ich denke hier wird es massiven Wiederstand der Feinde des Fußballs geben.

      Wünsche den 60ern trotzdem alles Gute,eigentlich sind sie seit dem Umzug ins Olypiastadion nur noch eine Erinnerung an alte Zeiten.

      1860 Gründe des Scheiterns

      1860 hat sich wohl in ihrer Zeit unter Wildmoser ziemlich verhoben. Sie wollten dem großen Verein der Stadt auf Augenhöhe begegnen und mit dieser Selbstüberschätzung sind sie auf Hoeneß-Uli reingefallen. Jetzt müssen sie zur Strafe für ein leeres Stadion auch noch Geld bezahlen. Unter Bertram sah es fast so aus, als ob das auch in Berlin Schule machen sollte. Schuster bleib bei deinen Leisten, das gilt natürlich nicht nur für München. Gottseidank haben St. Pauli und wir diesen Fehler nicht gemacht, bodenständig bauen wir von Stufe zu Stufe. Eisern Union
      Wenn wir 1989 nicht auf die Straße gegangen wären, wäre der Bonner SC Hauptstadtklub und die Tante immer noch ein Provinzverein.
      Es ist Zeit sich mal dafür zu bedanken!
      Es wurden auch in der Vergangenheit unseres Vereins große Fehler begangen, denn es gab viele Jahre des 1.FC Union Berlin in der sportlichen Bedeutungslosigkeit, die nicht nur wirtschaftliche Substanz gekostet haben. Der FC St.Pauli, ist auch nicht frei von Fehl und Tadel, denn es gab Zeiten des Kiezclubs in der ersten Bundesliga, da wurde das Heimrecht des FC St.Pauli bei Derbys gegen den HSV von Vereinsseite im Volksparkstadion deklariert. Sicherlich wurden bei dem TSV 1860 München Entscheidungen getroffen, die man heute am liebsten rückgängig machen würde aber es waren keine 1860 Unzulänglichkeiten.
      EISERN UNION

      BROTHERHOOD 1% schrieb:


      ...da hast du recht,das ist allemal zu unterstützen!aber hätte die damalige führungsetage nicht im cafe "größenwahn"

      zu viel cappuccino mit "wichtigen" leuten getrunken und hätten die 1860-Fans diesen Quatsch damals nicht mitgemacht,ja dann wäre vielleicht sogar die grünwalder str schon ein schmuckkästchen ala AF!

      Bei uns wäre es nie so weit gekommen-Oly mit der alten Tante teilen,überhaupt Oly!


      Deine ersten Absätze stimmen, aber die schlimme Wahrheit: Unter "uns Heiner" drohte uns dasselbe Schicksal. Es ist mir jetzt zu müßig, entsprechende Zeitungsartikel rauszusuchen, aber erst kurz vor dem möglichen Aufstieg in Liga 1 im Frühjahr 2002 sprach er plötzlich vom Erhalt der Alten Försterei, nachdem auch Umzugspläne ins Oly oder eben nach Mitte in das Fata-Morgana-Stadion auch von ihm in die Diskussion eingebracht wurden. Ich würde mich darauf festlegen, dass wir bei einem damaligen Aufstieg einige Heimspiele im Olympiastadion hätten austragen müssen.

      Die eigentliche Großtat in der jüngsten Union-Geschichte ist neben der Konsolidierung unter Zingler und dem Umbau der AF, dass wir diese Größenwahnsinnigen in die Walachei geschickt haben und seitdem das Kontrastprogramm fahren. Insofern ist auch jeder Mahner gern gesehen, wenn es auch manchmal übertrieben resolut wirkt (André.. :S ).

      Selbst Hertha würde mir einen Funken sympathischer werden, wenn sie sich eines Tages aus dem Olympiastadion-Moloch lösen würden. Gleiches gilt für den Erhalt von Arenen wie dem Grünwalder, Aachen macht vor, wie man es auch ohne großen Stadtrivalen grundlegend falsch machen kann.

      Funkstar schrieb:

      Selbst Hertha würde mir einen Funken sympathischer werden, wenn sie sich eines Tages aus dem Olympiastadion-Moloch lösen würden.


      Vor allem hatte Hertha nach der Wende die Chance wieder in seine alten Gefilde zu wandern. Unweit der ehemaligen Plumpe liegt ja der Jahntierpark. Aber man wollte sich ja keinesfalls im Osten niederlassen.
      Wenn wir 1989 nicht auf die Straße gegangen wären, wäre der Bonner SC Hauptstadtklub und die Tante immer noch ein Provinzverein.
      Es ist Zeit sich mal dafür zu bedanken!
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