2017: Kommen - Gehen - Bleiben

      Eroll ist gerade mal 22 Jahre alt! Wenn wir einem hochtalentierten Spieler in diesem Alter keine Entwicklung mehr zutrauen, können wir uns auch eigentlich jegliche Investitionen in das Nachwuchsleistungszentrum sparen und nur noch "fertige" Spieler kaufen. Denn auch in Zukunft werden die wenigsten Spieler im diesem Alter komplett sein. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an Steven, der jetzt 24 ist. Gut, dass man an ihn geglaubt hat!
      #LemmyKilmister ist tot. Er hat immer genau das Gegenteil von dem gemacht, was die #ApothekenUmschau empfohlen hat. Dafür liebten wir ihn!

      Chris_Union schrieb:

      Unionfux schrieb:

      @Chris_Union: mit Verlaub - dass Huth ohne das Jahr bei uns nischt geworden wäre - das ist ja nun großer Blödsinn. Ist ja nicht so, dass ohne vorherige Union-Karriere kein vernünftiger Start in die große Fußballwelt möglich wäre. Vielleicht hätte es ein paar mehr Umwege gegeben - das mag sein. Aber mittlerweile versauern keine potentiellen (naja) Weltklassespieler mehr in den Landesligen... Auch ohne uns nicht.


      Ob du mir hier großen Blödsinn unterstellen musst, weiß ich nicht, woher du das nimmst ...

      Du kannst die Situation von damals nicht mit heute vergleichen. Heute hast du sicherlich Recht, aber auf damals trifft das definitiv nicht zu. Und im speziellen erst Recht nicht auf Robert Huth. Union war damals, eher einem großen Zufall geschuldet, der Türöffner für seine Karriere. Ohne Union wäre die Tür für ihn mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zu geblieben.



      Na, dann vergiss den großen Blödsinn, bloß weil ich keine Emojis verwende...

      Er wäre anderen Leuten aufgefallen. Ob er nun bei Chelsea gelandet wäre, weiß ich nicht. Im Profifussball schon. So unfassbar ist der Zufall da nicht in Erscheinung getreten. Er hätte woanders vorgespielt etc. pp. Bei Union hat er ja auch nur in Nachwuchs gespielt und wenn da der Ultrafocus drauf läge, warum hat dann nach ihm niemand anderes den Sprung geschafft? Klar ist, dass es ihm nicht geschadet hat, aber ob es das absolut ausschlaggebende Kriterium war, das wage ich doch sehr zu bezweifeln.
      Du weißt nicht, wie es überhaupt dazu kam, dass Chelsea damals auf ihn aufmerksam werden konnte, oder?

      Das Riesentalent war er keineswegs. Er hat bis zur C-Jugend in Biesdorf verteidigt und ist dann ein paar Straßenbahnstationen weiter zu einem völlig dahinsiechenden Regionalligisten gewechselt, der damals keine Aussicht auf Profifussball geben konnte. Es war nicht so, dass wir uns damals im Kampf mit 25 Bundesligisten um das Megatalent durchgesetzt haben.

      Robert Huth hatte überragende körperliche Voraussetzungen und war ein unglaublich harter Arbeiter. Und er hatte das Glück in seiner Karriere, dass er zufällig am richtigen Ort gelandet war, um daraus größtmöglichen Erfolg zu machen. Das hat er sich aber auch völlig verdient und ich freue mich für ihn.
      Die Fußballgötter auf dem Weg in den Hades ...

      Chris_Union schrieb:

      Karriere, dass er zufällig am richtigen Ort gelandet war, um daraus größtmöglichen Erfolg zu machen.


      Ja, am RICHTIGEN Ort zur richtigen Zeit, aber es hätte auch Eintracht Mahlsdorf sein können. Es war wohl einfach nur der Beobachter grade am RICHTIGEN Ort. Jedenfalls wäre RH auch an jedem anderen Verein groß raus gekommen. Das er Union als Zwischenstation genommen hat ist eben Schicksal.

      Und zu Erol, ja ausleihen wäre wohl das Beste für alle.
      :tor: :dream: :tor:

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      Ich würde beide nehmen, Gogia als torgefährliche Nummer 10 und lange vermissten Spielgestalter. Bebou als schnellen, torgefährlichen Außenbahnspieler, der sicher einer Stück weiter als seine Konkurrenten Hedlund und Redondo ist. Der Kaufpreis muß allerdings noch ein Stück nach unten.

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      AF76 schrieb:

      Ich würde beide nehmen, Gogia als torgefährliche Nummer 10 und lange vermissten Spielgestalter. Bebou als schnellen, torgefährlichen Außenbahnspieler, der sicher einer Stück weiter als seine Konkurrenten Hedlund und Redondo ist. Der Kaufpreis muß allerdings noch ein Stück nach unten.


      Gogia könnte bzw. sollte man für 800k verpflichten, Bebou jedoch nicht für 2 Mio. Der ist nicht schlecht, aber unsere Außenbahnen sind auch nicht übel. Gogia hingegen - na, das hast du ja schon geschrieben...

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      AF76 schrieb:

      Ich würde beide nehmen, Gogia als torgefährliche Nummer 10 und lange vermissten Spielgestalter. Bebou als schnellen, torgefährlichen Außenbahnspieler, der sicher einer Stück weiter als seine Konkurrenten Hedlund und Redondo ist. Der Kaufpreis muß allerdings noch ein Stück nach unten.


      Macht ein Verpflichtung Sinn, obwohl es im aktuellen taktischen System von der Position her gar keine 10 gibt? Oder glaubst du, dass JK nächste Saison umstellt?
      Zum Schluss möchte ich noch alle auslachen, die mich kennen!

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      Bebou könnte ein ganz Großer werden. 2 Millionen werden wir aber ganz sicher nicht ausgeben, dafür ist die Entwicklung eines so jungen Spielers doch zu ungewiss.
      #LemmyKilmister ist tot. Er hat immer genau das Gegenteil von dem gemacht, was die #ApothekenUmschau empfohlen hat. Dafür liebten wir ihn!

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      trudeforreal schrieb:

      AF76 schrieb:

      Ich würde beide nehmen, Gogia als torgefährliche Nummer 10 und lange vermissten Spielgestalter. Bebou als schnellen, torgefährlichen Außenbahnspieler, der sicher einer Stück weiter als seine Konkurrenten Hedlund und Redondo ist. Der Kaufpreis muß allerdings noch ein Stück nach unten.


      Macht ein Verpflichtung Sinn, obwohl es im aktuellen taktischen System von der Position her gar keine 10 gibt? Oder glaubst du, dass JK nächste Saison umstellt?


      Ich denke dazu hatte Keller sich relativ klar positioniert: Er lässt das System spielen, welches mit vorhandenem Spielermaterial möglich ist und was dementsprechend am meisten Erfolg versprich. Er versucht keine Systeme überzustülpen. Demnach würde ein zentraler, offensiver und vor allem torgefährlicher Mittelfeldmann schon Sinn machen. So könnten wir dann vielleicht auch mal Ballbesitzfußball spielen, was derzeit eher eine Schwäche unsererseits ist.
      "Das Fußballspiel ist rituelle Jagd, stilisierter Kampf und symbolisches Geschehen." (Desmond Morris)

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      trudeforreal schrieb:

      AF76 schrieb:

      Ich würde beide nehmen, Gogia als torgefährliche Nummer 10 und lange vermissten Spielgestalter. Bebou als schnellen, torgefährlichen Außenbahnspieler, der sicher einer Stück weiter als seine Konkurrenten Hedlund und Redondo ist. Der Kaufpreis muß allerdings noch ein Stück nach unten.


      Macht ein Verpflichtung Sinn, obwohl es im aktuellen taktischen System von der Position her gar keine 10 gibt? Oder glaubst du, dass JK nächste Saison umstellt?


      Von 4-3-3 (offensiv, 2 ZM/OM & 1 DM) auf 4-3-3 (defensiv, 1 OM & 2 DM) oder 4-2-3-1 umzustellen dürfte so schwer nicht sein. Mehrere Systeme spielen zu können würde uns sicher unberechenbarer machen. Ein kreativer " 10er " oder Spielgestalter hätte in unserem Kader sicher keine unwichtige Rolle, behaupte ich jetzt mal. Zudem kann Gogia auch auf beiden Außenpositionen eingesetzt werden.
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