Der Blick nach unten - Die 3. Liga

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      Auch in dieser Hinsicht spielen sich die Thüringer Derbyisten den Ball gegenseitig zu: Jena ging es in Liga 4 auch wirtschaftlich und sportlich richtig dreckig, auch dort hing das Wohl und Wehe am Reico-Speditions-Präsidenten und am belgischen"Investor"!! Jetzt durchlebt RWE sportlich und wirtschaftlich dieselbe Talsohle...

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      André schrieb:

      Da geht ja "der Lange" wieder durchs Fegefeuer ... einst bei Union, dann bei DynDre, jetzt dort. :(

      Vieles erinnert an unseren Sturzflug Anfang der 2000er...Eitelkeiten, Unfähigkeiten, Verschleierungen und realitätsfremde Selbstdarsteller im Verein und bei der Stadt.

      Erschwerend kommt bei Erfurt noch die Sogwirkung des "Schwarzen Lochs" RaBaLei hinzu.
      Schwer vorstellbar, aber is so....hab ich aus berufenen Munde vor Ort. Man fährt selbst aus Eisenach (mit Kind und Kegel) an Erfurt vorbei nach Leipzig.

      Die Alten Kutten ziehen sich nach und nach in die Kneipen zurück....übrig bleiben die Jungschen der aktiven Szene.

      Ein Trauerspiel.
      Es ist nicht leicht einem Stachelschwein in den Arsch zu treten!

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      Wie die Voraussetzung zur Schaffung eines übermächtigen Konkurrenten in der Nähe ware, sollte man schon mit im Hinterkopf behalten. Gleichzeitig wurden notorisch klammen Vereinen Bedingungen für den Spielbetrieb auferlegt (Stichwort Modernisierung der Stadien). An denen kann man nun mal schneller zerbrechen, wenn der Gönner eben „nur“ Rombach heißt (dem so von Außen gesehen auch noch die sportliche Komponente völlig fehlt) und eben kein milliardenschweres Konstrukt dahintersteht. Das der eh schon Kräftigere und mit Geld Vollgepumpte von den Verbänden dann noch den "Roten Teppich" ausgelegt bekam, sagt auch sagt schon Einiges eigentlich Alles über die Prioritätensetzung der Fußballverantwortlichen in Deutschland.
      Und es wird für die "Kleinen" nicht leichter. Fehler, wie sie aktuell in Erfurt sicher zu Hauf gemacht wurden, führen immer schneller zu existenzbedrohenden Situationen.
      Hat man in der Vergangenheit mit eigenen talentierten Leuten noch den Versuch starten können sich neu aufzustellen und später noch was für die eigene Wirtschaftlichkeit zu tun, so sind die wirklich wertvollen jungen Kicker längst bei dem neuen „Vorzeigeobjekt“ in Sachsens Möchtegernhauptstadt gelandet.
      Diese 3. Liga ist für viele Vereine der Vorhof zur Hölle. Man (kann) sollte(!) diese Szenarien (gern) als Warnung und Mahnung sehen. Mögen das Handeln unserer Verantwortlichen und der Fußballgötter verhindern, dass unser Verein dort noch mal tätig sein muss.
      "Wir dürfen nie anfangen, die Dinge die wir erreicht haben als selbstverständlich zu betrachten."
      Dirk Zingler auf dem Exilertreffen 2012

      Alles hat seine Zeit

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „sval“ ()

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      Das sehe ich etwas anders. das problem von vereinen wie RW Erfurt hat nur
      ganz am rande mit den ratten aus leipzig zu tun. leute welche aus erfurt oder
      eisenach in die redbull-arena juckeln, lassen sich ohnehin nur schwer für
      einen drittligisten begeistern, welcher seit jahren vor sich rumdümpelt und
      dem auch eine teure stadionsanierung nichts nutzte um mehr zuschauer zu
      ziehen. da fehlt mir die verantwortung fürs eigene versagen. das haupt-
      problem dieser attraktiven 3. liga ist die beschissene aufstiegsregelung
      der regionalligen und das fehlende marktwirtschaftliche knowhow von
      einigen pappenheimern. erinnert an union vor 20 jahren.
      1.eF Ceh UhUhUhUhUhNiooooooooooooooooN aus Oberschöneweide. :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!:

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      Darum schrubte ich auch...."erschwerend kommt hinzu" (RaBaLei).

      Diese neue "Arena" zeigt, wie ein Projekt vor lauter Kompromissen zu einer Lachnummer verkommt.
      Ich sag nur, Sperrung der alten Haupttribüne....aber lediglich zu Fussballspielen.
      Der Stadionbetreiber erwägt Stacheldraht auf den Zäunen des Gästeblocks.
      Usw.
      Daran sieht man eben auch, dass die Stadt nicht hinter dem Verein steht....jedenfalls nicht so, wie z.b. in DD.
      Seit weit über 10 Jahren nur Kleinkrieg und Grabenkämpfe einzelner Eitelkeiten.
      Zudem ein Festival der Inkompetenz.
      So etwas führt dazu, dass jemand wie Rombach als einzige Macher verblieb und in dieser Rolle mehr und mehr die Übersicht verlor. Normal in einem anhaltenden Milieu, wie oben beschrieben.
      Alles Pfeiffen außer mir!

      Ich denke, die aktuelle Situation sollte zu einem großen, reinigenden Knall führen....analog zu Unserem vor 13 Jahren.

      Es ist nicht leicht einem Stachelschwein in den Arsch zu treten!

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