Netzathleten

die Tante ausm Westen.... ;-)

  • NEE,

    dahinter steckt ein höchst spekulatives medial herausragendes Marketing- Verfahren...

    Die Oberflächlichkeit hat vor mehr als einem Jahrzehnt schon in Leipzig ihren Anker geworfen...

    Einspruch, in Leipzig is geballte Kompetenz am Werk, weit weg von jeder Oberflächlichkeit.

    Trotzdem fehlt mir jedwede Sympathie für den Leipziger Weg👎

    Mit dem Nachlesen jetzt, verstehe ich deinen Einwand...:thumbup:


    Habe es (leichtfertig) vernachlässigt, <<< Die Oberflächlichkeit (der Leipziger Insider ) hat vor mehr als einem Jahrzehnt schon den kommerziellen Anker nicht als Gefahr erkannt...geworfen...


    Jetzt eindeutiger???

    „Du kannst jeden belügen, aber nicht die Fans.

    Es war mir eine Ehre, danke für die Anerkennung.“


    Damir Kreilach

    Geht nicht, gibt´s nicht!

  • Immer noch Einspruch, der Leipziger wollte erfolgreichen Fußball. Wie war egal, jetzt hat er Ihn.😉 Nicht Quatschen, sondern Machen ( Frei nach M.B.)

    Bei Hertha haben Sie Visionen und wer die hat sollte zum Arzt gehen ( Frei Altkanzler nach H.S.)😎😜

  • Alle Macht der/ den Rechthaber*n(*ei)

    „Du kannst jeden belügen, aber nicht die Fans.

    Es war mir eine Ehre, danke für die Anerkennung.“


    Damir Kreilach

    Geht nicht, gibt´s nicht!

  • Ohne Unioner, wird dieses Spiel nicht ausverkauft sein. Erst rumjammern, dass das Oly zu groß ist und keine Stimmung auf kommt und dann solche Maßnahmen ergreifen. Unglaublich wie tief der Stachel nach unserem Derbysieg bei denen sitzt muss. Bei Gastauftritten der Bayern oder der Dortmunder war es ihnen in den letzten Jahren total egal, hauptsache (fast) ausverkauft. Mal abwarten ob ihre eigenen Fans 3 Karten vorfinanzieren wollen, um sich dann 3 andere Leute zu suchen, die für Hertha sind. Am Ende werden wohl ganz viele Karten über Ebay angeboten werden, da wünsche ich dann jedem dieser Anbieter, dass sie auf ihre Angebote sitzen bleiben. Stattdessen sollten wir eine Live-Übertragung in unserem eigenen Stadion organisieren. An die 8000 Gute sind ja trotzdem im Oly und die sollten auch gut hörbar sein.

  • Hertha war vor acht Wochen null Thema. In Berlin, in Deutschland.

    Das ist nun anders. Es war wohl auch so gewollt von Windy & Co.

    Nur mit Lautsprechern wie JK ist das möglich gewesen.

    Die grauen Mäuse in deren Chefetage hätten das nicht transportieren können.

    Im Frühjahr werden wir sehen, ob es zumindest in einem Erfolg mündet.

    Erfolg wäre sicher ein einstelliger Platz. Sehr ambitioniert, meine ich.

    Daß sie letztlich vor uns in der Tabelle landen werden, war abzusehen.

    Ob sie den Stadtmeistertitel aber noch nach Westend holen, ist fraglich.

    Das sollte für uns schon neben dem Klassenerhalt das Kompott sein!

    Mein Beileid mit den aufrechten Herthanern hält sich in Grenzen.

    Seinen Verein solchen Typen auszuhändigen, wird bitter dafür zahlen.

    Entweder wie 1860 und Lautern oder aber wie die RedBull-Filialen.

  • Wer seinen eigenen Verein solchen Heuschrecken übergibt, der hat keine Ehre. Für Kohle machen die wirklich alles, es ist eine echte Bitch geworden. Wach werden die wahrscheinlich erst, wenn klar wird, dass dieser L. Wind(ei)horst nur ein Schneeballsystem betreibt. Geht vielleicht ne´ Weile gut, aber irgendwann kommt der große Knall. Mit Fußball hat dieser "Investor" nichts am Hut und nach dem großen Knall wird sich Aushängeschild J. K..mann wieder nach Kalifornien zurückziehen.

  • Reklame:
  • Teil 1:


    «Dribblings
    am Rande des Regelwerks»


    «Mit dem Kauf des Bundesligisten Hertha BSC ist der Firmenhändler endlich auf der großen Showbühne angekommen.

    Doch schon jetzt zeichnet sich ab: Den Berliner Klub wird er wohl bald weiterverkaufen müssen.

    Munitioniert mit einer schwärmerischen Präsentation (Titel: Developing the Big Equity Upside of Building Top Large City Football Clubs), die eine Genfer Sportagentur für ihn erstellt hatte, präsentierte sich Lars Windhorst (42) Anfang Juni seinen Leuten. Auf der Tagesordnung ein Coup, spektakulärer als alles, was er bisher angefasst hatte: der geplante Einstieg beim Bundesligaklub Hertha BSC. Wie im Rausch stellte der Finanzinvestor der Runde aus Fondsmanagern, Milliardären und Entrepreneuren, die er im Beirat seiner Investmentgesellschaft Tennor versammelt hat, seine neue Sensation vor. Mit ein wenig Ausdauer und gezielten Handgriffen werde er mit dem bislang mittelmäßigen deutschen Verein einen Milliardengewinn machen. Was die Herren denn davon hielten, wollte er wissen. Natürlich rechnete er mit uneingeschränktem Applaus.

    Doch was er bekam, grenzte an Nörgelei. Er halte das Projekt zwar für sehr aussichtsreich, befand nach kurzer Diskussion Manfredi Lefebvre d'Ovidio, ein 66-jähriger Italiener, der in Monaco zu Hause und eine große Nummer im Kreuzfahrtbusiness ist. Aber warum machst du das Geschäft allein, fragte der Milliardär Windhorst. Da will ich eine Scheibe abhaben: I join with my own money! Und er war nicht der Einzige im Kreis, der so dachte.

    Wie man's auch macht, ist es verkehrt. Jahrelang wurde Windhorst vorgehalten, seine Projekte seien zu luftig. Dieses war anscheinend zu gut, um es dem Firmenhändler allein zu überlassen.

    Auch sonst öffnet der Einstieg ins Fußballbusiness dem umstrittenen Investor völlig neue Horizonte. Potenzielle Sponsoren wollen mit ihm ins Gespräch kommen, aber auch – aus seiner Sicht eher lästig – Spielerberater oder gar Sportjournalisten.


    Zu den ersten beiden Spielen der Hertha in der neuen Bundesligasaison musste Windhorst ins Stadion, obwohl er – mal vom Geschäftlichen abgesehen – dem Sport nichts abgewinnen kann.

    Zum Auftakt in München gegen die Bayern kam er auf ausdrücklichen Wunsch von Hertha-Präsident Werner Gegenbauer (69). Beim darauffolgenden ersten Heimspiel musste er sich ebenfalls zeigen.

    Für den Frühaufsteher, dessen Arbeitstag bis spät in die Nacht reicht, sind das Termine, die er eigentlich nicht braucht. Selbst für kurze Rückrufe benötigt er schon mal eine Woche oder mehr ("Entschuldigung, ich bin nicht vorher dazu gekommen").

    Mit der Zeit wird das öffentliche Interesse an dem neuen deutschen Fußball-Tycoon noch zunehmen. Nicht nur die Hertha-Fans sind voller Erwartungen. Ganz Fußballdeutschland schaut nun auf den Glücksritter mit dem Hang, sich in die Kreisläufe des Geldes an den merkwürdigsten Stellen einzuklinken. Keine Frage: Windhorst steht vor seiner größten Bewährungsprobe.


      Denn womöglich ist das Fußballbusiness eine Nummer zu groß für ihn.

    Mehr Geld von Sponsoren

    Dem Finanzakrobaten selbst ist natürlich mal wieder überhaupt nicht bange. Er vermittelt den Eindruck, endlich da angekommen zu sein, wo er schon immer hinwollte. Büros in der piekfeinen Londoner Savile Row hat er schon, jetzt zieht auch der Inhalt nach: Big Business, internationale Strahlkraft. Der Blick ist fest und ausdauernd. Er hibbelt weniger als früher. Nur beim Sprechen wirkt er wie der Alte, überholt er sich immer noch gern selbst.

    In diesen Tagen ist er häufig in Berlin, wo seine Gesellschaft Tennor in der 16. Etage des Internationalen Handelszentrums am Bahnhof Friedrichstraße weiträumige Büros unterhält. Regelmäßig kommt er mit den Hertha-Geschäftsführern Michael Preetz (52) und Ingo Schiller (54) zusammen, um die nächsten Schritte zu besprechen.


    Im kommenden Jahr schon soll es an die Börse gehen.


    Das Vehikel dazu ist die Hertha BSC GmbH & Co. KGaA, der kommerzielle Teil der Berliner, an dem Windhorst bald 49,9 Prozent gehören (der Rest bleibt weiter in den Händen des Vereins).

    Windhorst plant eine Kapitalerhöhung für die KGaA und will die neuen Anteile dafür über die Börse verkaufen. Erhoffter Erlös: 150 Millionen Euro.

    Der ehrgeizige Investor wird seine ganze Überzeugungskraft aktivieren müssen, denn gleich drei Baustellen werden die Summe wohl rasch aufzehren: Spielerkader, geplanter Stadionneubau (bis zu 250 Millionen Euro), Tilgung der Schulden (87 Millionen Euro).

    Es wird, wie ein Beteiligter berichtet, bereits "an den Stellschrauben" gedreht, um den Emissionspreis hochzutreiben. Die Vermarktungskooperation mit Lagardere steht auf der Agenda. Justieren ließe sich auch der Ausrüstervertrag mit Nike (rund drei Millionen Euro pro Jahr), geschlossen vor 20 Jahren, gültig eigentlich noch bis 2025. Ebenso das Sponsoring. Seit der laufenden Saison ist die wenig bekannte Billigkette Tedi Hauptwerbepartner des Berliner Bundesligisten. Der Schriftzug prangt auch auf den Trikots. Dafür gibt es jährlich 7,5 Millionen Euro bis zur Saison 2020/2021. Ein No-Go für einen Fußballklub, der eine Weltmarke werden will. Zum Vergleich: Borussia Dortmund wirbt für den international aktiven Chemiekonzern Evonik und bekommt dafür pro Saison rund 18 Millionen Euro.

    Deshalb wollen die Herthaner Tedi davon überzeugen, ein Jahr früher aus dem Vertrag auszusteigen. Dafür würden sie offenbar auch Geld in die Hand nehmen. Denn namhafte internationale Marken sollen Interesse signalisiert haben, ein Vielfaches zu bezahlen. Windhorsts interne Planungen sehen vor, Herthas Einnahmen aus Sponsoring und Merchandising von gegenwärtig 46 Millionen Euro pro anno bis 2023 auf 80 Millionen Euro hochzuhebeln.

    Durch den Börsengang könnte Windhorst zudem stille Reserven beim Spielerkader heben. Der Marktwert des kickenden Personals liegt bei rund 220 Millionen Euro, in der Bilanz sind aber nur 25 Millionen Euro eingebucht.

    Taschenspielertrick

    Windhorst ist ein lupenreiner Novize im Geschäft, dafür einer mit enormer Energie. Seit April fräst er sich durch Daten und Fakten. Über Mittelsmänner hatte er erfahren, dass die Hertha einen Geldgeber suchte. Tatsächlich hatte Hertha-Manager Schiller damals schon monatelang mit dem Amerikaner Mike Novogratz (54) verhandelt, einem Ex-Manager des Hedgefonds Fortress, heute CEO der Kryptowährungs-Handelsbank Galaxy Digital. Man war sich beinahe handelseinig.

    Doch Windhorst grätschte entschlossen dazwischen: Er bot deutlich mehr als der Amerikaner. Windhorst überlegt selten lang. Meist verlässt er sich auf seinen besonderen Sinn für die heißen Geschäfte (an die gewöhnlichen lässt man ihn sowieso nicht ran). Eines seiner wichtigsten Prinzipien: Chancen erblicken, nach denen andere gar nicht erst suchen.

    In der Hertha sieht Windhorst den letzten greifbaren Hauptstadtklub im Boombusiness Fußball (jährliches Wachstum: 8 Prozent). In Verbindung mit der Ausstrahlung der Weltstadt Berlin meint er, den Klub zu einer internationalen Marke aufbauen zu können, die bald zwei bis drei Milliarden Euro wert sein könnte.

    Ein großes Ziel – den ersten, kleinen Schnitt macht er noch in diesem Jahr. Dann holt sich Windhorst den Gutteil des Aufpreises, den er zunächst gezahlt hat, durch einen Taschenspielertrick zurück.

    Und der geht so: Für das erste Paket von 37,5 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA zahlte Windhorst 125 Millionen Euro auf Basis einer Bewertung der gesamten Fußballfirma von insgesamt sehr stolzen 330 Millionen Euro. Für das zweite Paket von 12,4 Prozent zahlt er 55 Millionen Euro, bemessen also an einer noch einmal deutlich höheren Klub-Bewertung von rund 450 Millionen Euro. In der Folge schnellt auch der Wert der ersten Tranche automatisch auf den neuen, höheren Kurs hoch. Dadurch fällt Windhorst ein Buchgewinn von etwa 45 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr zu.

    So glatt wird es freilich kaum weitergehen. Schon der Börsengang könnte eine Wackelpartie werden, sodass Windhorst möglicherweise Geld nachlegen muss. Der Emissionspreis könnte angesichts der für Bundesligaverhältnisse jetzt schon sportlichen Bewertung des Klubs so hoch ausfallen, dass sich zu wenig Zeichner für die neuen Aktien finden.

    In diesem Fall würde Windhorst wohl selbst weiter zukaufen. Damit dürften dann allerdings seine finanziellen Möglichkeiten weitgehend ausgeschöpft sein.


    Quelle: Managermagazin (ABO-Schranke)

    „Schwanger werden ist einfach. Dafür nimmt die Mama so einen Papierstreifen und pinkelt drauf. Das ist alles.“ (Jana, 6 Jahre)

  • Teil 2:


    «Windhorst ist kein Krösus, sondern ein Investor mit limitierten Mitteln.

    Beteiligungen wie die schlingernde Flensburger Werft FSG, das marode Ihme-Zentrum in Hannover oder das afrikanische Landwirtschaftsprojekt Amatheon Agri sind von Zuwendungen abhängig. Außerdem spielt er zumeist mit Geld, das er teuer bezahlen muss (siehe Grafik). Die Tennor-Finanziers etwa erwarten jährlich 5,75 Prozent Rendite. Und solange Windhorst die Hertha-Beteiligung nicht wieder verkauft, wirft sie keine Einnahmen ab – es sei denn, dem ideenreichen Investor gelängen lukrative Nebengeschäfte.


    Ohne großes Geld aber ist im Fußball kaum jener sportliche Erfolg möglich, der die Basis für eine Marke mit globaler Ausstrahlung sein könnte. Scheich Mansour bin Zayed al-Nahyan etwa investierte in den vergangenen zehn Jahren 1,5 Milliarden Euro, um Manchester City auf die Sprünge zu helfen.

    Hertha braucht Superlative, Stars und Champions League. Das neue Stadion muss ein Erlebnistempel werden.


    Denn es gibt wenig Emotionales, auf dem sich aufbauen ließe. Es fehlt ein Mythos wie bei anderen Comeback-Vereinen. Weder in der Bundesliga noch im DFB-Pokal kann Hertha Titel vorweisen, internationale Erfolge schon gar nicht. Und die aktuelle Bundesligasaison verläuft auch mausgrau.






    Ausgewechselt: Mike Novogratz verhandelte monatelang einen möglichen Einstieg bei der Hertha

    Unmöglicher Königstransfer

    Hertha-Interessent Novogratz kalkulierte wohl deutlich vorsichtiger. Er soll davon ausgegangen sein, dass sich die Vereinserlöse bestenfalls von zurzeit jährlich gut 140 Millionen Euro in drei bis fünf Jahren auf 250 Millionen Euro heben ließen. Das wäre weniger als die Hälfte des Gesamtumsatzes von Borussia Dortmund (536 Millionen Euro) im Jahr 2018. Weil der Marktwert der Borussia zu dem Zeitpunkt bei rund 900 Millionen Euro lag, würde Hertha rechnerisch also erst in drei bis fünf Jahren die heutige Bewertung von 450 Millionen Euro rechtfertigen.

    Es ist das alte Spiel: Windhorst produziert gern Hoffnungswerte, selten erzielt er wirklich Zählbares. Kaum eines seiner Start-ups und Turnaround-Kandidaten konnte er zur versprochenen Blüte führen. Deshalb sind auch bislang große Verkäufe aus dem Portfolio – Ziel eines jeden Finanzinvestors – ausgeblieben.

    Fyber, eine technische Plattform für die Vermarktung von Werbung auf Handys – trotz immer neuer Wendungen kaum noch relevant im Markt.

    Wild Bunch, der Filmproduzent und Verleiher, bei dem Ex-"Bild"-Chef Kai Diekmann (55) Großes bewirken soll – an der Börse von einem Highflyer (2012 notierte die Aktie über 800 Euro) abgestürzt auf rund 2 Euro.

    Was man ihm zugutehalten muss: Windhorst gibt nicht auf. Den hartnäckigen Sanierungsfall La Perla (Dessous) will er durch eine Kooperation mit dem Kosmetikkonzern Estee Lauder voranbringen. Anfang September gelang ihm ein Börsenlisting, bei dem es La Perla auf einen Wert von 580 Millionen Euro brachte. Gekauft hatte Windhorst das Modelabel für einen zweistelligen Millionenbetrag.

    Bei der ostdeutschen Firma Avatera Medical steht jetzt tatsächlich mal ein Durchbruch an. Mit einem 100-Millionen-Euro-Einsatz und dem ehemaligen Conti-Chef Hubertus von Grünberg (77) an der Seite konnte dort ein Operationsroboter zur Serienreife entwickelt werden. 2020 läuft der Verkauf an. Dann soll die Firma – jüngst mit Ex-ABB-Vormann Joe Hogan (62) als Chairman verstärkt – erste Anteile an der Börse platzieren. Marktwert der Firma: 2,4 bis 3,6 Milliarden Euro, wie UBS und Citibank schätzen.

    Allerdings ist schwer vorstellbar, dass Windhorst Ähnliches im Big Business Fußball hindribbelt, selbst wenn er die Kondition für die von ihm anvisierten fünf bis zehn Jahre aufbringen sollte. Zu viele Investoren und Mäzene haben in dem Metier schon spektakulär ihr Geld verballert, statt welches zu verdienen.

    Einer der wenigen wirklichen Business-Cases ist der FC Liverpool. 2010 zahlte die amerikanische Fenway Sports Group (FSG) von Michael Gordon (54) 350 Millionen Euro für den damals runtergewirtschafteten Verein. Inzwischen verdienen die Reds 121 Millionen Euro pro anno und sind rund zwei Milliarden Euro wert.

    Wesentlicher Faktor des Erfolgs: der Nimbus – und Leader Jürgen Klopp .

    Doch Hertha ist weit davon entfernt, einen solchen Allrounder zu bekommen.

    Windhorst kann indes auf einen Joker hoffen, sollte er einen raschen, gesichtswahrenden Exit brauchen: Tennor-Beirat Manfredi Lefebvre d'Ovidio. Beim Einstieg im Juni hatte Windhorst ihm die gewünschte Beteiligung an dem Deal verweigert.»


    Quelle: Managermagazin (ABO-Schranke)



    „Schwanger werden ist einfach. Dafür nimmt die Mama so einen Papierstreifen und pinkelt drauf. Das ist alles.“ (Jana, 6 Jahre)

  • hertha versucht auf diese art eben seine image, also das des grauen und doch ziemlich konturlosen grauen mäuschens, in das eines reichen goldenen prinzen zu verwandeln. einem erfolgreichen prinzen, mit dem einfach jeder zusammen sein will, der bestaunt, bewundert und von seinem ihm ergebenen volk (bedingungslos) geliebt und vergöttert wird.

    also besser gesagt, der verein versucht sich dahingehend (im pakt mit dem teufel?) einfach zu verkaufen. klar, was hat man noch zu verlieren? ein image jedenfalls wohl kaum.

    da bin ich mal gespannt, wie sich das entwickelt. aber so oder so, ich möchte mit denen niemals tauschen. ich möchte nicht, dass union weder das eine noch das andere jemals sein wird.

  • Ich kann absolut nicht erkennen, dass Hertha neuerdings medial ein Thema ist :), eventuell lesen die Berliner hier im Forum zu viel die Zeitungen - wo oben "Berlin" drauf steht. Das Geld wird bald alle sein - mit mäßigem Erfolg - soviel ist sicher. Jegliche Vergleiche mit Brause Leipzig sind unrealistisch - dieser Retortenklub arbeitet mit Konzept, bei Hertha - ein Traditionsklub ! - herrscht kurzatmiges Chaos.

    Schade für Hertha , ich mag Sie - wird leider nichts, selbst wenn sie einen einstelligen Tabellenplatz erreichen, bleibt es ein Strohfeuer …, weil man wieder unsolides Gehabe an den Tag legt …

    was hat das mit Union zu zun ? Gar nichts … völlig andere Baustelle, zum Glück - außer Stadtmeisterschaft keine Berührungspunkte

  • Simonsen Danke fürs reinstellen des managemagazin Beitrages.

    Als Hertha Fan müsste dich fühlen wie n Vadder dessen Tochter von dem Schnösel abgeholt wird: Geliehene Angeberkalesche, Kumpels die nach Zuhälter aussehen , Moschusdeo und Piepsstimme wie n ufggeregter Gruppenratsvorsitzender .... den willste doch nich wirklich haben ...

  • NEE,

    dahinter steckt ein höchst spekulatives medial herausragendes Marketing- Verfahren...

    Die Oberflächlichkeit hat vor mehr als einem Jahrzehnt schon in Leipzig ihren Anker geworfen...

    Einspruch, in Leipzig is geballte Kompetenz am Werk, weit weg von jeder Oberflächlichkeit.

    Trotzdem fehlt mir jedwede Sympathie für den Leipziger Weg👎

    War aber auch nicht immer so. Am Anfang haben die auch nur mit Kohle rungeschmissen. Die Kompetenz kam erst mit Burnout-Ralle. Der hat dann nach und nach Strukturen geschaffen.

    Ich werde bleiben wie ich bin,

    Werd immer der sein der ich war,

    Einer der Letzten an der Theke,

    Einer der Letzten seiner Art,

    Und wisst ihr was ihr könnt mich mal,

    Ihr könnt mich immernoch mit eurer halbgaren Moral -

    Ich bleibe wie ich bin,

    Leckt mich am Arsch -

    Ich bleibe wie ich bin.

  • Für das Rückspiel gegen den Big City Club soll es angeblich keinen freien Kartenverkauf geben. Kartenvergabe für alle Blöcke (außer die Gästeblöcke) ausschließlich NUR an Hertha-Mitglieder und -Dauerkarteninhaber.

    Rücken wir eben mit 28.000 Unionern an. 8.000 im Gästeblock, 20.000 davor. Wenn der Hertha das klar wird sagt die Pullermannzei auch verkauft die freien Plätze per Tageskasse an die, 20.000 haben wir draußen nicht unter Kontrolle.;)


    Außerdem wäre es für Tante Bertha blamabel, wenn draußen mehr Stimmung ist als drinnen.:rofl:

    Ich werde bleiben wie ich bin,

    Werd immer der sein der ich war,

    Einer der Letzten an der Theke,

    Einer der Letzten seiner Art,

    Und wisst ihr was ihr könnt mich mal,

    Ihr könnt mich immernoch mit eurer halbgaren Moral -

    Ich bleibe wie ich bin,

    Leckt mich am Arsch -

    Ich bleibe wie ich bin.

  • Rücken wir eben mit 28.000 Unionern an. 8.000 im Gästeblock, 20.000 davor. Wenn der Hertha das klar wird sagt die Pullermannzei auch verkauft die freien Plätze per Tageskasse an die, 20.000 haben wir draußen nicht unter Kontrolle.;)


    Außerdem wäre es für Tante Bertha blamabel, wenn draußen mehr Stimmung ist als drinnen.:rofl:

    Wäre ‘ne Idee und ‘n Versuch wert. Ist das (wenn es so stimmt), denn rechtens mit der rigorosen Kartenvergabe?
    Angenommen, da sind eine Stunde vor’m Anpfiff wirklich noch ein paar Tausend leere Plätze und vor dem Stadion stehen ebensoviele oder noch mehr Rot-Weisse:

    Da wären wir so oder so schon vor dem Spiel der Gewinner.

    Und die alte Dame hätte sich gehörig verkalkuliert.

    „Schwanger werden ist einfach. Dafür nimmt die Mama so einen Papierstreifen und pinkelt drauf. Das ist alles.“ (Jana, 6 Jahre)

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