Netzathleten
  • das hat doch "leider " schon Tradition,

    Immer wenn wir an die Spitze können,

    Überlassen wir es lieber den anderen

    Von hinten durch die kalte Küche. Die Tabellenspitze wird erst im Mai, in Bochum, gestürmt. :opi::schal:


    Erste Saison-Nederlage darf gern noch warten. Im trüben Novembermonat erfreuen wir uns noch an einem Sieg gegen die Kleeblätter und nen Punktgewinn in Hamburg.

  • Ick werde dich dran erinnern:opi:8o

  • Nach einem Drittel der Saison lohnt ja mal ein Blick hier drauf. Schlagen doch die Wellen gerade sehr hoch .... dabei haben eigentlich nur die Bördebauern wirklich Grund, mit den Schiri-Leistungen zu hadern.

    Jahn Regensburg - 1.FC Union Berlin: keine strittige Szene :D


    Hat sich schon erledigt der Blick darauf. ;)

  • Nach dem Fürth Spiel auf dem Heimweg im Fahrstuhl mit mindestens 5 halben Litern intus fragt mich eine junge hübsche Unbekannte wie Union gespielt hat.

    Ich "4 zu 0".

    Sie "toll".

    Ich "joh" .

    Sie "und welchen Tabellenlatz hat Union jetzt?" Ich" den dritten".

    Sie "toll".

    Ich"joh"

    Auf ihr etwas verdutztes Staunen wegen meiner Maulfäulligkeit dann wieder ich "es ist aber nett dass sie nachgefragt haben"

    Mit eine Lächeln wünschten wir uns einen es schönen Abend und ich wusste die Lage ist momentan toll. 😊


    Eiserne Grüße

    In Erinnerung an die im WKll gefallenen Spieler vom FC Viktoria Schneidemühl u.a. mein Großvater Paul Dumke

  • allgemein: 2. Liga anno 2018/19 insgesamt bislang sehr torreich mit 2,89 toren im schnitt. aktuell zweithöchster durchschnitt der vergangenen 20 jahre. mit weitem abstand die meisten tore gab es 2001/02 (unsere erste zweitligasaison) mit 3,14 toren im schnitt, in den letzten jahren jedoch meist um 2,5 tore/spiel.


    EISERN

    2016 wurde der Beginn des Anthropozäns ausgerufen. 2018 leben wir inzwischen im Hysteriozän.

  • ...was mich noch mehr sprachlos macht als die letzten Auftritte der Mannschaft, ist das Alleingelassenwerden der Mitglieder/Fans. Ich persönlich kann damit trotz meiner Enttäuschung umgehen. Ich weiß aber, dass es viele Fans gibt, bei denen Union an allererster Stelle in ihrem Leben steht. Gerade diese Fans haben das Recht abgeholt zu werden und in der jetzigen brenzligen Situation aus der Führungsetage eine Aussage zu erhalten, wie es, zumindest bis zum Saisonende, weitergehen soll. Der erfolg- und glücklose A. Hofschneider wird alleine gelassen und mit diesem Alleingelassenwerden zum Sündenbock gemacht. Warum er sich das antut kann ich mir nur mit Loyalität dem Verein gegenüber erklären. Vllt. gibt es auch Vereinbarungen zwischen den Parteien, die ich aber nicht kenne. Für mich ist er verbrannt und ein Neuanfang nur ohne ihn möglich.


    Sich mit Erfolgen in der Öffentlichkeit zu präsentieren ist sicherlich einfacher als in der anderen Situation. Ich persönlich habe vor Menschen, die auch Fehler eingestehen können bzw. ihre eigene Tätigkeit kritisch hinterfragen, mehr Respekt als von denjenigen, die sich bei Problemen zurückziehen und der Ungewissheit ihren Lauf lassen. Da schwindet das Vertrauen. Aber gerade diese Stellungnahmen und Motivation gehört nun mal u.a. zu der Aufgabe von Führungskräften und damit unseres Präsidiums!


    Die Kommunikationspolitik unseres Vereins hat, gelinde geschrieben, seit der Entlassung J. Kellers die gleiche Entwicklung genommen wie die der Mannschaft. Natürlich hoffe ich auf einen positiven Ausgang der Saison, aber das Schiff wieder in ein ruhiges Fahrwasser zu lenken ist Aufgabe von anderen, die sich der Aufgabe seit Jahren stellen - und bis letzte Saison auch mit respektablem und großen Erfolg. Ich bin überzeugt, dass die überwiegende Zahl der Fans und Mitglieder eine ehrliche Erklärung und das Eingestehen von Fehlern, seien diese aus dem Bauch heraus oder aufgrund einer falschen Analyse getroffen worden, akzeptiert. Aber ganz im Stillen stehen gelassen zu werden - das ist für mich nicht nachvollziehbar und auch nicht akzeptabel. Wenn schon größere Ziele ausgerufen werden, dass muss man auch in der Lage sein, auf eine gegenläufige Entwicklung frühzeitig zu reagieren und gegenzusteuern. Dieser Weg hätte in meinen Augen schon von zwei Monaten eingeschlagen werden müssen.


    ...die letzte Saison wurde mit einem dunkelblauen Auge beendet! Die aktuelle Saison läuft - was in meinen Augen so nicht zu erwarten war - nicht spektakulär, dafür umso ruhiger, aber nicht minder erfolgreich.


    Meine Hoffnung in die Vereinsführung das Union-Schiff wieder in ruhigeres Fahrwasser zu steuern, hat sich erfüllt. Und dieses auf eine Art, die ebenfalls nicht zu erwarten war. Die beiden dafür ausschlaggebenden Zahnräder sind dabei O. Runert und U. Fischer. Zwei im positivsten Sinne ‘Leisetreter‘. Von unserem Geschäftsführer Profifußball hört und sieht man (zumindest hier im Exil) kaum etwas - aber trotzdem wöchentlich die Früchte seiner Arbeit! Und unser neue Trainer, ja, was soll ich schreiben, strahlt eine Unaufgeregtheit und Sachlichkeit und aus, die ich so bei Union ganz selten erlebt habe. Er weiß immer, die richtigen Worte zu finden, seine Pressekonferenzen sind keine Events wie bei einigen seiner Vorgänger, sondern auf Inhalte konzentriert, ohne dabei langatmig zu sein. Ich mag sein offene, ehrliche und stilvolle (!) Art. Ganz besonders schätze ich seine Art der Selbstreflexion.


    Aus einer Mannschaft, die in der vergangenen Saison von vielen als Versagertruppe abgestempelt wurde, hat er (mit seinem Trainerstab) begonnen ein Team zu formen, dass durch seine starke Defensive immer selbstbewusster spielt und ganz sicher kurzfristig auch offensiv noch effektiver agieren wird. Herausragend ist keiner, aber das Zusammenspiel der jeweils zusammenspielenden führt zum Erfolg. So leid es mir auch tut: Die Abgänge fallen gar nicht mehr ins Gewicht. Die Leistungen der Rückkehrer, Neuzugänge und deutlich verbesserten Spielern sprechen für sich.


    Meine Bedenken, dass U. Fischer vor der Saison scheinbar nicht in die Personalplanungen eingebunden war hätte ich Stand heute lieber nicht gehabt. Dass er trotzdem mit den vorhandenen Spielern den Erfolg hat spricht für ihn und seine Arbeit, aber auch für O. Runert, der die Zugänge zu verantworten hat.


    Natürlich gibt es noch Baustellen, die zu bearbeiten sind. Dazu zählt nach wie vor noch die Kommunikationspolitik, was aber durch die sportliche Entwicklung nicht so im Fokus steht und auch das Verbesserungspotential beim Ticketing. Die sind aber in meine Augen keine unlösbaren Herausforderungen.


    Den eingeschlagenen Weg mit den Personalentscheidungen hätten die wenigsten, einschließlich mir, erwartet. Ich für meine Person zolle dafür den Entscheidungsträgern in unserem Verein höchsten Respekt und hoffe, dass diese Entscheidungen mit entsprechenden Erfolgen weiter belohnt werden!

  • Eine Mannschaft muß einfach zusammen passen.Einen guten Trainer haben. Diesmal paßt alles wie die Faust aufs Auge. Es stimmt diesmal alles, auch die Ansetzungen in der Rückrunde. :beer:beer:schal:

    Die wissen nicht einmal, daß im Ball Luft ist. Die glauben doch, der springt, weil ein Frosch drin ist.

  • Ist wohl eine Frage des Temperaments. Mir kommt das irgendwie bekannt vor.

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