Netzathleten

Gewalt im Fußball

  • Ungeprüft werden hier Berichte und Sachverhalte verbreitet, die sich so nicht zugetragen haben. Augenzeugen, welche ich als honorige Mitmenschen und Geschäftspartner schätze, können die mediale Berichterstattung nicht teilen. Nur ein Rechtsextremismus-Experte Begrich, finanziert von Miteinander e.V., fährt hier einen absoluten Film. Neonazis und rechte Fußballfans benutzen Aufstiegsfeier. Wenn man bedenkt, dass diese Vereine der mobilen Beratungsteams gegen Rechts, Miteinander e.V, etc. in Sachsen-Anhalt jetzt auf dem Prüfstand stehen, ist diese Story natürlich Daseinsberechtigung. Der Begrich hat heute noch 19.30 Uhr seine Plattform im TV. Er war natürlich selbst vor Ort, na klar.


    Mal ganz kurz: Ein Auslöser war die gestohlene Außenkasse im M2. Täterkreis war bekannt und dann gings los. Weiterhin wollten viele in diese Lokalität, in der die Mansschaft feierte. Lt. Augenzeugen völliges Chaos und keine Polizei. Die positionierte sich lieber in der Liebigstraße und stürmte dann ohne Rücksicht auf Verluste den kompletten Platz. Der Alkoholpegel der meisten Anwesenden am Hassel führte dann zum Ausrasten. "Wir" gegen die Polizei. So ist mir in Kurzform der Abend von zwei Sponsoren und Mitfeiernden M2-Besuchern erläutert wurden. Vollständigkeit kann nicht garantiert werden. Warum die Wasserwerfer vom Breiten Weg Richtung Hassel eingesetzt wurden, Null Ahnung. In der Sternstraße, eher links einzuordnen und ebenfalls Richtung Hassel, hat es dann die üblichen Antifa - Hool - Geschichten gegeben. Dies Geplänkel kann man sich in Babelsberg auch geben. Alle MDler, die ich kenne, freuen sich auf uns und wünschen sich sportliche Rivalität. Man sollte nicht über jedes Stöckchen springen, welches der MDR als RB-Hofberichterstatter verbreitet. Diese Kette FCM, Hools, Neonazis ist langsam ausgeleiert. Sie hat aber im Magdeburger Landtag ein hohe Relevanz, da momentan die gesellschaftliche Rechtfertigung für die Finanzierung von Begrich und Co. fehlt (kleine Anfrage der Opposition mit 237 Fragen, ein wahrer Sumpf).


    Sorry, mit all dem was du schreibst hast du sicher nicht unrecht und wie immer muss man die Gewalt auch relativieren, vor allem von Seiten der Verursacher, die hier aber nicht feststehen...


    Aber Magdeburg und sportliche Rivalität? Der Zug ist dermaßen abgefahren. Ich kann mich an deren letzten "Auftritt" bei der Zweeten erinnern. Dagegen ist Dresden in Kö nen Kinderchor. Selten so ein Chaos um ein Fussballspiel gesehen. Aber wurscht, sicher nen Einzelfall.

    Dann steigen die auf und in Rostock haben sie vor der Heimtribüne nix anderes zu tun, als mit ihren Untoten Freunden normale Fussballfans anzugreifen.

    Ich werde mir zweimal überlegen ob ich mir das Auswärtsspiel im Dorf gebe oder lieben nen entspannten Ausflug aufs Wasser unternehme... Was glaubst du was da in dem Gäste-Nachbarblock für Untote Gestalten uns bepöbeln werden? Sollen doch die normalen Magdeburger mal was machen, dass dieses Unrote Gesocks nicht neben ihnen auf der Tribüne dahinvegetiert...

    Das letzte mal wo ich zu nem Spiel in Magdeburg war, ist man nach Magdeburg reingefahren und durfte links und rechts die Polizeihubschrauber und Wasserwerfer bewundern. Das war damals Regionalliga, wo da keine Sau mehr hingegangen ist, was ist da jetzt erst los?

    Magdeburgs Aufstieg ist für mich der Worst-Case, da wären mir alle Ostverein lieber gewesen, als das!

  • sehe ich genau so wie blablabla


    Schon während meiner Armeezeit war ich mit diesen dämlichen Börde-Bauern zusammen. Dumm wie Stulle und daran hat sich wohl wenig geändert.


    Beim meinem letzten Auswärtsspiel in diesem hässlichen Beton-Kasten auf dem Acker waren dermaßen viel weinrote Untote am Start (mit Schaum vorm Maul), einfach nur eklig. Die Magdeburger prostituieren sich halt mit dem Pack.


    Das ist mir Hansa oder jeder andere Ostverein tausendmal lieber.

    Viele Spieler, Trainer, Vorstände und Aufsichtsräte werden kommen, viele werden gehen. Was immer bleibt, ist der 1.FC Union Berlin und sein Stadion "An der Alten Försterei".

  • Stadionverbote haben ja nicht immer zwingend mit Gewalt zu tun, von daher ist dieses prekäre Thema eigentlich einen eigenen Thread wert. Die Krönung des Ganzen ist die angehängte Begründung des Richters aus Karlsruhe: „Solche Verbote könnten auch ohne den Nachweis einer Straftat verhängt werden, wenn es eine auf Tatsachen gestützte Sorge künftiger Störungen gebe.“

    Auf Deutsch: schon eine Vermutung reicht aus, um einer x-beliebigen Person jahrelanges Stadionverbot zu erteilen. Dieses sehr fragwürdige Urteil öffnet den Sicherheitsorganen noch mehr Tür und Tor für willkürliche Entscheidungen und widmet nun offiziell Unrecht in Recht um.

  • Die Krönung des Ganzen ist die angehängte Begründung des Richters aus Karlsruhe: „Solche Verbote könnten auch ohne den Nachweis einer Straftat verhängt werden, wenn es eine auf Tatsachen gestützte Sorge künftiger Störungen gebe.“

    Auf Deutsch: schon eine Vermutung reicht aus, um einer x-beliebigen Person jahrelanges Stadionverbot zu erteilen. Dieses sehr fragwürdige Urteil öffnet den Sicherheitsorganen noch mehr Tür und Tor für willkürliche Entscheidungen und widmet nun offiziell Unrecht in Recht um.

    Zitat
    Zitat

    Die Veranstalter dürfen hier ihre Entscheidungsmacht nicht dazu nutzen, bestimmte Personen ohne sachlichen Grund von einem solchen Ereignis auszuschließen.


    Ich lese da schon heraus, dass es den Karlsruher Richtern eben genau nicht darum ging, "Willkür" walten zu lassen.

    Es geht aber sicherlich (für mich auch im Interesse der friedlichen Fans) darum, Gewalttätigkeiten als sachlichen Grund zu nutzen, um bestimmte Personen von der Veranstaltung fernzuhalten.

    Allerdings nicht wie Du schreibst, durch eine bloße Vermutung, sondern schon durch Auffälligkeiten in der Vergangenheit, was dann als sachlicher Grund gesehen wird.


    Ich denke, jeder ist für sein tun und handeln verantwortlich und kann nicht erwarten, dass die große Masse immer zurücksteckt nur damit eine Minderheit ihren "Spaß" ausleben kann.


    Willkürliche "Aussperrungen" allerdings, lehne auch ich strikt ab......

    Die Veranstalter dürfen hier ihre Entscheidungsmacht nicht dazu nutzen, bestimmte Personen ohne sachlichen Grund von einem solchen Ereignis auszuschließen.

  • Zitat

    Der Kläger hatte 2006 als 16-Jähriger ein Auswärtsspiel des FC Bayern beim MSV Duisburg besucht. Nach dem Abpfiff kam es aus einer Fangruppe des FC Bayern heraus zu einer körperlichen und verbalen Auseinandersetzung mit Duisburg-Fans, an denen auch der Betroffene beteiligt war.

    Ein Ermittlungsverfahren gegen den Bayern-Fan wegen Landfriedensbruchs wurde wegen Geringfügigkeit eingestellt. Dennoch sprach der MSV Duisburg auf Anregung der örtlichen Polizei bis 2008 ein bundesweites Stadionverbot aus. Der FC Bayern schloss den Fan außerdem aus dem Verein aus und kündigte ihm seine Dauerkarte. (AFP)

    Das Strafverfahren gegen einen 16-Jährigen wird wegen Geringfügigkeit eingestellt, keine Sozialstunden oder wenigsten eine richterliche Ermahnung sind erfolgt, weil halt der sogenannte Landfriedensbruch in solchen Fällen nur noch auf Krücken daher kommt und als (Aus-) Hilfstatbestand herhalten muss. Außer dass der Jugendliche vor Ort war, ist ihm nichts anzulasten, sagt die Strafgerichtsbarkeit. Daraus folgen dann aber in der Sportgerichtsbarkeit im "besten Fall" drei Jahre bundesweites Stadionverbot, welches Signal mag das für Jugendliche sein, die doch unter einem besonderen Schutz stehen sollten?

    Eine Anhörung ändert daran überhaupt nichts.

  • https://www.welt.de/sport/arti…igenen-Fans-verletzt.html


    und das auch noch vor dem pokalfinale, für das sie qualifiziert sind... :dash


    wenn die schönste nebensache der welt zur bösen hauptsache von (pychisch)kranken wird...

    (und nein - wir unioner sind zwar die kranken, aber nicht solche- wie ich auch für alle ewigkeit auch hoffe!)

    Man kann die Realität ignorieren aber man kann nicht die Konsequenzen einer ignorierten Realität ignorieren. (Ayn Rand)



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