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BSG Chemie Leipzig

  • böse, sehr böse 0:3 klatsche für chemie zu hause gegen halberstadt. nächste woche mittwoch in nordhausen dürfte es nach lage der dinge auch nix zu holen geben.

    hoffentlich erholen sie sich jetzt schnell wieder und punkten wieder so viel, dass der klassenerhalt weiter möglich ist. spätestens bei viktoria, die in diesem jahr auch recht dünne spielen, nächstes wochenende :hail

  • Chemie holt ein 0:0 bei Wacker Nordhausen. Und das war verdient, hatte man in der 2. HZ sogar ein Chancenplus. Das Unentschieden wurde nicht ermauert, sondern erspielt. Die Mannschaft hat sich nach der Schlappe vom Wochenende voll hineingekniet und sich belohnt.

    Auch wenn die Tabelle verzerrt ist, Chemie ist noch im Rennen!

    Am Sonnabend will man dann bei Viktoria Berlin weiter Punkte sammeln.

  • Nachdem Union gestern einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht hat, hat sich für Chemie die Lage am Sonnabend verschlechtert. Alle unmittelbaren Konkurrenten punkten und siegen, so gestern Bautzen, Altglienicke, Oberlausitz und Auerbach.

    So steht man heute mit dem Rücken zur Wand im Spiel gegen die Lichtmaschine aus HSH.

    Wenn Chemie heute nicht gewinnt, dann wird es wahrscheinlich eine Liga heruntergehen.

    Die Punkte hat man in der Hinrunde nicht eingefahren. Und die kürzlich gewonnen Auswärtspunkte gegen Viktoria und Luckenwalde fühlen sich einfach wie Niederlagen an und brachten Chemie keinen Schritt voran.

    Trotzdem, das Fundament für die Zukunft ist gelegt in Leutzsch. Man kann stolz auf die Truppe sein.

    Spieler die mit dem Herzen in Leutzsch aufspielen, da ist es fast egal, falls es wieder in die Oberliga gehen sollte.

    Und dann hat man noch das Pokalendspiel am Pfingstmontag, Lohn einer sehr guten Arbeit im Verein auf alle Ebenen, über viele Jahre hinweg.

    Zwei wichtige Spieler, der Kapitän Stefan Karau und Benjamin Schmidt haben für die nächste Saison verlängert.

    A. Bury wird heftig vom Insolventen Chemnitzer FC umworben und wird wohl in der nächsten Saison bei den Himmelblauen aufdribbeln.


    Leutzsch erwartet heute einen "Trauermarsch" für den am 3.Nov 1990 getöteten M. Polley.

    Polley wurde durch einen Schuß eines bewaffneten Polizisten bei schweren Auseinandersetzungen zwischen einer überforderten Polizei und Hools aus Berlin tödlich getroffen.

    Ein schreckliches Erbe eines Unrechtstaates und seiner permanenten Unterdrückung, des DDR-Fußballs, in einer Zeit des Umbruchs und Zerfall einer Gesellschaft.

  • Vor dem Spiel gedenken die gemeinsam dem getöteten Berliner um sich hinterher bestimmt wieder zu prügeln. Eine Bühne haben sie ja dank MDR.:thumbdown:

    5.2:11



    2:1-09-2014


    Ich spreche fließend ironisch und das mit sarkastischem Akzent.


    Bitte nicht knuddeln, ich habe Liebkose-Intoleranz



  • Es ist ein Mensch gestorben.

    An sich kein Verdienst, jedenfalls kein eigener.

    Dazu durch eine Bullenkugel, gegen die keiner eine Chance hat.

    Die Frage nach den Verdiensten dieses von manchen offenbar geschätzten Menschen war rein rhetorisch. Ich war bei dem Spiel damals zugegen und werde nie verstehen können, wie man solchen Leuten eine völlig unverdiente Märtyrerrolle zuschanzt. Wer sich bewusst in eine solche nicht nur für sich selbst lebensgefährliche Situation bringt, muss einfach damit rechnen. Es war ein regelrechter Krieg, da hätte es durchaus auch Opfer auf der anderen Seite geben können.

    "Wer wesentliche Freiheit aufgeben kann um eine geringfügige bloß jeweilige Sicherheit zu bewirken, verdient weder Freiheit, noch Sicherheit."

    Benjamin Franklin

  • Also schön sicher.


    Damals hätte es jeden treffen können.

    Also auch UNIONER.

    Würdest Du dann hier auch so einen Lauten machen?

    Was soll das denn jetzt? Ich gehörte nicht zu den "Kriegsteilnehmern", denen mitnichten die alleinige Deutungshoheit des Geschehens zusteht.

    "Wer wesentliche Freiheit aufgeben kann um eine geringfügige bloß jeweilige Sicherheit zu bewirken, verdient weder Freiheit, noch Sicherheit."

    Benjamin Franklin

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