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BSG Chemie Leipzig

  • chemie stolpert spielerisch weiter irgendwie durch die saison.

    gestern zu hause ein müdes 0:0 gegen das limitierte schlusslicht aus bischofswerda. wie schon im hinspiel. 3 mal hat fortschritt in dieser saison zu null gespielt, zweimal gegen chemie.

    die chemische offensivschwäche ist eklatant. normal darf man so kaum die liga halten. aber es gibt halt, nun auch durch erfurts rückzug, noch teams, die auch kaum oder gar nicht besser agieren.

    pech für chemie, dass ihr stürmer petracek wohl länger (bis saisonende?) ausfallen wird.

    wenn die klasse gehalten wird, sollte man in der nächsten saison aber unbedingt etwas wirkliches für die offensive tun. nochmal geht so eine offensivschwache saison wohl nicht gut.


    nächsten sonntag gehts zu union nach fürstenwalde. im prinzip eine chancenlose kiste. oder es muss richtig viel glückliches passieren. ich guck mir das an, will aber auch unser altes stadiondach im fürstenwalder stadion im einsatz sehen. :-)

  • chemie siegte ;-) wieder in ihrer paradedisziplin, dem remisspiel. aber dieses 0:0 in fürstenwalde war dann schon, wenn ich den vergleich zu den anderen von mir live gesehenen spielen ziehe, eines der besseren. es lief zwar ganz vorne auch heute nicht wirklich viel, schon gar nichts ertragreiches, aber mit den zur verfügung stehenden mitteln versuchten es die chemischen mannen schon. auch zum ende der partie war man nicht darauf aus, sich das 0:0 zu ermauern, sondern sah schon, dass der gegner auch nicht so dolle war und versuchte eben, irgendwie zum erfolg zu kommen.

    gut, wieder kein sieg, aber ein punkt, der aller ehren wert ist. hätte ich vor dem spiel nicht zwingend so erwartet :-)

    knapp über 1000 zuschauer, davon ca. 300+x für chemie.

    noch vor dem anpfiff, es regnete ganz ordentlich, dachte sich die szene von chemie, dass man ja das spiel trockenen hauptes auch von der überdachten (übrigends ein schönes gefühl, wieder unser alten haupttribünendach über dem kopf zu sehen) tribünenseite sehen könne....und nahm kurz und bündig den weg zur tribüne und schon so einige kletterten über den zaun rüber. irgendwann, es dauerte erstaunlich lange, war dann auch die bullerei am start und drängte die anderen chemiker zurück. leider gab es dabei einen chemiker, den sie vom zaun herunterrissen und der sich dabei ordentlich verletzte. ein krankenwagen kam und brachte den verletzten (sah aus der ferne so aus, als hätte er sich das bein aufgerissen und auf jeden fall die hand verletzt) weg. zum glück griff die staatsmacht aber nicht mit knüppel und pfefferspray ein (zumindest konnte ich dies nicht erkennen), so dass alles sich relativ schnell wieder beruhigte. die chemiker von der haupttribüne wurden wieder hinters tor gelassen und begannen ihren support dann aber erst nach ca. 25 minuten des spiels.

    die ultragruppierung der fürstenwalder war kaum der rede wert.

    weiter gehts für chemie nun zu hause gegen halberstadt. es muss nun endlich mal ein sieg her!

  • Hinzu gefügt sei noch das der Ball ja einmal im Tor des anderen lag . Jedoch wurden beiden Toren die Anerkennung verwehrt . Ansonsten alles richtig gesehen eiserner ritter …..

    beim tor für chemie war es natürlich doof, dass der ball bei der getretenen ecke vor dem kopfball wohl schon im aus war. denn ansonsten sah dies sehr schön aus.

    wie aber bellot im tor der chemiker den einen schuss sensationell halten konnte, war schon ganz großer sport.

  • Wie  zynisch und eklig kann man sein?

    Das ist echt grausig, ich weiß was so ein hängen bleiben bedeutet. Da kommen Erinnerungen hoch, mein Sohn blieb auch mal hängen und riss sich unterm Arm, die Achsel auf (musste mit 7 Stichen genäht werden und es sah nicht appetitlich aus!). Bei dem Chemiker muss es noch schlimmer und schmerzhafter gewesen sein, wenn er brutal runter gerissen wurde. Wie dämlich manche Polizisten sind, ich betone manche, denn man sollte sie nicht alle über einen Kamm ziehen, wie eigentlich alles.

  • das mit dem chemiker, den sie da vom zaun heruntergezogen hatten, ist beschissen und schlimm. und als unweit des vorfalls stehender augenzeuge fand ich es schon im stadion nicht nachvollziehbar, dass kein arzt oder sanitäter gleich zur stelle war und helfen konnte. ich meine, es ist ein fussballspiel und kein sanitäter in der nähe?! das darf es einfach nicht geben! da sollte man auch fürstenwalde als veranstalter mal unbedingt eine rote karte für zeigen. geht gar nicht.:rot:

    und zum generellen "standortwechsel" der chemiker: die szene ist im prinzip gleich nach betreten des stadions sehr schnellen schrittes vom gästebereich hinter dem tor in richtung haupttribüne gegangen. es war zu diesem zeitpunkt eigentlich nirgends im stadion polizei zu sehen. das nutzten die chemiker aus und kletterten eben schnell in gewisser anzahl über den zaun. bis halt die polizei eintraf und ihre "maßnahmen" durchführte, welche zum zwischenfall führten.

    was mir in der stellungnahme von chemie aber schon fehlte, war der punkt/die einsicht, dass das wechseln vom gästebereich über den trennzaun hin zur haupttribüne eben nicht einfach rechtens war (schlechtes wetter hin oder her). insofern war es generell schon zu erwarten und dann ja auch passiert, dass die chemiker nicht rübergelassen wurden. es durfte sich also auch kein chemiker darüber beschweren, dass dort eingeschritten wurde.

    das mit dem fan ist absolute scheiße und war so wie es passiert ist, extrem unnötig. es sah schon beim zusehen sehr schmerzhaft aus. aber das zurückdrängen der chemiker durch die polizei war von seiten chemies halt auch ein ganzes stückweit provoziert. und ich habe auch keine besondere aggressivität der bullerei erkennen können (zumindest sah ich keine knüppelorgien, pfefferspray oder ähnliches). jedenfalls nichts, was nicht im "relativ normalen rahmen" eines solchen zusammentreffens passiert. beide seiten zeigten halt etwas ihre zähne.

    so meine einschätzung. aber ein direkt im getümmel beteiligter kann das natürlich anders erlebt haben.

  • Solche Zäune mit scharfen Kanten haben in einem Stadion aber auch nichts verloren. Mir unbegreiflich, dass solche gefährlichen Dinger verwendet werden dürfen.

    "Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum,
    schon meint, daß er ein Vöglein wär,
    so irrt sich der." (W.Busch)

  • das mit dem chemiker, den sie da vom zaun heruntergezogen hatten, ist beschissen und schlimm. und als unweit des vorfalls stehender augenzeuge fand ich es schon im stadion nicht nachvollziehbar, dass kein arzt oder sanitäter gleich zur stelle war und helfen konnte. ich meine, es ist ein fussballspiel und kein sanitäter in der nähe?! das darf es einfach nicht geben! da sollte man auch fürstenwalde als veranstalter mal unbedingt eine rote karte für zeigen. geht gar nicht.:rot:

    und zum generellen "standortwechsel" der chemiker: die szene ist im prinzip gleich nach betreten des stadions sehr schnellen schrittes vom gästebereich hinter dem tor in richtung haupttribüne gegangen. es war zu diesem zeitpunkt eigentlich nirgends im stadion polizei zu sehen. das nutzten die chemiker aus und kletterten eben schnell in gewisser anzahl über den zaun. bis halt die polizei eintraf und ihre "maßnahmen" durchführte, welche zum zwischenfall führten.

    was mir in der stellungnahme von chemie aber schon fehlte, war der punkt/die einsicht, dass das wechseln vom gästebereich über den trennzaun hin zur haupttribüne eben nicht einfach rechtens war (schlechtes wetter hin oder her). insofern war es generell schon zu erwarten und dann ja auch passiert, dass die chemiker nicht rübergelassen wurden. es durfte sich also auch kein chemiker darüber beschweren, dass dort eingeschritten wurde.

    das mit dem fan ist absolute scheiße und war so wie es passiert ist, extrem unnötig. es sah schon beim zusehen sehr schmerzhaft aus. aber das zurückdrängen der chemiker durch die polizei war von seiten chemies halt auch ein ganzes stückweit provoziert. und ich habe auch keine besondere aggressivität der bullerei erkennen können (zumindest sah ich keine knüppelorgien, pfefferspray oder ähnliches). jedenfalls nichts, was nicht im "relativ normalen rahmen" eines solchen zusammentreffens passiert. beide seiten zeigten halt etwas ihre zähne.

    so meine einschätzung. aber ein direkt im getümmel beteiligter kann das natürlich anders erlebt haben.

    Mir ging es einzig um allein darum:


    "Der dort geäußerte Zynismus – der Presseverantwortliche der örtlichen Polizei spricht von einem »wenig sportlichen Fan, der am Zaun hängengeblieben sei« – ist angesichts der Schwere der Verletzung und ihrer Herbeiführung kaum zu übertreffen."


    Und zum Thema Blockwechsel und Regen fällt mir unser Spiel in Uerdingen ein, was damals für zumindest einen User hier auch nicht gut ausging.

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  • ich habe ja auch gar nicht dir direkt geantwortet :-) und habe nur nochmal meine sicht auf den zwischenfall geschildert.

  • Fan vom Zaun gerissen

    Achtung schockierende Szene !


    Sieht nicht aus als ob er angesprochen wurde. Der Polizist kam von hinten und zog den Fan runter.

    Diese Aufnahme widerspricht der Darstellung der Polizei.

    Widerlich. Dass so etwas passiert ist ja die eine Sache. Ich will den Polizisten gar nicht unterstellen, dass sie sich der Folgen ihres Handelns bewusst waren. Aber diese Pressemitteilung und die Antworten auf mehrere gezielte Nachfragen sind ein Skandal.

  • Fan vom Zaun gerissen

    Achtung schockierende Szene !


    Sieht nicht aus als ob er angesprochen wurde. Der Polizist kam von hinten und zog den Fan runter.

    Diese Aufnahme widerspricht der Darstellung der Polizei.

    Widerlich. Dass so etwas passiert ist ja die eine Sache. Ich will den Polizisten gar nicht unterstellen, dass sie sich der Folgen ihres Handelns bewusst waren. Aber diese Pressemitteilung und die Antworten auf mehrere gezielte Nachfragen sind ein Skandal.

    Wenn ein Polizist nicht einschätzen kann welche Folgen sein Handeln hat, dann hat er ganz klar seinen Beruf verfehlt und ist wie hier eine Gefährdung für normale Personen.

    Zumal jeder! normaldenkende Mensch abschätzen kann das es sehr dumm ausgehen kann, wenn ich jmd vom Zaun ziehe. Die Pressemitteilung ist dann einfach nur noch der Gipfel zur Unfähigkeit.

    Ich werde bleiben wie ich bin,

    Werd immer der sein der ich war,

    Einer der Letzten an der Theke,

    Einer der Letzten seiner Art,

    Und wisst ihr was ihr könnt mich mal,

    Ihr könnt mich immernoch mit eurer halbgaren Moral -

    Ich bleibe wie ich bin,

    Leckt mich am Arsch -

    Ich bleibe wie ich bin.

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