Stimmung an der Alten Försterei?!

  • Dieses Schalala geht mir, gerade wenn es 10, 15 oder 20 mal wiederholt wird, auch gehörig auf den Keks, aber nun die verbale Antiultra-Keule rauszuholen, kann ja auch keine Reaktion sein. Und ja, das einige wenige hier mal die Jungschen direkt angesprochen und ne wenig zielführend Antwort erhalten haben, ist blöd, sollte aber nicht davon abhalten, weiter den Dialog zu suchen.

    Könnte da die FuMa vermittelnd agieren, mal Vertreter verschiedener Ansätze, Gruppierungen oder einfach Mitgliedern an einen Tisch einladen?

    Moppi, sähest Du da was?

    Vielleicht sollte jeder das machen, was er am besten kann, und am meisten mag!?

    Ich für mich, lieb das einfache, deutliche, spontane, klare Schreien eines kurzen Texts.

    Dieser kann sich auch mal nur auf ein Wort, Buchstaben oder eine Silbe beschränken.


    Das WS kann weiter Nabuko inszenieren, oder für die Parade auf der Karl-Marx-Allee üben.

  • Wenn jeder das macht was er am besten kann ist aber die Aufregung über die Leute die ihre Stärken im Fressen und Saufen haben (und damit viel Bewegung in den Block bringen) auch wieder groß. :rofl:

  • Das Spiel macht die Stimmung, aber wir müssen uns eben auch eingestehen von der GG kommt genauso wenig an Input bzw. wird von dort mal etwas angestimmt. Das war vor einigen Saisons noch etwas anders, inzwischen ist das Publikum bei den Spielen ja auch immer wieder ein wenig "neu" bzw. ist es für viele gar nicht mehr so einfach mal 3-5 Spiele in Folge zu machen. Vielleicht geht dadurch auch ein wenig was verloren, was es vormals gab.


    Es ist natürlich Schade, wenn zunehmend die Mitmachquote sinkt, sei es von der GG, Wuhleseite o. Hauptribüne. Wir sind jetzt eben an einem Punkt, an dem ein motivierter Auswärtsblock uns bemerkbar niedersingt und das war schon mal anders. Das "Eisern-Union" im Wechselgesang", "Berlin, Berlin, Eisern Berlin", "Wir sind eure Hauptstadt", "F-C-U" fallen da schon etwas lauter auf. In Summe braucht es aber schon mal wieder mehr laute und kurze Texte, um gegen eine motivierten Auswärtsblock eben anzukommen.

  • Ich glaube, dass alle Seiten das Beste wollen. Aber ehrlich- die Waldseite gibt vor und erwartet, dass alle mitmachen. Die GG wird bei jeder eigenen Aktion gestoppt, weil sich die GG-Seite Schöneweide nur an der Waldseite orientiert. Es kann wieder eine Einheit werden, wenn die Waldseite nach Spielsituation reagiert und dabei auch auf die GG hört. Das muss man wohl wieder ausgehend von der Waldseite ein wenig üben. Dazu ein paar Tipps.

    - Vielleicht braucht es neue Leute auf dem Podest, die mehr auf Fußball als auf Gefolgsamkeit setzen (zumindest während des Spiels),

    - Schaut euch das Video von Santi Kolks Tor gegen Hertha an. Keine Fahnen! Alle konnten unseren Dauerdruck miterleben. Heute sehen viele auf der Waldseite das Spiel auf Grund von Sichtbehinderungen nicht mehr. Sie können also nicht spielbedingt unterstützen. Deshalb Fahnen runter wenn das Spiel läuft. Ist doch ganz einfach, wenn man es anordnet. Am besten keine Fahnen!!!!

    - "Wir lieben Union" mit wechselndem Schalhochalten ist ein Verbrechen an der Union-Fankultur und das noch über 15min. Mir tun unsere Spieler leid. Übrigens war ab diesem Lied unsere Offensive am Ende, weil die Truppe einschlief. Wie in jedem Spiel!!

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  • Wenn ich das hier alles so lese, dann kann ich mir lebhaft vorstellen, was hier abgeht bei dann irgendwann mal 40000! Denn was da alles dazukommt ist mitnichten gleich singender Fan, sondern in erster Linie Konsument. Und das unabhängig von mehrzählig Stehplatz oder nicht! Aber vielleicht kommt dann der knackige Spielbezogene Support( so wie in England, aber den finden ja viele auch doof) wieder zurück, weil die "Neuen" schlicht kein Bock auf Lieder lernen haben! Es wird spannend zu sehen sein, wie es sich weiter entwickelt!

  • Denn was da alles dazukommt ist mitnichten gleich singender Fan, sondern in erster Linie Konsument.

    Keine Ahnung, wieso du das so annimmst, aber die Erfahrungen mit einem einem ausverkauften Oly bei den CL-Spielen decken das nicht. Dort übertraf die Stimmung und Mitmachquote bei weitem die negativen Prognosen im Vorfeld. Und das trotz ungünstiger Bedingungen und Spielverläufe...

    Doch zurück zum jetzigen Problem: Das besteht m.M.n. hauptsächlich darin, dass sich unsere Ultras mit anderen Szenen messen wollen und dementsprechend den allgemeinen Ultra-Trends folgen: permanentes Fahnenschwenken, Dauergesang, Pyro... das gibt es doch in allen deutschen "Kurven", nicht nur bei der Waldseite. Gerade das Fahnenschwenken ist doch seit einigen Jahren en vogue. Muss man das mitmachen? Aus Ultra-Sicht schon. So wie damals an der Mittellinie z.B. Konfetti und Kassenrollen flogen, war eben eine Mode in den 70ern, die bei älteren ZS auch Unverständnis ausgelöst haben dürfte, aber das zählte damals als Teil jeder Fankultur, die was auf sich zählte.


    Insofern würde ich das Dauer-Fahnenschwenken eher als deutschlandweite Kurvenerscheinung und kein spezielles WS-Problem betrachten. Was aber bei uns mittlerweile wirklich auffällt und zum Ärgernis geworden ist, sind die immer gleichen und viel zu langen Dauergesänge. Mittlerweile machen sich ja auch die Auswärtsfans darüber lustig. Ok, das könnte mir ja egal sein. Aber davon abgesehen kenne ich eben niemanden von uns, der das geil findet. Es ist so kontraproduktiv und unnötig. Legt doch einfach mal nach 5 Minuten eine andere Platte auf! Und schiebt den Pitch-Regler auf +8, damit mehr Drive in die Gesänge kommt.


    Wenn man sich z.B. auf die 2 Sachen für den Anfang einigen könnte: schnellere Liedwechsel und höheres Tempo beim Singen, was sollte dem entgegenstehen?


    Und übrigens: nicht jeder Schlachtruf muss in einen Wechselgesang umfunktioniert werden...

  • Keine Ahnung, wieso du das so annimmst, aber die Erfahrungen mit einem einem ausverkauften Oly bei den CL-Spielen decken das nicht. Dort übertraf die Stimmung und Mitmachquote bei weitem die negativen Prognosen im Vorfeld. Und das trotz ungünstiger Bedingungen und Spielverläufe...

    Weil das etwas völlig neues und besonderes für Alle war! Selbst Blaue und Unrote waren zugegen, es war ein nie dagewesener Hype um unseren Verein! Diesen sehe ich bei einem normalen Ligaspiel gegen die Wolfsburgs dieser Liga eben nicht! Und Stimmung und Mitmachquote wird ja jetzt schon fast jedes mal bemängelt! Aber wie gesagt, ich lasse mich überraschen.

  • Ich glaube, dass alle Seiten das Beste wollen. Aber ehrlich- die Waldseite gibt vor und erwartet, dass alle mitmachen. Die GG wird bei jeder eigenen Aktion gestoppt, weil sich die GG-Seite Schöneweide nur an der Waldseite orientiert. Es kann wieder eine Einheit werden, wenn die Waldseite nach Spielsituation reagiert und dabei auch auf die GG hört. Das muss man wohl wieder ausgehend von der Waldseite ein wenig üben. Dazu ein paar Tipps.

    - Vielleicht braucht es neue Leute auf dem Podest, die mehr auf Fußball als auf Gefolgsamkeit setzen (zumindest während des Spiels),

    - Schaut euch das Video von Santi Kolks Tor gegen Hertha an. Keine Fahnen! Alle konnten unseren Dauerdruck miterleben. Heute sehen viele auf der Waldseite das Spiel auf Grund von Sichtbehinderungen nicht mehr. Sie können also nicht spielbedingt unterstützen. Deshalb Fahnen runter wenn das Spiel läuft. Ist doch ganz einfach, wenn man es anordnet. Am besten keine Fahnen!!!!

    - "Wir lieben Union" mit wechselndem Schalhochalten ist ein Verbrechen an der Union-Fankultur und das noch über 15min. Mir tun unsere Spieler leid. Übrigens war ab diesem Lied unsere Offensive am Ende, weil die Truppe einschlief. Wie in jedem Spiel!!

    Als erstes, das Podest muss weg.

    Wer da mit dem Rücken zum Spielfeld steht ind dann noch Ultra ist, den intressiert das Spiel nicht.

    Seine geilste Choreo, Pyro, längste Schalalala, und erwachsene Männer rum komandieren wollen, dit ist sein Ding.

    Ultras brauchen eine Bühne und leider haben sie die bei uns gefunden.

    Ultra bedeutet Gefolgsamkeit.

    2.) Wo Union noch Union war, da würde gebrüllt, mit Schlüssel geplimpert, in die Tute/ Fanfare geblasen, an der Sirene gekurbelt, Schneebälle geworfen. Haha Schnee.

    Aber nicht wenn es einer sagte, mit 2 Minütiger Ansprache sondern wie jeder wollte oder/ und dem Spielgeschehen angepasst

    3.) Fahnen gab es ja früher auch, auf der Gegengrade, aber mit längeren Haltern.

    Hatte mich damals nie gestört, es war meistens auch nicht so voll.

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  • 2.) Wo Union noch Union war, da würde gebrüllt, mit Schlüssel geplimpert, in die Tute/ Fanfare geblasen, an der Sirene gekurbelt, Schneebälle geworfen. Haha Schnee.

    Na Zumindest was die Schlüssel betrifft muss ich dir aber sagen, dass da die Mitmachquote solide ist und in letzter zeit auch ein gewisser Zuwachs wahrnehmbar ist.

    Fanfare etc. war ne andere Zeit aber wäre dennoch geil wenn das mal wieder einer bringen würde.

    Das Stadionerlebnis und die Stimmung vor 40Jahren wird auch eine andere gewesen sein als vor 20 Jahren oder halt jetzt...


    Gehe aber in den Punkten Lieder "tot reiten", Dauersingsang und Tempo mit vielen Vorrednern mit....


    Ich würde mir n stückweit mehr Spontanität wünschen und kein 90min durchchoreografiertes Gesangsschema...der Rest des Stadions hat aufgrund der akustischen Dominanz der Waldseite nebst Capo-Vorgabe ein Stück weit auch verlernt selbst etwas zu starten bzw. ist es sicherlich unkoordiniert auch schwer gegen das vorherrschende grundrauschen was eigenes zu starten . Selbst auf der WS gab es in den 2000er Jahren mehrere Grüppchen die Gesänge anzettelten...das ist quasi komplett weg und alles verlässt sich auf die 3 capos.


    Wäre mal spannend zu beobachten wie sich das Supportverhalten verändert wenn die Capos verteilt übers Spiel in Summe mal so 10-20min Freiräume zulassen würden und das für 3-4-5 Spieltage.

    Könnte mir gut vorstellen, dass wir da relativ schnell wieder auf ein Niveau kommen wo aus diversen Ecken des Stadions was gestartet werden würde inkl. einer etwas spiebezogeneren Charakteristik.

  • man hat mir gesaaaaagt...

    Furchtbar! Ein Lied zum einschlafen. Selbst in der Mitte der Waldseite singt das kaum jemand mit.

    Aber wenn man ehrlich ist hat man ja während der Coronapandemie gesehen was passiert, wenn die Ultras verschwinden bzw. boykottieren. Man hat zwar mehr vom Spiel gesehen weil nirgends Fahnen zu sehen waren aber wirklich Stimmung kam selten auf. Wäre trotzdem schön, wenn man sich in Zukunft wieder mehr auf kurze aber laute Anfeuerung der Mannschaft konzentriert. Ein schepperndes "Eisern Union" aus der Kehle von einigen tausend ist doch wesentlich geiler als minutenlanges "Schalala man hat mir gesaaaaagt..." von nur noch wenigen hundert.

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  • Mal ne' Frage zur Choreo, wem sollte der blonde Langhaarige mit Schnurrbart und der Sonnenbrille dargestellen? Der hatte irgendwie Ähnlichkeit mit Frank Zander in jungen Jahren oder mit dem ehemaligen Trainer Stepanovic. :/ :nixweiss:

    Snake müller Hai Jäger !

    Ich empfehle ein Besuch im Freilichtkino Friedrichshagen,nächste saison...Kultur pur

  • man hat mir gesaaaaagt...

    Furchtbar! Ein Lied zum einschlafen. Selbst in der Mitte der Waldseite singt das kaum jemand mit.

    Aber wenn man ehrlich ist hat man ja während der Coronapandemie gesehen was passiert, wenn die Ultras verschwinden bzw. boykottieren. Man hat zwar mehr vom Spiel gesehen weil nirgends Fahnen zu sehen waren aber wirklich Stimmung kam selten auf. Wäre trotzdem schön, wenn man sich in Zukunft wieder mehr auf kurze aber laute Anfeuerung der Mannschaft konzentriert. Ein schepperndes "Eisern Union" aus der Kehle von einigen tausend ist doch wesentlich geiler als minutenlanges "Schalala man hat mir gesaaaaagt..." von nur noch wenigen hundert.

    Corona würde ich komplett außen vor lassen... Da waren auch ganz andere nicht anwesend, nicht nur die Ultras und schon wird's schwer.

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