Netzathleten
  • Guten Morgen nach Berlin!


    Über Bekannte könnte ich wahrscheinlich an Karten für das Spiel Union - St. Pauli kommen. Im Raum stehen hier Karten für Sektor 3. Wenn ich das richtig gesehen habe, ist dies ein Stehplatzbereich. Da wir St. Pauli Fans sind, stellt sich für mich die Frage, ob hier Gästekleidung tolleriert wird, oder ob wir das besser sein lassen sollten.


    Sorry für die Frage, eigentlich habe ich euch in Hamburg immer als top erlebt und bin optimistisch, aber sicher ist sicher :)


    Danke und viele Grüße in die Hauptstadt! :wurst:

  • MEINER Meinung nach solltet ihr in Zivil erscheinen! Wir sind zwar in der Masse offen, aufgeschlossen und tolerant, aber es gibt sicher einige (wenige), die mit Pauli nix am Hut haben und eher zum aggressiven Teil der Szene gehören. Du kannst auf der Gegengeraden (Sektor 3) auf Leute treffen, die dich in den Arm nehmen und St.Pauli lieben, du kannst aber auch ein brummiges "Verpiss dich!" hören. Also - wenn du keine Probleme haben willst, lass die Fanutensilien zu Hause!

  • Hallo dihawu, darum geht es auch. Einen schönen Fussballabend beim Bierchen und einer Wurst zu zelebrieren. Bei Pauli Spielen ist aber eher mit einem freundschaftlichen Umgang beiderseits auszugehen. Trotzdem seid ihr Gäste in unseren Sektor. Da heißt nunmal die Devise weniger ist mehr und erspart eventuellen Stress durch "idioten" die es in jedem Verein gibt. Also viel Spaß bei uns und genieße unser Stadion und unsere Stimmung.

  • Ach, bei den meisten sinds persönliche Freundschaften aus über zehn Jahren, und da steht man halt zusammen ... beim Spiel und beim Bier. Der Hass ist nur in beiden Ultra-Gruppierungen zu Hause. Beim Rest gibts null Emotionen oder eben etwas Sympathie. Ich sah letztens auch viele Unioner in den Pauli-Blöcken (außer bei USP) am Millerntor. Die sind da toleranter. Aber so lange keiner Union verbal beschmutzt, kann er im Stadion neben mir stehen. Willkommen also auch bei mir im Sektor 3, ja, in zivil wäre nett.

  • Ach, bei den meisten sinds persönliche Freundschaften aus über zehn Jahren, und da steht man halt zusammen ... beim Spiel und beim Bier. Der Hass ist nur in beiden Ultra-Gruppierungen zu Hause. Beim Rest gibts null Emotionen oder eben etwas Sympathie.


    Naja, wenngleich du bzgl. des Epizentrums sicherlich recht haben magst, ich finde das zieht sich schon ganz unangenehm durch verschiedenste Fankreise. Irgendwelche Überfälle auf Bahngleisen, seltsame Gesänge und andere Scharmützel trugen dazu bei, dass der Nachwuchs, aber eben auch fast alle späteingestiegenen neu-Herthaner aus den erfolgreichen Zeiten Ende der 90ern (die ich kenne) gegen Union wettern.



    Ich sah letztens auch viele Unioner in den Pauli-Blöcken (außer bei USP) am Millerntor. Die sind da toleranter. Aber so lange keiner Union verbal beschmutzt, kann er im Stadion neben mir stehen. Willkommen also auch bei mir im Sektor 3, ja, in zivil wäre nett.


    Wie hast du die gesehen? Rote Schals wurden und werden da als kleine Reformer/Protest-Bewegung getragen (zumindest noch bis vor zwei Jahren), das muss nichts mit Union zu tun haben. Einer meiner Paulianer-Freunde, mit dem ich praktisch vernebelt nach ein paar Bieren, meine komplette Fanauststattung getauscht hatte, erlebte durch das Rot in seinem Block ne kleine Rangelei (auch shcon zwei drei Jahre her).


    Wie auch immer, bei unserem ersten Gastauftritt dort stand ich noch mit Unionzeugs hinterm Tor und habe mir einen Paulischal ertauscht. Ditt war noch schön. Richtig Ärger gab es erst, als ich mich zum Unionblock durchgekämpft hatte und da ankam. Wollte sich wohl jemand das tolle Souvenier borgen :)

  • Wie hast du die gesehen? Rote Schals wurden und werden da als kleine Reformer/Protest-Bewegung getragen (zumindest noch bis vor zwei Jahren), das muss nichts mit Union zu tun haben.


    Nein, das waren Unioner in voller Montur. Selbst im Block neben unserem, wo auch die ollen Paulianer ihr Zuhause haben, und auch auf beiden Geraden. Das geht dort wie gesagt.

  • Da hab ich ja mal was los getreten.
    Zum Einen: Einfordern tue ich hier mal gar nichts. Ich toleriere durchaus die Bereiche der Heimfans, akzeptiere des Weiteren unterschiedliche Auffassungen des Zusammenstehens.


    Für mich wird das so ablaufen: Ich werde neutral in den Sektor 3 gehen und meine Äußerungen pro St. Pauli auf ein unteres Maß schrauben. Für mich ist es am wichtigsten, das Spiel zu sehen. Wenn dabei noch nette Bekanntschaften bei raus springen, dann ist mir auch wurscht, welcher Schal mein Gegenüber durch die Gegend trägt. Eine Ultradiskussion werde ich jetzt sicher nicht los treten. Danke für eure Anmerkungen :)

  • Ich hab in den vergangenen Jahren mit einem befreundeten StPaulianer sowohl bei uns auf der Gegengerade bei uns als auch am Millerntor mit Schal und Trikot beiderseits gestanden. Ja, der Ton ist rauer geworden aber es gab auch immer nettes Kennenlernen und manche Übereinstimmung in Fragen Fussball und Fankultur. Das war auch beim letzten Spiel so (lag sicher auch an der feinen Dramaturgie des Fussball Gottes 0:2 - 3:2). Ich freue mich über Gäste. Und ggf nicht nur im Gästeblock. Hab mich z.B. in Cottbus gerne dem Stammheim Käfig verweigert. Oder in Duisburg Aachen oder Oberhausen gute Erfahrungen gemacht. Würde mich freuen wenn dihawu uns als gute Gastgeber kennenlernt..... Habe auch beim Groundhopping fast immer Union Shirts oder Schal dabei. Viele Fans anderer Vereine so kennengelernt. Letzten Sommer Austria Salzburg (anti brause), rijeka (kreischt ex Verein ) diese Woche gerade rcd mallorca und sòĺler. Von mir eelcome

  • Es handelt sich um die ungünstige Konstellation : rechthaberisches Schreib Programm + grobmotorische Störung und 3-4 Gläser Vino Rosado unter spanischer Sonne....
    Dafür habe ich gerade ein 3 fach Anagramm fotografiert: LAMPE PALME AMPEL an na Strandpromenade.


  • nimm Sektor 4, da steht ihr genau neben den Gästeblock, werden wieder viele Paulianer so machen...........

  • In unserer Ecke stand auch schon alles mögliche, vielleicht nicht in voller Montur, aber mit Schal und Trikot und da wurde nett gefachsimpelt und auch die gegnerische Torfreude wurde mannhaft ertragen.
    Für mich kein Problem, solange sich normal und freundlich verhalten wird. Kann ja nicht jeder Unionfan sein...
    Allerdings ist es ja auch kein Problem, in zivil zu kommen, das muss der Freude und dem Erlebnis ja nicht unbedingt Abbruch tun und es schützt vor eventuellen Zusammenstössen mit einfach gestrickten Menschen mit Aggressionspotential, auch wenn die Gefahr eher niedrig ist. Also: willkommen!