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Club & Marken-Image im Ranking von 1.Liga bis 2.Liga

  • keine wesentliche veränderung für uns gegenüber den vorjahren. relativ geringe bekanntheit (immerhin die höchste unter allen vereinen, die noch nie 1. bundesliga waren) deutschlandweit, bei gleichzeitig überdurchschnittlich positivem image (nur knapp hinter bayern münchen). unverändert auch, dass die stichprobe zu uns unterdurchschnittlich klein ist.


    rübenbrause unbeliebtester deutscher verein - keine überraschung. kann man da nicht was draus machen für freitag, wenn das denn nun auch "wissenschaftlich erwiesen" ist? :-)))

    fazit für uns: markenmäßig wachsen können wir nur noch durch die 1. liga.


    EISERN

    Nach 20 Jahren sage ich dem Unionforum "Lebewohl". Ein Ort, wo sich manisch auskotzende Hater alle anderen Diskussionen überlagern, die sich auch nicht zu schade sind, mit Stasi-Methoden gegen Leute vorzugehen, die eine andere Meinung haben, ist nicht (mehr) mein Ort.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von ruepel ()

  • Ein Ranking bei dem die göttlichen Rotweissen nicht unter den Top 3 sind - ist gekaufte Uni-Mafo...
    Schau dir die Fallzahlen etc. an!
    Haben die nix Besseres in Braunschweig zu tuen?
    Warum wird heute nicht mehr richtig studiert und geforscht?????
    Das ist nur ein jährlicher PR-Witz und ein Ärgernis für jegliche professionelle Marktforschung!

  • Na ja, was ich an der Studie interessant finde ist gar nicht mal das Ranking an sich, sondern, dass nebulös erklärt wird, dass an der Finanzierung der Studie die Automobilindustrie beteiligt war. Entsprechend schneiden bei diesen Werten VW Marketingsport, Audi-Marketingsport, aber auch SAP Hoffenheim ab. Unter den ersten 5 Clubs die zulegen findet man diese alle. Und ich würde beinahe darum wetten, dass Red Bull Sport-Marketing im nächsten Jahr ebenfalls mit einem dicken Plus rausgeht. Immerhin sponsern die auch einen Autokonzern bei dessen Motorsport-Engagement...


  • bei den sympathiewerten starker rückgang bei union. erscheint mir ehrlich gesagt nicht plausibel. welchen grund sollte es dafür gegen nachdem man sich in liga und pokal stark präsentiert hat. erhebungszeitraum ende juli bis anfang august.


    EISERN

    Nach 20 Jahren sage ich dem Unionforum "Lebewohl". Ein Ort, wo sich manisch auskotzende Hater alle anderen Diskussionen überlagern, die sich auch nicht zu schade sind, mit Stasi-Methoden gegen Leute vorzugehen, die eine andere Meinung haben, ist nicht (mehr) mein Ort.

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  • bei den sympathiewerten starker rückgang bei union. erscheint mir ehrlich gesagt nicht plausibel.


    Die Daten für viele Klubs scheinen durch die Bank weg irritierend. Den einzigen Reim den man sich auf die Ergebnisse machen kann ist dass es in der breiten Masse "vielleicht" eine Aversion gegen Clubs aus großen Städten gibt, weil die per se als "ungerecht" dominant wahrgenommen werden.


    Das würde bedeuten, dass das Image der Stadt im Namen des Vereins, dass allgemeine Fußball-Sport-Image dominiert.


    Die gute Nachricht ist, dass Union deutlich an Bekanntheit gewonnen hat. Was mit der kurzzeitigen Aufstiegsperspektive durch den 1. Platz kurz vor Saisonschluss zusammenhängen dürfte.

  • auch bei der bekanntheit gibt es mehrere aspekte, die nicht schlüssig sind. dass bochum nach einer saison ohne eigene höhepunkte stark zugelegt haben soll und heute bekannter sei als vfb stuttgart oder leverkusen bekannter als der hsv halte ich für realitätsfern. ich glaube, die hatten ein Problem bei der stichprobenauswahl, dass gleich auf mehreren ebenen zu großen Verwerfungen gegenüber Vorjahr geführt hat. irgendwo im begleittext schreiben die was von personellem umbruch und veränderten methoden. vielleicht liegt es ja daran.


    EISERN

    Nach 20 Jahren sage ich dem Unionforum "Lebewohl". Ein Ort, wo sich manisch auskotzende Hater alle anderen Diskussionen überlagern, die sich auch nicht zu schade sind, mit Stasi-Methoden gegen Leute vorzugehen, die eine andere Meinung haben, ist nicht (mehr) mein Ort.

  • Ja es ist ziemlich merkwürdig. Was Bochum bekannter machen soll als den HSV, der ja nun immer ein Thema ist, ob positiv oder negativ, erschließt sich mir auch nicht.


    Zu uns: Ich glaube, es gibt auch genug Leute, die uns unser "Image" als "anderer Verein" nicht ganz so glauben. Und Erfolg polarisiert nun auch mal. Und den hatten wir auch in den letzten Jahren.

  • Naja, außerhalb der Unionwelt wird unser Verein durchaus nicht durchweg positiv wahrgenommen. Mich selbst nerven ja schon die medial und von Teilen der eigenen Anhängerschaft ständig widergekäuten Superlative (kultigster Verein, ehrlichster Fußball, beste Fans, tollster Mob usw. usf.). Auch die ständige Selbstinszenierung als Opfer der Großen ist ja Teil des offensiv nach außen getragenen Selbstbildes einiger. Kann mir gut vorstellen, dass das bei Außenstehenden durchaus eine gewisse Antipathie hervorruft.


    Und letztlich sind wir eben abgesehen davon, dass wir aus der Hauptstadt kommen (wo Hertha halt objektiv gesehen die größere Nummer ist), sind wir halt kein erfolgreicherer und sonderlich anderer Verein als Fürth, Augsburg, Mainz und Co vor ihrem Aufstieg waren.


    Ich hingegen immer wieder verwundert, für wie "groß" uns manche unserer eigenen Fans halten. Klar, wer sich in seiner Freizeit primär mit Fußball befasst, der kennt uns. Für wen Fußball halt primär CL und Bundesliga ist... Warum sollten wir da über die Maßen bekannt sein?


    Die Bekanntheitsskala würde ich im übrigen nicht überbewerten. Da haben letztlich alle Vereine recht hohe Werte und liegen auch recht nach beieinander. Abweichungen von <5 Prozent werden wohl an Fans liegen, die sich einen Spaß mit dem dicksten Rivalen erlaubt haben. Da hat der HSV bspw. gleich mal 2.

  • Man sollte solche studien nicht überbewerten. UNION ist ein verein mit ecken und
    kanten. man muß auch nicht von allen gemocht werden. wir sind in den letzten
    jahren wesentlich bekannter geworden, gerade weil wir eine starke marke (hehe)
    sind und etwas extravagant. volles stehplatzstadion mit wenig affentanz rings um
    den fussball. WICHTIG ist das man den fussballfreak anspricht und ins stadion lockt.
    die durchschnittliche sofakartoffel, welche sportschau sieht, wird sich wohl kaum
    an liga 2 und fussballkultur reiben. die wollen "schönen" fussball sehen.


    den nächsten schritt in sachen bekanntheit etc. gibt es halt nur in der ersten liga.
    dann würden ganz andere sponsoren und fanscharen anstehen ....


    aber bei unserer defensive und dem schlaftee, welcher in den letzten minuten
    wirkt, braucht man sich da derzeit keine birne zu machen.

    ---1.FC Union Berlin, Tradition seit 1906 ---

    ---Alte Försterei, Unser Stadion seit 1920 ---


  • Du sprichst einen entscheidenden Punkt an: Die Auswahl der Probanden erfolgt in der Studie völlig zufällig, die Grundgesamtheit ist die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland. Da sind halt viele Leute dabei, bei denen mir zumindest völlig egal ist, ob sie den Verein nun mögen oder nicht.


    Dass wir bei einem Großteil der Bevölkerung halt keine besonderen Aha-Effekte auslösen, dürfte auch klar sein. Was bekommen Menschen mit mäßigem bis keinem Fußballinteresse von uns mit? In den vergangenen Jahren maximal das Pokalfinale. Und das liegt nun schon etwas zurück. Ansonsten gab es halt keine besonders spektakuläre Entwicklung - zumindest wenn man die Geschichte des Vereins nicht kennt. Wir haben uns in den vergangenen Jahren sehr langsam und kontinuierlich nach oben gearbeitet. Großartige Dinge mit deutschlandweitem Nachrichtenwert außerhalb von Fachmedien gab es halt nicht.


    Ist aber auch nicht schlimm. Im Gegenteil.

  • Also zu den beiden von Euch benannten Auffälligkeiten meine Erinnerung:


    Bochum hat mit dem ganzen Verbeek-Theater ganz schön Rummel gemacht; das ging durch alle Medien.
    Damit ist natürlich ihre Bekanntheit gestiegen; steht ja nicht, ob / dass aus positiven Gründen.


    Und zu unserem Sprung / Fall im Sympathiewert:
    Ich glaube mich zu erinnern, dass wir in genau dieser Kategorie im Vorjahr ggü dem Vorvorjahr enorm gestiegen waren.
    Vielleicht ist ja dieser vorjährige Wert falsch und fällt aber jetzt erst auf und damit wird der Qualitätsmangel der diesjährigen Studie angelastet; aber eben fälschlicherweise.

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