Netzathleten

Weltstadt Berlin ! Was geht ab Keule ?

  • Falsch, völlig falsch. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis und damit die Gier.
    komisch das den ganzen Likern , 30 Jahre nach der Wende die Marktwirtschaft immer noch Nahe gebracht werden muss.

    Wer allerdings schuld ist, das es eine Wohnungsknappheit gibt der sollte besser in die Vergangenheit blicken.

  • Ich frage mich, was wir aus deinen Überlegungen für Schlüsse ziehen sollen. Wohnungsbau ist überflüssig? Wohnungsangebot hat GAR KEINE Auswirkungen auf die Preisgestaltung? Oder sollte eventuell der Zuzug gesetzlich gestoppt werden?

    Weder noch. Natürlich muss gebaut werden. Damit allein wird man aber die Mieten nicht stabil halten. Dafür ist Berlin als Wohnort einfach zu beliebt.

    Das Angebot müsste die Nachfrage übersteigen um den Mietenmarkt zu entspannen. Ein weiteres Problem sind die Kapazitäten der Baufirmen.

    Aber das müsstest du ja selber wissen...

    Du kannst mir aber gern ein Beispiel einer Metropole nennen, in der allein durch extrem starke Bautätigkeit humane Mieten für den Durchschnittsverdiener gewährleistet würden.

    Es gibt keine stabilen Mieten, die gab es von 1936-1989.

    Was daraus geworden ist konnte jeder besichtigen.

    Das Kind ist ins Wasser gefallen und durch eine völlig verfehlte Politik eingeleitet worden.
    Im Übrigen es gibt keine Metropole in Europa wie Berlin, sie ist die größte Mieterstadt in Europa und überhaupt mit anderen nicht vergleichbar.

  • Wie weit soll/muss ich da zurück blicken...???


    Auf der einen Seite hofierst du hier, diejenigen, die als Eigentümer dem Klimawandel begegnen durch Argumentation der überhöhten--grüne-Ansichten--, auf der anderen Seite, da frage ich dich, nur dich, dich selbst ernannten Insider...


    Warum wird es nicht als zumutbares , öffentliches Ehrengesetz angesehen, der Vermieter offenbart seine Gewinn-marche, abzüglich seiner Unkosten...?


    Nein, ich vergaß, der/mein Vermieter kann die Grundsteuer für seine Immobilie auf uns, den Mieter übertragen... auch die Gebäudehaftpflicht...


    Bitte nur ernst gemeinte Zuschriften, wie auch zum manipulierbaren <<<<<Mietspiegel...

    „Du kannst jeden belügen, aber nicht die Fans.

    Es war mir eine Ehre, danke für die Anerkennung.“


    Damir Kreilach

    Geht nicht, gibt´s nicht!

  • Hätte hätte Fahrradkette Berlin seit 1990, 210 000 Wohnungen mehr gebaut, nur siebentausend im Jahr zusätzlich, für ca. 400 000 Menschen +/-?

    Hätten wir jetzt Wohnraum Überschuss?

    Keine Kaltmiete von über 20 Euro für sozialen Wohnungsbau Standard?
    Wenn nicht, hätten 300 000, 400 000 ....... Wohnungen gereicht um den Markt zu befriedigen?

    Platz ist genug bei soviel Wald allein in Treptow Köpenick.

  • Platz ist genug bei soviel Wald allein in Treptow Köpenick.

    Lehn Dich mal schön in Baumschulenweg zurück mit Deiner Verkehrsanbindung 96, Autobahn und S-Bahn ....


    Mir hingegen schwant Böses, wenn ich an weiteren Wohnungsbau in und um Coepenik denke. Wegen der Infrastruktur Strassen und vorallem bei den wenigen Brücken. Wendenschloß stöhnt schon jetzt. In Altglienicke wirds auch immer enger. Adlershof wächst bis nach Johannisthal. Wenn die Bauerei dann von solchen irrwitzigen Ideen wie dem Rückbau des Adlergestells auf je zwei Spuren begleitet werden, kann das nur im Chaos enden. Stadtentwicklung ist halt nicht nur Bauen sondern auch (Be)Denken!

  • Ach, RGG ist jetzt für die Marktwirtschaft verantwortlich?

    Hieß es nicht kurz vorher noch sinngemäß, der Markt regelt alles? Und denkt hier jemand ernsthaft, man würde die Ergebnisse der Wohnungspolitik allein an einer (also der aktuellen) Legislaturperiode festmachen können?


    Wer denkt, dass die jetzige Misere allein aus der Politik der momentanen Landesregierung abzuleiten ist, hat entweder keine Ahnung von den Dimensionen moderner Städteplanung oder hat die letzten 30 Jahre Berliner Stadt(bau-)geschichte schlafend unter einem Stein verbracht.

  • Ja und der Wahnsinn mit RRG wird noch jahrelang so weitergehen! Dafür wird man in KB, NK,P-PB schon sorgen.

    Was wären die Alternativen? CDU / AFD / FDP?

    Gefühlt war Diepgen der letzte aus einer Zeit, in der das Fahrwasser noch relativ friedlich und unauffällig war. Jute Mieten, weniger Kriminalität, weniger Autos auf den Strassen, insgesamt ein hoher Wohlfühlfaktor.

    Seit dem dieser beschissene Pausenclown, arm aber sexy, im roten Rathaus saß, ging es Monat für Monat, über etliche Jahre bergab. Kann mich auch täuschen, aber gefühlt hat dieser Hirnie Berlin zu einem der letzten Städte Deutschlands verkommen lassen. Mein Eindruck eben, an dem kann ich kein gutes Haar lassen. Letztendlich kam nach Diepgen auch keiner, dem die Berliner was zugetraut hatten, man denke da nur an D. Staffelt.

    Der kam mal beim Stadionbau zur AF, diese Caravane hatten nicht mal der Papst bzw. Obama. Janz wichtje Leute! Wenn der Lappen sich in die U5 gesetzt hätte, hätte den vom Alex bis Hönow keine Sau erkannt!


    RRG werden die Stadt in 10 Jahren komplett auf den Kopf stellen. Jetzt wo die Suppe der Vergangenheit restlos verbrannt ist, muss man auf alle neuen Gegebenheiten schneller reagieren. Auch wenns nur tonnenschwere Kreuzberger Monoliten, Kifferdenkmäler oder etliche neue Asylantenheime in Marzahn - Hellersdorf sind.

    Es gab mal ne Zeit, in der die sogenannten "Penner" die Müllkörbe an Bus und Bahn durchwühlt haben. Die ist schon lange vorbei!

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  • Woher will Berliner auch wissen wie es aussieht wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt?


    Zum Thema Gier/Investoren kann ich nur so viel sagen: die fallen in Städten mit größeren Angebot auf die Nase.


    Der Beitrag von Unionfux und seine Liker machen eigentlich nur mehr als deutlich was ich schrieb: keiner, aber wirklich keiner denkt weiter. Die Investoren/Goldgräber suchen sich doch nur solche Städte mit Wohnungsmangel. Da sie genau dort ihre asozialen Preise nehmen können und trd Leute finden die es zahlen, weil es kaum eine Alternative gibt. In Kleinstädten ist sowas gar nicht möglich. Wer dort sowas versucht sitzt auf Jahre auf seinen Investitionen. Wo es ausreichend Angebot gibt fallen die Mieterhöhungen nämlich moderat aus.


    Aber hier wird ja gesagt: "die hohen Mieten entstehen nur teilweise aus dem Wohnungsmangel." Nein, der Wohnungsmangel ist der Grund wieso "Goldgräber" investieren, die Mieten hochtreiben und sich kaputt lachen. Weil sie genau wissen sie werden ihre Bude dennoch los, gibt ja kaum Alternativen.


    Es behauptet also jmd der Wohnungsmangel ist nur teilweise Schuld, nennt einen weiteren Grund, ohne zu merken das sein Grund eigentlich auch auf dem Wohnungsmangel basiert und daran sehr stark gekoppelt ist.


    Bestätigt eigentlich nur sehr gut was ich schrieb. Über vieles wird hier einfach nur gejubelt, weil die Meisten gar nicht verstehen was Phase ist...

    Ich werde bleiben wie ich bin,

    Werd immer der sein der ich war,

    Einer der Letzten an der Theke,

    Einer der Letzten seiner Art,

    Und wisst ihr was ihr könnt mich mal,

    Ihr könnt mich immernoch mit eurer halbgaren Moral -

    Ich bleibe wie ich bin,

    Leckt mich am Arsch -

    Ich bleibe wie ich bin.

  • Wenn jemand in Diskussionen zu einer komplexen Problemlage behauptet, es gäbe da den einen Grund, die eine Lösung etc. und alle anderen seien nur zu doof das zu verstehen... dann ist das häufig ein sehr guter Indikator für Unwissenheit und Selbstüberschätzung. Aber ich finds großartig, dass veritas bei so ziemlich jedem hier diskutierten Thema zweifelsfrei bescheid weiß was Phase ist :)


    P.S. Das Angebot und Nachfrage ein Grund für steigende Preise sind bestreitet glaube ich niemand. Es ist aber eben nicht der einzige Grund und nicht der einzige Hebel, um der Problematik beizukommen.

  • Wer mit 55-60 % RRG wählt bekommt genau das, Glückwunsch.

    "Kenia" in Brandenburg ist aber auch nicht von schlechten Eltern......

    Wenn man sich als politisch interessiertem Menschen mal so die Verschiebung von Sachpolitik hin zur Machtpolitik vergegenwärtigt, kann man nicht mehr so viel essen, wie man....

    na ihr wisst schon.

  • Woher will Berliner auch wissen wie es aussieht wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt?

    Das wissen wir daher, weil wir diese Situation in Berlin vor nicht allzu langer Zeit hatten. Da wurden alle möglichen und unmöglichen Hebel in Bewegung gesetzt, um den Leerstand zu vermindern. In Hellersdorf gabs eine sogenannte Treppenprämie. Meine Wohnungsbaugenossenschaft präsentierte regelmäßig stolz die Zahlen, nach denen der Leerstand bei und weit unter den Durchschnitt in der Stadt lag. Dadurch waren die Mieten im Vergleich zu anderen Großstädten tatsächlich ziemlich günstig.

    Die Goldgräberstimmung unter den Investoren beruht ja zu einem guten Teil gerade auf dem relativ niedrigen Ausgangsniveau.

    I'm a fool in search of wisdom...


    Der mündige Bürger ist das Feindbild des Mainstreams

    Vera Lengsfeld

  • Wer mit 55-60 % RRG wählt bekommt genau das, Glückwunsch.

    "Kenia" in Brandenburg ist aber auch nicht von schlechten Eltern......

    Wenn man sich als politisch interessiertem Menschen mal so die Verschiebung von Sachpolitik hin zur Machtpolitik vergegenwärtigt, kann man nicht mehr so viel essen, wie man....

    na ihr wisst schon.

    Die neue Koalition arbeitet noch gar nicht, und du urteilst schon über deren Sachpolitik?

    Naja, eher Vorurteil.......

    "Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum,
    schon meint, daß er ein Vöglein wär,
    so irrt sich der." (W.Busch)

  • Na blick doch so weit zurück wie die s.g. "Experten" hier in Berlin zurückblicken, nämlich nach Wien und ihre Wohnungsbaupolitik. Das heißt sie fing in den Planungen 1919 an und wurde in Phase 1. in etwa 1925-1928 umgesetzt. Im Übrigen fast nur auf städtischen Land. Diese Wohnungspolitik wird hierzulande als Vorbild genommen.

    Fakt 1. Berlin hatte nie viel städtisches Land und wäre der WK II und die Spaltung nicht gekommen hätten wir heute gar nichts um darauf zu reagieren.

    Wer sich aber auskennt weiß, das Wien nur Fassade ist, hinter den Fassaden sieht es aus wie in West-Berlin in den '80igern bei den Städtischen. Sanierungsrückstand zum Teil 30 Jahre, aber Hauptsache bezahlbare Mieten, natürlich nur für eine bestimmte Klientel mit den richtigen Partei-und Gewerkschaftsbüchern , auch ein Relikt der '20iger des vorigen Jahrhunderts. Soviel zu Wien.

    Richtig hier schon erwähnt der letzte große Bauherr in Berlin war Diepgen. Damals gab es auch Wohnungsnot und ganze Quartiere entstanden neu.

    Bis 2001 Herr "ich bin schwul aber das ist gut so" kam da war dann Schluß. Er hörte auf Expertenmeinungen die aus den vorhandenen Leerstand die Schlüsse zogen, das Berlin eine Abwanderung und keine Zuwanderung (prog. bis 40 000 p.a.1998)vollzog.

    Da man "arm aber sexy" war wurde "gespart bis es quietscht" , 60 Milliarden Schulden bremsten das Land und man verkaufte Alles was ging , auch städtische Wohnungen in Masse. Bedeutender Fehler, damals schon erkannt, übrigens von Rot-Rot durchgeführt.

    Alles noch klar Willy ?

    Dann weiter.

    Es wurde nichts mehr gebaut, es wurde verkauft , der damalige Senat konnte die Schulden minimieren um mehrere Milliarden, mehr nicht. Alles verpufft, denn die die mit Geld nie umgehen konnten bewegen sich mit rasanten Schritten auf die magische 60 Milliarden wieder zu , trotz Schuldenbremse.

    Jetzt wird gebaut und Frau Lompscher taucht bei jedem Richtkranz und bei jeder Grundsteinlegung auf, sie ist es aber die für Bauverzögerungen seit Anfang der Legislaturperiode verantwortlich war. Sie denkt heute noch faktisch falsch und ihr Ideengeber Herr Holm führt die Feder wer es sich zu Gemüte ziehen möchte siehe "Das rote Berlin".

    Übrigens, Deine Erwägungen in allen Ehren (-gesetz), dazu braucht es rechtliche Regelungen, im Augenblick widersprechen sie HGB und Aktiengesetz und noch was hast Du vergessen für die Betriebskosten gelten Bundesweit die Verordnung der Betriebskosten (BetrKV).

    Ach ja da kommen noch die Grünen um die Ecke mit der Klimaneutralen Stadt bis 2030, komisch das noch kein Experte darüber spricht, denn das erhöht die Mieten weiter drastisch, die Einsparungen über die Betriebskosten liegen eher nahe Null.

    E.U.Wassermann

    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

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