Netzathleten

wohin geht es mit dem profifußball?

  • Union sollte sein erstes Bundesligaspiel in Curacao austragen, da wollte ick schon immer mal hin😉😎

    ...kannste knicken, war ick unlängst im Urlaub, kleenet Bier 5€, da kommt keena mit... ;)

    also apia! :schal:


    da kostet nen bier (0,5 im restaurant!) etwa ein euro... :beer


    Man kann die Realität ignorieren aber man kann nicht die Konsequenzen einer ignorierten Realität ignorieren. (Ayn Rand)



  • Guter Kommentar :thumbup:

    Habe das Gefühl, dass diese Form der Kommentare sich zuletzt häufen... Und gefühlt jedes mal in der Zeit zwischen den Kommentaren ist der nächste Irrsinn schon wieder Realität geworden (Nations League, New York, Rekordsummen, immer mehr Vereine ohne Fans im Stadion für die Bilanztechnische Notwendigkeit usw.). Und dann komme ich irgendwann bei mir gedanklich zu Union und diese quälende Frage: .... ja irgendwie weiß ich nicht mal wie man es formulieren soll.... diese Mischung aus, Wie viel Sinn macht das alles noch?, Ab wie viel sportlichen Erfolg ist Schluss mit Identitätsverlust?, Kann man da überhaupt irgendwo einen Schlussstrich als Verein drunter setzen?, Kann man "die richtich dicke Kohle hat hier nie jemand jesehn" überhaupt noch gröllen?


    Je mehr ich mich mit dem Geschwür im Fußball auseinandersetze umso schwerer fällt mir dabei zu denken Union könnte sich dem entziehen/ dem entgegensteuern je mehr sportlicher Erfolg angepeilt wird. Man ist einerseits dadurch zeitlebens verdammt den sportlichen Erfolg hinterherzulaufen obwohl ja der Wettbewerb gerade das sein soll was Spaß macht. Man bleibt bei allen Konsens innerhalb der Fangemeinde immer wieder bei allen Überlegungen ratlos zurück. Und unterm Strich steht irgendwann das persönliche ":ripFussball"

    Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker, nicht mal schwimmen kann er.
    (Berti Vogts)

  • Das Problem ist auch, dass es so genannte Sachzwänge gibt, die Grenzen fließend sind und sich zudem laufend verändern. Aber nichts ist in Stein gemeißelt, die Grenzen können sich in verschiedene Richtungen entwickeln (zumindest irgendwann mal). Panta rhei (alles fließt) .

  • Früher gab es drei Europapokalwettbewerbe: Landesmeistercup (wo allerdings wirklich nur die Landesmeister spielten), der Pokalsiegerwettbewerb sowie der UEFA-Cup!!! Da war aber keine Spur von medialer Übersättigung und der Kommerz diktierte noch nicht hundertprozentig den Fußball, vor allem nicht in der Zone, wo ja Hans Meyer nach seinen eigenen Worten "nicht für Geld, sondern für den Sozialismus gearbeitet hat"!;)

    Jawohl, da herrschte noch Zucht und Ordnung. Da griff ich Hans Meyer noch persönlich unter die Arme, gegen Newport County. Mit Rot Weißen Union Schal in der Jena Kurve. Was aber nach dem Spiel auf dem Bahnhof nicht mehr sonderlich honoriert wurde. Zumindestens konnten wir unsern Schal und unser Leben retten. :opi:

    Warst du des Wahnsinns fette Beute!?=O Soviel Toleranz hätte ich in der Südkurve zu Oldschoolzeiten nicht erwartet, vor allem nicht, in Bezug auf die Jenenser Akzeptanz der Eigentumsverhältnisse bezüglich des rot-weißen Fanschals... Wir hatten nach dem Besuch des EC-Spiels gegen Real Madrid (0:0) weniger Glück....

    Haben damals zu dritt um 3:30 Uhr in Wittenberg beim Warten auf den Anschlussbummelzug Richtung Fläming schwer aufś Maul bekommen:rofl:, konnten aber unter Verlusten (Zahn!:crazy) zumindest unsere Schals verteidigen:pump....

  • In der Natur spricht man ja oft von einem "point of no return". Wenn man das Gebilde Profifußball mal relativ leidenschaftslos betrachtet, ist genau dieser Punkt längst überschritten. In dem Moment, in dem private Geldgeber mit ihren finanziellen Möglichkeiten mehr Macht und Einfluss ausübten als das Regulativ, sprich die Verbände, war das Ganze gegessen. Der Fußball läuft mit diesen Erscheinungen übrigens parallel zur gesamtgesellschaftlichen Entwicklung. Und genau deshalb macht mir der Profifußball ganz ehrlich die geringsten Sorgen.

  • Der Fußball läuft mit diesen Erscheinungen übrigens parallel zur gesamtgesellschaftlichen Entwicklung. Und genau deshalb macht mir der Profifußball ganz ehrlich die geringsten Sorgen.

    richtig - viel schlimmer ist z.b. aus meiner diese entwicklung im gesundheitswesen mit der pharmalobby und profitmaximierten krankenhäusern und kliniken sowie die abzocke mit den pflegediensten und -heimen! :cursing:

    Man kann die Realität ignorieren aber man kann nicht die Konsequenzen einer ignorierten Realität ignorieren. (Ayn Rand)



  • Der Fußball läuft mit diesen Erscheinungen übrigens parallel zur gesamtgesellschaftlichen Entwicklung. Und genau deshalb macht mir der Profifußball ganz ehrlich die geringsten Sorgen.

    richtig - viel schlimmer ist z.b. aus meiner diese entwicklung im gesundheitswesen mit der pharmalobby und profitmaximierten krankenhäusern und kliniken sowie die abzocke mit den pflegediensten und -heimen! :cursing:

    Ganz richtig. Es gibt elementarere Dinge im Leben als Fußball. Darüber muss man gewiss nicht diskutieren. Verändern sich nicht die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, wird es der Fußball auch nicht tun.

  • Würde ooch in Fußball uff der Insel passen, passt hier aber umso besser.


    Alle außer Man U bescheißen bei den Zuschauerzahlen! 11 Freunde


    Schöne "neue" Fußballwelt, na dann macht mal...

    7.9.96 Union:Energie= 0:4-Ick kam, Ick sah, ick war valiebt!
    Mir ejal wie Ihr meine Tante nennt.Ick nenn se Hertha!
    Berlin, Berlin Eisern Berlin!

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