Netzathleten

Akaki Gogia

  • Also wenn "Hannover" offenbar so ein rotes Tuch ist. Da kommt mir was in den Sinn. Als ich in jungen Jahren in Kolumbien war, traf ich auch etliche Deutsche, die damals im Austauschjahr waren. Einer, aus Hannover, erzählte mir, dass "Hannoveraner"-Deutsch sozusagen das "Nonplusultra" ist. Also das "richtige" Hochdeutsch. Ich lachte damals nur. Er war dann ein wenig beleidigt ;-). Das ist - ausser 96, das einzige, was mich an Hannover erinnert. Aber ja: Diese Selbstverständlichkeit, dass Hannoveraner-Deutsch sozusagen "Hochdeutsch" ist, das hatte mich belustigt . aber auch ein wenig ins Grübeln gebracht ;-). Aber nicht für lange. Mein bester Kollege kam von Aachen - und hatte nie solche Ideen ,-). Wir gingen dann in die nächste "discoteca" ,-)

  • Die Derbys in der 1. Bundesliga das war Ausnahmezustand , fast Kriegszustand hier.

    Also mein "Like" nicht falsch verstehen. Es war gemeint: Verstehe bzw. Du gabst mir ein wenig mehr Hintergrund. ,-). Wobei, wenn ich das recht verstehe ist das ja fast schon "historisch", diese Sache. Haben die Fans (heute) beider Mannschaften nicht damit auch mal abgeschlossen? Ich mein das nicht despektierlich. Aber: Das ist ja, sozusagen, so lange her, als es in der Schweiz fast "verboten" war, für die DFB zu fanen (1980 bis 2006)... Gibts da keinen Schlussstrich (über den Anfang der Buli?).
    Ich sage das darum: Ich denke, es geht um die Vorherrschaft politisch und wirtschaftlich auch. Ist das so verbunden mit Fussball (vielleicht ne blöde Frage).

    Hannover / Braunschweig ist wie Magdeburg / Halle . Braunschweig sieht sich als Hauptstadt Niedersachsen und Hannover ist es. Insgesamt kommt die Antipathie daher das Braunschweig sich gegenüber Hannover immer benachteiligt fühlt., also in der Geschichte. Halle gegenüber Magdeburg ist halt ähnlich.


    Also die Antipathie ist sehr historisch in der Stadt gewachsen. Die kleinen Städte wie Braunschweig / Halle gegen die Großen und die Großen gegen die Aufbegehrer und Verteidiger ihrer Stadt. Und die Bewohner der Stadt sind dann meist eben mit dem ansässigen Fussballverein verbändelt.

    https://www.ndr.de/sport/fussb…iedersachsenderby113.html


    Krich das grade mitm Link setzen nicht hin. Denke der Link erklärts besser als mein Geschreibsel.

  • Danke für den Link, sehr interessant. Es ist übrigens ähnlich wie in der Schweiz zwischen Zürich und Winterthur: Heute gibts in der Schweiz mehrheitlich nur noch eine Eisenbahn. Dahinter steckt Zürich bzw. deren Politiker. Winterthur versuchte eine eigene Eisenbahn aufzugleisen um Zürich zu schwächen - und verlor diesen Machtkampf. Das Resultat: Zürich stieg auf, Winterthur war noch bis in s 20. Jahrhundert deswegen hoch verschuldet. Hätte Winterthur "gewonnen", wäre heute Zürich wohl in etwa das, was Winti ist: Eine Stadt zwar, regional wichtig, aber Schweizweit wohl eher bedeutungslos (https://www.edition-winterthur…adtfuehrer/geschichte.php, einfach nach "Nationalbahn-Desaster" suchen). Einen Unterschied gibts aber: FCZ-Fans sind meist auch Winterhur-Sympathisanten und umgekehrt ;-) - da "half" dann wohl der "gemeinsame" Feind GC ;-).

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von chb ()

  • Ist aber so...

    In Hannover und Braunschweig wird "perfektes Hochdeutsch" gesprochen.
    Ob man darauf nun besonders stolz sein soll/muss/kann, muss doch jeder für sich selbst entscheiden... 8o

    Ich denke das stimmt. Aus "linguistischer" Perspektive sind die Walliser die "höchstentwickelten" Leute, die Deutsch sprechen ,-) (ich weiss, es ist ein Witz).

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