Netzathleten

Organspende

  • Was denkt ihr von den neuen Gesetz zu Organspende ich meine mit automatische spender sein. Wenn ich Mal ein organ brauche bin ich froh wenns schnell klappt es gibt viele zu wenig. Ich habe ein Ausweis wenn mir was passiert bin ich froh dann zu Helfen.

    Eine Wahrheit kann erst wirken,

    wenn der Empfänger für sie reif ist.

    (Christian Morgenstern)

  • Es ist ein für und wieder meine ich- klar ist es eine gute Sache und ich hoffe das es keine bestechlichen Ärzte geben wird, die dann evtl Menschen für Tot erklären, nur um an seine Niere zu kommen, für einen gewissen Briefumschlag. Die Vergangenheit und die Gegenwart zeigt, das Menschen käuflich sind, leider auch bei diesem wichtigen Thema.

  • Ich habe seit Jahren einen Spenderausweis und bin für die Widerspruchsregelung.


    Vielleicht braucht man die persönliche Erfahrung um das Thema positiv zu sehen. Ich hatte eine Tante in der brandenburgischen Provinz und die wurde dreimal die Woche mit dem Taxi nach Neuruppin zur Dialyse gefahren. Nach Jahren erhielt sie dann eine Spenderniere und ihr Leben wurde dadurch deutlich lebenswerter.

  • Es ist ein für und wieder meine ich- klar ist es eine gute Sache und ich hoffe das es keine bestechlichen Ärzte geben wird, die dann evtl Menschen für Tot erklären, nur um an seine Niere zu kommen, für einen gewissen Briefumschlag. Die Vergangenheit und die Gegenwart zeigt, das Menschen käuflich sind, leider auch bei diesem wichtigen Thema.

    Beim Transplantationsskandal ging es immer nur um die Empfängerseite. Hier wurden Labor/Funktionsergebnisse schlechter gemacht als sie waren, weil den eigenen Patienten dadurch ja geholfen werden konnte, denn sie rutschten in der Dringlichkeitsliste weiter nach oben und bekamen dadurch früher ein Spenderorgan. Das ist menschlich auch irgendwie noch nachvollziehbar.


    Aber jemanden für hirntod zu erklären ist auch für Ärzte emotional schon schwer genug, denn es handelt sich fast ausschließlich um junge Unfallopfer (da Organe älterer Patienten nicht benutzt werden können) . Das sich hierbei zwei Leute absprechen (es müssen immer zwei voneinander unabhängige Ärzte den Hirntod erklären ) und dafür Geld nehmen Ist schon schwer genug.


    Doch hinzu kommt noch dass das entnehmende Krankenhaus nicht das transplantierende Haus sein darf. Die entnehmenden Ärzte haben keinen Einfluss darauf wohin die Organe gehen.


    Ich denke das man sich keine Sorgen machen muss. Ich finde die neue Lösung deutlich besser als zuvor. Jeder wird gezwungen sich darüber Gedanken zu machen. Ablehnen kann es ein jeder noch immer.

    Hatte übrigens selbst schon seit Jahren einen Ausweis.

  • Ich habe seit über 20 Jahren einen Organspenderausweis und bin GEGEN die Widerspruchsregelung.


    Jeder, der ein Organ zu spenden bereit ist, sollte sich vorher aktiv mit dem Thema beschäftigt und daraus folgend seine Entscheidung getroffen haben. Ihm/ihr diese Entscheidung quasi aufzuoktroyieren, halte ich nicht für legitim, bei allem Verständnis der Lage der potentiellen Empfänger der Organe. Zumal einige, die eigentlich nicht spenden wollen, sich moralisch unter Druck gesetzt fühlen könnten, was abzulehnen ist.


    Ich habe tatsächlich leicht mit dem Gedanken gespielt, bei entsprechender Gesetzesänderung diesen Widerspruch zu vollziehen. Nun ja, nicht ZU ernsthaft. Meine Organe dürften allmählich auch uninteressant werden.

    Obwohl - meine Nieren! Mir wurden von einem Arzt beim Anblick der Röntgenbilder meiner Nieren mal 115 Jahre prophezeit. Ich (damals 27) vergaß leider zu fragen "Insgesamt oder noch?".^^

    I'm a fool in search of wisdom...


    Der mündige Bürger ist das Feindbild des Mainstreams

    Vera Lengsfeld

  • Wenn man das Ganze nach'm Prinzip der Klubmitgliedschaft aufziehen würde, könnte man (fast) alle Gemüter wieder einkriegen.

    Mitglieder wären potentielle Organspender und auch potentielle -empfänger.


    Und Radfahrer ohne Licht hätten imho eine "Geber"-Zwangsmitgliedschaft ... ;-)

  • Es war ja auch nur ein Beispiel mit dem Hirntot erklären. Ich möchte einfach nur, das die neue Regelung keiner für seine Habgier ausnutzt und damit andere Familien schadet.

  • Kann man aber auch genauso umgekehrt sehen..

    Wer sich dagegen ausspricht, hat sich aktiv damit beschäftigt.

    Dem Rest ist es egal...

    Ich finde die neue Regel gut.

    Habe seit ca 5 Jahren einen Spenderausweis.

  • Freiwilliges Spenden finde ich Okay,
    Zwangsspenden leider nicht.


    Die im Bundestag sollten es so machen das Mann oder Frau sich auf den Führerschein einen roten Punkt kleben kann und damit ist Mann oder Frau bereit zu spenden halt wie in Kalifornien.

    Aber im Bundestag debattieren leider nur Idioten die von Nix eine Ahnung haben, reden von Frauenquote und entscheiden über Abtreibungen, waren bestenfalls mal beim Doc und wollen das alle Zwangsspender sind .
    Ist ja fast, wie in China nur die Todesstrafe fehlt noch.


    Spenden freiwillig Ja

    Zwangsspenden Nein

  • ... Aber im Bundestag debattieren leider nur Idioten die von Nix eine Ahnung haben...

    Deine Meinung bezüglich freiwillig oder nicht ist absolut ok. Was du über die Entscheider sagst ist wohl einfach uninformiertes Gequassel (der Druck zu einer neuen Lösung und auch die Lösungsvorschläge kamen von Leuten die sich damit auskennen, zu aller erst von den Patientenverbänden gefolgt von Medizinern).

    Das Ganze dann aber noch mit der Todesstrafe in China zu vergleichen, dazu fällt mir, sorry, nur noch eins ein : dumm

  • Klar wollen Patientenverbänden frischen Material haben sonst ist deren Berechtigung ja hin.

    Als ich in den USA gewohnt habe war ich als Motorradfahrer selbstverständlich freiwilliger Nierenspender mit rotem Punkt im Führerschein, und auch in D hatte ich den Ausweis, jetzt wede ich wiedersprechen.
    Meins ist jetzt nur was für den Teufel.

    Ich habe etwas gegen Zwang.

  • ... Aber im Bundestag debattieren leider nur Idioten die von Nix eine Ahnung haben...

    Deine Meinung bezüglich freiwillig oder nicht ist absolut ok. Was du über die Entscheider sagst ist wohl einfach uninformiertes Gequassel (der Druck zu einer neuen Lösung und auch die Lösungsvorschläge kamen von Leuten die sich damit auskennen, zu aller erst von den Patientenverbänden gefolgt von Medizinern).

    Das Ganze dann aber noch mit der Todesstrafe in China zu vergleichen, dazu fällt mir, sorry, nur noch eins ein : dumm

    Kein uninformiertes Gequassel, vielmehr das berühmte Stöckchen, über das gehopst werden sollte.

    Das Kollege ausUntendrunter hier kaum mal ohne recht offensichtliche Provokationen um der Provokation Willen auskommt, sollte sich inzwischen herumgesprochen haben.

    I'm a fool in search of wisdom...


    Der mündige Bürger ist das Feindbild des Mainstreams

    Vera Lengsfeld

  • Wer sich nicht bereit erklärt Organe zu spenden, sollte sich bei eigenem Bedarf mal schön hinten anstellen. Kinder natürlich ausgenommen.

    Ich weiß, unrealistisch und rechtlich fragwürdig, gerecht würde ich es aber finden.

    "Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum,
    schon meint, daß er ein Vöglein wär, so irrt sich der." (W.Busch)

  • Wer sich nicht bereit erklärt Organe zu spenden, sollte sich bei eigenem Bedarf mal schön hinten anstellen. Kinder natürlich ausgenommen.

    Ich weiß, unrealistisch und rechtlich fragwürdig, gerecht würde ich es aber finden.

    Wie siehst du deine Aussage bei denen, denen in jungen Jahren mitgeteilt wurde, dass sie über einen irreparabelen Gendefekt verfügen und nicht spenden sollen, und deshalb ablehnen, aber mit Spenden überleben könnten?:S

  • ...war heute Thema auf 87.9 ... wusste garnicht,daß es Homosexuellen verwehrt ist,Blut oder Organe zu Spenden... wurde im Nachgang erklärt und kann in der Mediathek nachgehört werden.

  • ...war heute Thema auf 87.9 ... wusste garnicht,daß es Homosexuellen verwehrt ist,Blut oder Organe zu Spenden... wurde im Nachgang erklärt und kann in der Mediathek nachgehört werden.

    Für Insulin nutzende Diabetiker trifft dies zumindestens beim Blutspenden auch zu.

    Es ist besser für etwas gehasst zu werden, was man ist. Als für etwas geliebt zuwerden, was man nicht ist.