Netzathleten

CORONA- Auswirkungen auf Gesellschaft und individuelle Freiheit des Einzelnen

  • Gibt es eigentlich da inzwischen ein Flyer mit Argumentationsvorlagen? Denn auf alles mögliche wird immer gleich geantwortet:

    -Man darf nicht mehr sagen/ man wird doch nochmal sagen dürfen

    -Mainstreammedien, Lügenpresse, Heuchler

    -Feindbild rotgrün inkl. Gewerkschaften, Kirchen, Pluralität der Gesellschaft

    -Argumentation hart an der Legalitätsgrenze

    -Gegenrechnung: jede kritische Frage, die Rechte betreffen wird mit linken Feindbildern beantwortet, auch wenn es, wie hier, nichts miteinander zu tun hat. Diese beiden Frauen sind inzwischen extrem beliebt bei Morddrohungen aus der rechten Szene. Das sollte auch mal erwähnt werden, was solch Stimmungsmache, xfach wiederholt, bei manchen auslöst. Wobei ich speziell die Bomber Harris Aktion auch extrem abstoßend fand.(War übrigens nicht letztens, sondern vor 6/7 Jahren)

    Aber man sollte beim Thema bleiben, Jabo meinte, er geht nicht zu Demos, die von der NPD mitgetragen werden. Traurig, dass dies im Jahr 2020 im Unionforum nicht mehr klares Selbstverständnis ist: nichts mit den Nazis zusammen.

  • Da gibt es eine Demo gegen das schleifen der Grundrechte die weder von der AFD oder NPD angemeldet wurde.

    Ich finde das angesichts der momentanen Lage völlig richtig egal wer sich da noch angesprochen fühlt.

    Erzähl mal, welche Grundrechte sind eingeschränkt?


    Bezüglich der Meinungsfreiheit ist ja interessant, dass gerade die, die ihre Meinung am lautesten rauströten (können und dürfen), sich am meisten eingeschränkt sehen. Es gibt in Demokratien halt kein Recht auf Zustimmung.

    Den widerrechtlichen Zugriff der Polizei auf die persönlichen Daten in den Adresslisten der Gastronomen zur Infektionsnachverfolgung finde ich schon einen massiven Eingriff in das Grundrecht auf informelle Selbstbestimmung!

    Gut, dass das jetzt in der Öffentlichkeit diskutiert und kritisiert wird (das wäre z.B. in einer absoluten Meinungsdiktatur nicht möglich, das sollten sich mal die hinter "die Ohren schreiben", die ständig eine Diktatur herbeireden!! Ein halbes Jahr Chinaaufenthalt würde da wahrscheinlich einen gewissen Erkenntnisprozess anstoßen)

    Trotzdem gibt es Vieles, was gerade in der Anwendung von grundrechtseinschränkenden Maßnahmen kritikwürdig ist.

    Und da reicht eben die Bandbreite der Kritik von absoluter Ablehnung bis zur Kritik an Symptomen, was völlig OK. ist, wenn sie denn auch verbal angemessen formuliert wird!!

    Und da wird's ja spannend: Auf der einen Seite werden heute digital und öffentlich Meinungen auf eine Art und Weise kundgetan, was noch vor 20 Jahren in diesem Umfang undenkbar gewesen wäre

    (Verleumdungen, Beschimpfungen bis hin zu Morddrohungen). Noch nie war es so einfach, als Nazi tituliert zu werden (gibt es eigentlich schon Protest von den echten Nazis ???), noch nie gab es keine Hemmschwellen, Mitgliedern von Flüchtlingsinitiativen und ihren "Schützlingen" öffentlich den Tod an den Hals zu wünschen!!

    Der Meinungskorridor beginnt aber dann, wenn gerade in den öffentlich-rechtlichen Medien die Vielfalt der Meinungen, die vom GG gedeckt sind!, nicht mehr abgebildet werden. Inzwischen hat sogar Anja Reschke in einem Interview zugegeben, dass die meisten Journalisten in der Flüchtlingskrise einseitig pro Aufnahme und "Willkommenskultur" berichtet, interviewt und kommentiert haben (das hat eine Medienstudie der Uni Leipzig bestätigt).

    Dass konservativ ausgerichtete soziale Bewegungen von Exremkräften (NPD, ... ) "unterwandert" werden, ist übrigens bei allen politischen Aussrichtungen Gang und gäbe....

    Bei Fridays for Futur hat z.B. die Antifa massiv versucht, die Bewegung über das eigentliche ökologische Ziel hinweg zu steuern

    (Antifavertreter als Redner auf der Bühne bei Demos in Hamburg).

  • für mich ist die Grenze z.B. überschritten worden, als Merkel aus dem fernen Südafrika die Order ausgab. die Wahl in Thüringen sofort rückgängig zu machen...da spielt es für mich überhaupt keine Rolle, dass ich die AfD auch nicht leiden kann...ja, auch so etwas gehört zur Demokratie

  • Erzähl mal, welche Grundrechte sind eingeschränkt?

    lass dich dat von land berlin erzählen:


    https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/

    § 10 Einschränkung von Grundrechten

    Durch diese Verordnung werden die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes), der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 Absatz 1 des Grundgesetzes), der Freizügigkeit (Artikel 11 Absatz 1 des Grundgesetzes) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) eingeschränkt.

    "Es reicht aus, Unsinn zu systematisieren, damit er zur Meinung vieler wird."

    Nicolás Gómez Dávila

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von cartman ()

  • Das sollte auch mal erwähnt werden, was solch Stimmungsmache, xfach wiederholt, bei manchen auslöst.

    sowas hier:


    https://www.tagesspiegel.de/po…h-gestiegen/25506654.html

    Politisch motivierte Delikte gegen Amts- und Mandatsträger nehmen zu. Hinter den meisten Taten stünden rechte Motive, sagt das BKA.


    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=469215

    Angriffe auf Politiker haben massiv zugenommen. Parteiübergreifend wurde gestern über mögliche Gegenmaßnahmen diskutiert – allerdings ohne die AfD.


    komisch nur was diese mutmaßliche rechte hetzblatt dazu veröffentlicht!

    es kann nur obiges oder letzteres richtig sein meiner meinung nach...


    https://www.spiegel.de/politik…-politiker-a-1283211.html

    Drei Monate, 31 Körperverletzungen: Politiker wurden zuletzt wiederholt Opfer von Gewalt. In zwei Dritteln der Fälle richteten sich die Übergriffe gegen AfD-Mitglieder.



    und nein, ick hab mit keiner partei wat am hut, aber wer hier (auch) alles hetzt, sollte mal ernsthaft hinterfragt werden! :opi:

    "Es reicht aus, Unsinn zu systematisieren, damit er zur Meinung vieler wird."

    Nicolás Gómez Dávila

  • Ich lach mich immer tot über die User die natürlich und selbstverständlich im Abschluss ihrer Argumentation erklären das sie selbstverständlich nichts mit der AfD am Hut haben.

    Das hat schon was mit kommunistisch- stalinistischer Selbstkritik zu tun.

    Soll wohl argumentativ die eigenen Sachlagen unterstützen, zeigen aber nur laufend die angesprochene Unsicherheit nur nicht aufzufallen in dem freiesten Land was es je auf deutschen Boden gab.

  • :essen:

    Ich lach mich immer tot über die User die natürlich und selbstverständlich im Abschluss ihrer Argumentation erklären das sie selbstverständlich nichts mit der AfD am Hut haben.

    sehr interpretatives lesen und unschönes schubladenstecken, kollege!


    ick meinte damit, dass ich mich keiner partei zuordne!

    wobei wenn es dir um die afd geht ich bei denen viel vernünftiges finde, einiges aber ablehnen würde, bei den linken z.b. wäre es genau anders rum!

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    Nicolás Gómez Dávila

  • Man kann bestimmt viel an der Bundesrepublik kritisieren.

    Aber die "Andersdenkenden" werden hier nicht eingesperrt, unterdrückt oder mundtot gemacht.

    ganz aktuelles beispiel, wie es jemanden wegen völlig ungenügender recherche und zweier likes seinen posten verlieren kann, bitte vollständig lesen, unglaublich:


    https://news.google.com/articl…?hl=de&gl=DE&ceid=DE%3Ade

    Wir haben es mit einer neuen Form des Politjournalismus zu tun. An die Stelle der Neugier ist das Urteil getreten, an die Stelle der Frage die Verdächtigung. Abkehr vom "Neutralitätswahn" heißt das heute.

    "Es reicht aus, Unsinn zu systematisieren, damit er zur Meinung vieler wird."

    Nicolás Gómez Dávila

  • Reklame:
  • noch wat aktuelles - die "gute sache" scheint ein wenig fahrt aufzunehmen:


    https://www.google.de/amp/s/am…tion-vor_id_12271149.html

    Weiter sagte Nuhr gegenüber der "Welt", dass es heutzutage nicht mehr möglich sei, eine produktive Diskussion zu führen, da die "cancel culture" kritische Stimmen, wie die seine, zunehmend mundtot mache. Die Reaktion der DFG, seinen Kommentar zu entfernen, sieht Nuhr als Teil dieses Problems: "Es wird immer häufiger denunziert statt argumentiert." Dieses Verhalten sei "nicht nur merkwürdig, sondern geradezu alarmierend".

    "Es reicht aus, Unsinn zu systematisieren, damit er zur Meinung vieler wird."

    Nicolás Gómez Dávila

  • Nur der Vollständigkeit halber hier auch die Stellungnahme des NDR zur causa Bohnert:


    https://daserste.ndr.de/panora…orama,bundeswehr2326.html

  • noch wat aktuelles - die "gute sache" scheint ein wenig fahrt aufzunehmen:


    https://www.google.de/amp/s/am…tion-vor_id_12271149.html

    Weiter sagte Nuhr gegenüber der "Welt", dass es heutzutage nicht mehr möglich sei, eine produktive Diskussion zu führen, da die "cancel culture" kritische Stimmen, wie die seine, zunehmend mundtot mache. Die Reaktion der DFG, seinen Kommentar zu entfernen, sieht Nuhr als Teil dieses Problems: "Es wird immer häufiger denunziert statt argumentiert." Dieses Verhalten sei "nicht nur merkwürdig, sondern geradezu alarmierend".

    Die Löschung des Beitrags von Dieter Nuhr war sicher falsch und bedenklich.

    Andererseits zeigt der kritische Umgang mit der Löschung in anderen Medien,

    dass nicht Hopfen und Malz verloren ist.

    Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das was uns fehlt.

    Artur Schopenhauer

  • ganz aktuelles beispiel, wie es jemanden wegen völlig ungenügender recherche und zweier likes seinen posten verlieren kann, bitte vollständig lesen, unglaublich:

    Nur der Vollständigkeit halber hier auch die Stellungnahme des NDR zur causa Bohnert:


    https://daserste.ndr.de/panora…orama,bundeswehr2326.html

    wat is daran vollständig? geht ja schon mal los mit:


    "Da bestimmte Vorwürfe wiederholt im Netz und einschlägigen "Medien" auftauchen, fast immer, ohne uns gefragt zu haben, möchten wir hier noch einmal die Fakten klarstellen."


    dann:

    "Diese Likes stehen auch im Kontext seiner Vorträge vor rechten Kreisen, zu denen wir Hinweise nach der Sendung bekamen."


    hierzu einfach mal meinen verlinkten artikel lesen!


    aber wen interessieren schon differenzierungen, wenn da "rechte Kreise" steht...


    interessant wäre auch eine anmerkung zu dieser thematik:


    "Wenn schon ein falscher Like eine Existenz vernichten kann, dann ist niemand mehr sicher, das wird oft übersehen. Die Extremismus-Expertin Natascha Strobl, die bei Magazinen wie „Panorama“ hoch im Kurs steht, ist in der Vergangenheit bei einer Reihe linksradikaler Organisationen aufgetreten, die, anders als das Studienzentrum Weikersheim, regelmäßig im Verfassungsschutzbericht stehen. Nach den Kriterien der „Panorama“-Redaktion müsste man also im Fall von Frau Strobl von einer linksradikalen Vernetzung sprechen. Einige findige Menschen haben auch Verbindungen der Autorin des „Panorama“-Beitrags, Caroline Walter, zu linksradikalen Seiten ausgegraben."


    alles in allem wie mir teilweise ausm osten bekannt, am anfang was von "rechten kreisen" murmeln und es ist klar wo die reise hingeht - kein kritisches nachdenken, sondern vorwärtsverteidigung - diese "stellungnahme" bestätigt eher ungewollt das hier:


    "Der Gesinnungsjäger hasst Uneindeutigkeit. Nichts ist ihm so zuwider wie Ambiguität. Er kann oder will sich nicht vorstellen, dass einer die Bücher rechter Autoren liest und dennoch die Grünen wählt. Oder dass jemand vor einer Studentenverbindung spricht und gleichzeitig mit Menschen befreundet ist, die über einen Migrationshintergrund verfügen. Es gibt bei ihm nur Entweder-oder. Anders würde die Gesinnungsjagd ja auch nicht funktionieren."

    "Es reicht aus, Unsinn zu systematisieren, damit er zur Meinung vieler wird."

    Nicolás Gómez Dávila

  • demo in berlin übrigends abgebrochen, in gegensatz zu der "guten" vor paar wochen, bei der es die gleichen bilder gab:

    https://www.spiegel.de/panoram…38-455d-ba4b-c1c9b724c6a0


    interessant übrigends, daß die schwulen nazis wohl auch dabei waren (siehe bild) - vllt mal ausprobieren wie es jemandem geht, der mit unserer nationalfahne zu ner "guten" demo geht! 8o

    "Es reicht aus, Unsinn zu systematisieren, damit er zur Meinung vieler wird."

    Nicolás Gómez Dávila

  • demo in berlin übrigends abgebrochen, in gegensatz zu der "guten" vor paar wochen, bei der es die gleichen bilder gab:

    https://www.spiegel.de/panoram…38-455d-ba4b-c1c9b724c6a0


    interessant übrigends, daß die schwulen nazis wohl auch dabei waren (siehe bild) - vllt mal ausprobieren wie es jemandem geht, der mit unserer nationalfahne zu ner "guten" demo geht! 8o

    DerAbbruch war erwartbar, ist aber dennoch bezeichnend für das zweierlei Maß mit dem hier gemessen wird. Vielleicht hätte man in der ersten Reihe ein paar #Blacklivesmatter Plakate hochhalten sollen. Das hätte den Abbruch sicher verhindert.

  • Ich stelle mal eine offene Frage.

    Ist es nicht ein Zeichen von Demokratie, wenn eine Demonstration u.a. gegen die bestehenden Coronaregeln zugelassen wird?

    Es dürfte jedem klar gewesen sein, dass auf dieser Demo gegen Coronaregeln verstoßen wird. Abstände können nicht eingehalten werden und Masken werden nicht getragen.

    Das diese Demonstration dann aufgelöst werden soll, weil die Regeln nicht beachtet werden, ist folgerichtig.


    Wird mit zweierlei Maß gemessen? Leider ja.

    Ich habe mir extra gerade ein paar Videos der Black lives matter Demo angeschaut.

    Dort haben zwar ca. 50% der Teilnehmer Masken getragen. Aber eben nur 50%.

    Letztlich hätte diese Demo deshalb auch aufgelöst werden müssen.

    Das fällt der Polizei und Regierung natürlich schwerer, weil vermutlich auch der Großteil der deutschen Bevölkerung gegen Rassismus ist und "Schwarze Leben zählen" unterstützt.


    Die Regierung ist im Dilemma. Wir haben ein Demonstrationsrecht.

    Wenn eine Demonstration sehr viele Teilnehmer hat, werden offensichtlich die Regeln nicht eingehalten.

    Vorschläge? Alle Demonstrationen verbieten? Das wäre Wasser auf die Mühlen der Bürger, die sich jetzt bereits in ihren Grundrechten eingeschränkt sehen.

    Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das was uns fehlt.

    Artur Schopenhauer

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