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Hertha BSC - 1. FC Union Berlin

  • Derby verloren. Nicht schön, aber wir ...... abspielen.


    Eisern

    Könnte man schon. Die Szene hat oft genug Spruchbänder irgendwo wirksam aufgehängt.;)

    Aber ich weiß was du eigentlich meinst ......

    ..... nämlich, das man zumindest unseren Jungs auf dem Weg zum Stadion beim „Spazierengehen“ trotzdem zeigen könnte, das „WIR“ für sie da sind, wenn auch mit Abstand!

  • Für mich war das 2:0 der Wendepunkt im Spiel, denn ich sah etliche ratlose Gesichter nach dem Doppelschlag. Diese Verunsicherung übertrug sich auf den Großteil der Mannschaft. Solche Spiele werden eben auch mit dem Kopf gewonnen oder verloren.

    Dass die Gegner oft die besseren Einzelspieler haben, ist für mich dagegen nur eine Randnotiz.


    Aufstehen und Weitermachen!

    Genau so ist es.


    Dass diese Geisterspiele eine krasse Wettbewerbsverzerrung darstellen, haben ja viele befürchtet, aber das ist wohl nicht nur in eine Richtung zu sehen und das ist mein Fazit aus diesem Freitagsspiel (aber nicht nur dort):


    Auf der einen Seite die Mannschaften, die vom Support leben bzw. denen der zwölfte Mann helfen kann. Dazu zählen wir uns ja, das geht aber mindestens auch der Eintracht so, Freiburg, Dresden und ein paar mehr.


    Aber: es scheint ja auch Mannschaften zu geben, die ganz ohne Fans ganz anders aufspielen können, die ohne den Druck der eigenen Fans ihren Stiefel weiterspielen und vielleicht auch davon profitieren, dass die Verständigung untereinander viel besser möglich ist...

    In einem vollen Oly hätten die Gastgeber genauso einen Klops in der Hose gehabt wie beim Hinspiel. Während der ersten Halbzeit, die ja wirklich nicht ansehlich war, hätte es schon so einige Ver-Stimmungsäußerungen gegeben und zum Pausenpfiff wären lautstarke Pfiffe gekommen. Das alles macht was mit den Spielern. Dieses emotionale Aufschaukeln blieb einfach aus, so kann man ja ganz in Ruhe weitermachen, ganz ohne Druck.

    Es geht also nicht nur um das Anfeuern oder Dahinterstehen, manche Mannschaften können "befreiter" spielen.


    Natürlich ist das keine Erklärung für dieses Ergebnis, die zweite Hälfte war einfach mal schlecht und Labbadia ist ja kein schlechter Trainer, der hat schon sehr genau unsere Schwachstellen erkannt und nutzen lassen.


    Hertha aber braucht gar keine Diskussion zum Stadionneubau mehr zu führen, die brauchen kein neues, die brauchen einfach nur noch Geisterspiele , ist denen sowieso egal wer ihnen wo ihr Gehalt zahlt.

  • Wichtig ist, dass die Lehren aus dem Spiel gezogen werden. Gegen Mainz, Gladbach, Schalke wird die Einstellung wieder stimmen. … und ehrlich, was Hertha macht ist mir so ziemlich egal, ebenso auf welchem Platz sie sind. Lasst sie doch schon wieder an den Europapokal denken... na und... wir wissen doch, was dann in der Regel dort passiert... Eisern