ABSEITS REGEL VAR ÜBERPRÜFUNG

  • Guten Morgen. Wenn denn schon die geöffnete Büchse ( eigentlich Buchse) der Pandorra zum Fußball Alltag erhoben wird: hier ein schlichter Vorschlag - im Sinne von Gleicher Höhe KEIN Abseits und schlichter Regelauslegung:


    Die berühmtberüchtigte bornirre kallibrierte Linie wird zum ABSEITS"STREIFEN". Ca 5cm . Kann man dann auch Toleranzlinie nennen. Würde ne Menge Zeit, Uffregung und verzögerten Orgasmus ersparen.


    Esern

    Fußball ist VOLKSEIGENTUM. Das Recht auf Fußball ist UNANTASTBAR.

  • Guten Morgen. Wenn denn schon die geöffnete Büchse ( eigentlich Buchse) der Pandorra zum Fußball Alltag erhoben wird: hier ein schlichter Vorschlag - im Sinne von Gleicher Höhe KEIN Abseits und schlichter Regelauslegung:


    Die berühmtberüchtigte bornirre kallibrierte Linie wird zum ABSEITS"STREIFEN". Ca 5cm . Kann man dann auch Toleranzlinie nennen. Würde ne Menge Zeit, Uffregung und verzögerten Orgasmus ersparen.


    Esern

    Ich würde 6 cm vorschlagen.

    Sicherheitshalber.

    "Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum,
    schon meint, daß er ein Vöglein wär,
    so irrt sich der." (W.Busch)

  • Kurz gesagt:

    Wenn das menschliche Auge etwas nicht erkennt, soll es nicht gepfiffen werden. Tor? Keine Beschwerden? TOOR! Der VAR soll im Hintergrund die Finger still halten. Aber auch da werden die Spieler reklamieren, chronisch Reklamieren...


    Man traut sich schon fast nicht mehr zu Jubeln, das Tor fällt, und im Hinterkopf weiß man, dass der VAR den Kümmel spaltet....


    Ich blicke schon lange nicht mehr durch ......

  • Die Entscheidungen müssen auf den Platz zurück!


    dann gehen 22 spieler und drei Offizielle 90+x Minuten in die Arena und dann wird das da ausgetragen.


    Es wird genau so viele Diskussionen geben wie mit VAR aber die Wett- oder WasAuchImmer-Mafia wird es schwerer haben Entscheidungen zu beeinflussen.


    Schon zynisch, dass die wichtigsten Entscheidungen im Milliardengeschäft Fussball in einem Keller getroffen werden.


    IMG_2820.jpg

  • Reklame:
  • Was ist, wenn die Frage, ob 4,9 cm oder 5,1 cm geklärt gehört?

    Dann wird zwar weiterhin um Millimeter gestritten, die Abseitsposition wäre dann aber wenigstens fürs menschliche Auge erkennbar. Insofern halte ich eine Toleranzbreite der angelegten Linie für durchaus praktikabel. Diskussionen wird es dann sicher immer noch geben, aber jedenfalls nicht um kaum erkennbare Abseitspositionen.


    Im übrigen gleichen sich Entscheidungen wie die gestrige immer iwieder aus, mal für die eine, mal für die andere Mannschaft. Für unser Spiel gestern war die Entscheidung meines Erachtens nicht wirklich ausschlaggebend, da sich nach dem 1:0 wahrscheinlich die Taktik etwas geändert hätte und das Tor von Danilho in der ersten Halbzeit mglw nicht gefallen wäre.

  • Was ist, wenn die Frage, ob 4,9 cm oder 5,1 cm geklärt gehört?

    Dann wird zwar weiterhin um Millimeter gestritten, die Abseitsposition wäre dann aber wenigstens fürs menschliche Auge erkennbar. Insofern halte ich eine Toleranzbreite der angelegten Linie für durchaus praktikabel. Diskussionen wird es dann sicher immer noch geben, aber jedenfalls nicht um kaum erkennbare Abseitspositionen.


    Im übrigen gleichen sich Entscheidungen wie die gestrige immer ich wieder aus, mal für die eine, mal für die andere Mannschaft. Für unser Spiel gestern war die Entscheidung meines Erachtens nicht wirklich ausschlaggebend, da sich nach dem 1:0 wahrscheinlich die Taktik etwas geändert hätte und das Tor von Danilho in der ersten Halbzeit mglw nicht gefallen wäre.

    dann kann an ihn aber auch weglassen und eventuelle fehlentscheidungen ohne var auf dem platz gleichen sich auch aus.


    Edit: was auch noch viel transparenter wäre

  • Dann geht aber das Gemecker mit den "blinden" Linienrichtern wieder los ;)


    Mal im Ernst: die Grundidee der Herstellung höchstmöglicher Gerechtigkeit find ich persönlich nicht falsch. Allerdings wird sie durch solche Entscheidungen wie gestern pervertiert. Ein weiteres Problem bleibt - das wird aber ohnehin schon lange diskutiert - dass die Entscheidungen des VAR bei anderen Eingriffen eben auch häufig höchst subjektiv ist, weil die Eingriffsschwelle interpretationsfähig und damit dehnbar ist. Das mögliche Handspiel von Laimer hätte z. B. dem Schiri auf dem Feld zumindest gezeigt werden müssen, da die Situation regeltechnisch durchaus knifflig ist.

  • Eingeführt wurde der VAR um, klare Fehlentscheidungen zu korrigieren.

    Inzwischen wird jedoch einerseits bei Toren grundsätzlich alles geprüft, und andererseits werden immer wieder klare Fehlentscheidungen unter Absenz vor Toren (Gelbe Karte Schwalbe) einfach mal unter den Tisch fallen lassen.


    Fazit: VAR ist immer noch nicht ausgereift - und das nach so vielen Jahren...

    Zwischen Gründung und DAX-Aufnahme von Wirecard lagen fast 20 Jahre. In die Gegenrichtung ging es schneller. Binnen zwei Jahren wurden 200 Mrd. € wieder komplett auf Null gesetzt.

  • Dann geht aber das Gemecker mit den "blinden" Linienrichtern wieder los ;)


    Mal im Ernst: die Grundidee der Herstellung höchstmögliche Gerechtigkeit find ich persönlich nicht falsch. Allerdings wird sie durch solche Entscheidungen wie gestern pervertiert. Ein weiteres Problem bleibt - das wird aber ohnehin schon lange diskutiert - dass die Entscheidungen des VAR bei anderen Eingriffen eben auch häufig höchst subjektiv ist, weil die Eingriffsschwelle interpretationsfähig und damit dehnbar ist. Das mögliche Handspiel von Laimer hätte z. B. dem Schiri auf dem Feld zumindest gezeigt werden müssen, da die Situation regeltechnisch durchaus knifflig ist.

    wenn man was ändert, sollte es danach besser sein als vorher. isses nicht. also weg mit dem var.


    stellt man halt noch zwei linienrichter hin oder so, vielleicht wirds dann besser.

  • Reklame:
  • Na wir haben es mal am PC ( laienhaft) probiert, also vorhandene Linien um je 2 cm ( im Maßstab ) nach links und rechts erweitert.

    Es wird wohl immer Grenzfälle geben, aber bei 5 von 5 Beispielen war es dann jeweils innerhalb der Toleranzlinie

    Fußball ist VOLKSEIGENTUM. Das Recht auf Fußball ist UNANTASTBAR.

  • Im Sinne, dass endlich Platz bzw. Zeit für Werbeunterbrechungen geschaffen werden muss schlage ich (das hier schon Besprochene) Überprüfen der Ausgangssituation vor.

    Also wann verließ der Ball den abspielenden Fuß oder Kopf.

    Ironie aus.

  • Reklame:
  • Schafft diesen unsäglichen VAR endlich wieder ab! Er kostet Zeit, Nerven und killt sämtliche Emotionen, die unseren Lieblingssport so einzigartig machen. Und Bier mag zwar gut für das Kopfhaar sein, Bierduschen wegen eines durch den VAR wieder einkassierten Tores sind dann auch umsonst und Verschwendung von Alkohol.

  • Eingeführt wurde der VAR um, klare Fehlentscheidungen zu korrigieren.

    Inzwischen wird jedoch einerseits bei Toren grundsätzlich alles geprüft, und andererseits werden immer wieder klare Fehlentscheidungen unter Absenz vor Toren (Gelbe Karte Schwalbe) einfach mal unter den Tisch fallen lassen.


    Fazit: VAR ist immer noch nicht ausgereift - und das nach so vielen Jahren...

    Korrekt - Entweder der VAR greift ein weil der Schiedsrichter einen Fehler gemacht hat, oder er ist ganz Ruhig.

    Eingriff VAR weil 0,075 mm Abseits ist keine krasse Fehlentscheidung.


    Wenn der VAR eingreift, weil er was vermutet aber selber nicht belegen kann und den Schiedsrichter korrigieren will in seiner Entscheidung, und ihn Rausschickt, dann ist es keine Tatsachenentscheidung mehr, die stand doch mal über allen - aus meiner Sicht nun nicht mehr.

  • Schafft diesen unsäglichen VAR endlich wieder ab!

    Ein ganz anderer Ansatz wäre, die vorhandenen Technologien zu nutzen, aber ihre Nutzung anders zu gestalten.

    Beispielsweise wie im Hockey. Jede Mannschaft darf pro Halbzeit 1 oder 2 Mal den Videobeweis anfordern. Wenn zu unrecht angefordert wurde, verfällt das Anrecht.

    Nicht Irgendwelche in Kellern entscheiden die Nutzung, sondern eine betroffene Mannschaft selbst.

    Viele Diskussionen würden schlagartig obsolet.

    Zwischen Gründung und DAX-Aufnahme von Wirecard lagen fast 20 Jahre. In die Gegenrichtung ging es schneller. Binnen zwei Jahren wurden 200 Mrd. € wieder komplett auf Null gesetzt.

  • Erstmal nur eine grundsätzliche Anmerkung zum Fred. Dieser gehört eher nicht in die Rubrik Profis>>>Männer>>>Spieler, sondern in den allgemeinen Fussballbereich unter Sonstiges. Es ist sonst immer sehr schwer, die Freds im Forum zu finden...


    Ansonsten nochmal zu Entscheidungen wie dem gestrigen nicht gegebenen Tor von Ansah (und vielen vergleichbaren VAR Entscheidungen auf den Plätzen der Welt). Ich halte diese Entscheidung von gestern zwar, natürlich im Nachhinein gesehen, aufgrund des weiteren Spielverlaufs für eher nicht entscheidend, aber darum geht es nicht.

    Die Entscheidung, das Tor aufgrund einer durch Technik millimetergenau ermittelten Abseitsstellung nicht zu geben, mag technisch gesehen eben so sein. Auch 1 Millimeter ist streng genommen eben Abseits. So bescheuert wie das dann eben ist.

    Denn es geht ja im Fussball darum, dass die Attraktivität eines Spiels vorrangig genau durch Tore erzielt wird. Und dem Spiel die Attraktivität bei so knappen Entscheidungen durch Technik nehmen zu lassen, ist schon sehr grenzwertig und kann nicht im Sinne aller sein :thumbdown: .

    Aber wie Der Geist von Kienbaum es bereits auch im Spieltagsfred schrieb, sollte es hier eigentlich um etwas anderes gehen. Nicht die (zu) genau gemessene Entscheidung (hier und auch in vielen anderen Fällen) ist meiner Meinung nach das Problem, sondern, dass hier überhaupt der VAR zum Einsatz kommen kann.

    Die Definition zum Einsatz vom VAR ist doch eindeutig:

    Voraussetzung für ein Eingreifen des VAR ist jeweils, dass nach dessen Einschätzung eine klare und offensichtliche Fehlentscheidung des Schiedsrichters bzw. der Schiedsrichterin auf dem Feld vorliegt oder ein schwerwiegender Vorfall übersehen wurde. Ist eine solche falsche oder fehlende Wahrnehmung des/der Unparteiischen auf dem Feld nicht gegeben, dann darf der VAR nicht eingreifen.


    Und Situationen wie gestern sind so weit davon, dass eine klare und offensichtliche Fehlentscheidung des Schiris vorliegt, wie Brauskonstrukte im Zusammenhang mit Tradition und Fairness.

    Kurz gesagt, es mag zwar irgendwie technisch gesehen (und eben nur für diese Technik und nicht für lebende Menschen!!!) Abseits gewesen sein....oder vielleicht nicht mal das, aber der VAR darf in Dreiteufelsnamen da überhaupt nicht tätig werden! Das und vor allem das sehe ich als Problem des VARs in so vielen Entscheidungen. Von mir aus sollen die jede Entscheidung im Hintergrund prüfen, aber eben dann nur aktiv eingreifen, wenn oben zitierte Regel zutrifft. Sonst nicht.....und wenn es nach mir geht, niemals, denn der VAR gehört abgeschafft! Zum Fussball gehören positive, aber eben auch ärgerliche, bei Fehlentscheidungen, negative Emotionen......so lange alles als Tatsachenentscheidungen menschlich bleibt. Davon lebt dieser Sport.

    Ich würde gerne die Welt ändern, aber Gott gibt mir nicht den Quelltext.

  • Nun, wenn Fans (oder Fannininen) unliebsame Entscheidungen loswerden wollten, halfen in der Vergangenheit kleine Bälle in großer Zahl von einer anderen Sportart auf dem Spielfeld recht wirksam. Zumindest wirksamer als das nicht kindgerechte: "ihr W*chser!")


    Nur mal so angemerkt.

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