Netzathleten

Beiträge von RoterWedding

    ... hier großflächigen Widerspruch erfahren.

    Wir sollten uns mMn aber hüten, alle Meinungen als gleichwertig koextistent zu betrachten und unkommentiert nebeneinanderzustellen.

    Es gibt so Sätze, die lassen mich fassungs- und ratlos zurück. Dieser ist so einer.

    Aber vielleicht kannst du mir diesen Satz und was du damit meinst ja noch etwas erläutern, mir ergo einen Rat geben und mich meine Fassung zurückgewinnen lassen..?

    Wer Meinungsfreiheit einfordert, muss auch mit Widerspruch leben. Man könnte meinen, Du bestätigst senfgurken gerade...


    Ist das jetzt ein Erkenntnis-Schock oder schlichtweg Deine Empörung über die Meinungsäußerung von senfgurken ?


    Ansonsten sind Meinungen in einer moralischen Gesellschaft natürlich nicht wertgleich. Aber unabhängig vom Wert dürfen sie halt gesagt werden. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass ich nicht der einzige bin, der froh darüber ist, dass Menschen, die der Meinung sind, Kosten rudimentärer Gesundheitsversorgung sollten immer individuell getragen und nicht vergesellschaftet werden

    Um es mal mit der Mathematik zu versuchen ist ja nicht möglich. Hierfür sind verlässliche Zahlen, sowohl für den Zähler als auch für den Nenner von Nöten. Beide Zahlen sind nicht vorhanden und basieren nur auf Schätzungen und das ist nicht Wissenschaftlich.

    Mit Verlaub, das ist Quatsch. Wissenschaft beruht in weiten Teilen auf Thesen, Annahmen und Co. Die Thesen müssen eben nur sauber sein, die Beweisführung nachvollziehbar. Dass es auf allen Sonnen heiß ist, ist bspw. eine These, die solange Bestand hat, bis das Gegenteil plausible dargelegt wurde. Absolute Wahrheit gibt es in der Wissenschaft nicht.


    Und genau da komme ich zurück zu einem Post von mir von vor ein paar Wochen. Das Dilemma einiger ist, dass sie mal wieder mit der- eigentlich nicht weiter geheimnisumwobenen - fehlenden Allmacht vieler Institutionen konfrontiert sind: In diesem Fall Staat, Medizin, Wissenschaft. Viel irrationale Skepsis erklärt sich weniger mit mangelndem Wissen als mangelndem Verständnis.


    Vieles dessen, was sich als "kritisch" bezeichnet, ist eigentlich das Gegenteil von "kritisch". Man sucht einfache Antworten, die seriöse Wissenschaftler beispielsweise nicht geben können. Klassischer Untertanengeist im kritischen Mäntelchen.

    Vielleicht ein Grund, weshalb Iron Mario so überhaupt keine News dazu gefunden hat. Zwiebelmett sucht man im Baumarkt auch vergebens. 😄

    Da hast Du was missverstanden. Kann ja mal passieren. Es geht nicht darum ob man es in den Medien findet sondern wie es medial ausgechlachtet wird. Bei einem Angriff aus dem anderen Spektrum wären bereits die ersten Lichterketten angekündigt und "Die Toten Hasen" würden bereits ihre Instrumente einpacken.

    Gut, dass Du das mal ansprichst! Und hier hast Dus warum reingesetzt? Ein bisschen mehr Aufmerksamkeit? Versuchst also die Nummer auszuschalten, wa? 🤭

    Alternativlos Gebrabbel? Das nehme ich seit Jahren als floskelhaften Universalvorwurf wahr. Allein in Deutschland ist die ganz reale, alltägliche Politik facettenreich und unterschiedlich. Von Vorschlägen, die in der Genese diskutiert werden, ganz abgesehen.

    Situationen wie diese machen halt auch immer wieder die fehlende Allmacht vieler Institutionen - in diesem Fall Staat, Wissenschaft - offenbar. Das sorgt sicher bei vielen, die sich in besondererweise an Autoritäten orientieren, für Fragen, Verdruss und Orientierungslosigkeit.

    Das Internet haben sie tatsächlich nicht vollumfassend im Griff, oder wie erklärst Du Dir das Vorgehen gegen Snowden oder Assange. Wenn es da nicht Dinge gäbe, die man mit aller Macht vor den Menschen verbergen würde wollen, wäre das Feindbild des "Verräters", dass man gegenüber solchen Leuten aufbaut wohl kaum erklärbar.

    Und das wirklich "Böse", dass Du ansprichst, steckt in Algorithmen, deren Ergebnisse wichtiger sind, als jedwede menschliche Werte.

    Wer sind denn „sie“?

    Die Duweißtschonwer, die alles in der Hand haben und Duweißtschonwas mit aller Macht vor den Menschen (ergo Duweißtschonwer <> Mensch) verbergen. Vermutlich nutzen sie die bösen Formeln (neudeutsch = Algortithmen).


    Beispielsweise: "Wenn Mensch = "Kenntnis von Duweißtschonwas"; "Blitzdingsen"; Dschungelcamp"

    Tja, wem nützt nun aber die ``Spaltung`´ der Gesellschaft``?

    Die es ja ohne Zweifel gibt und vorher auch schon gab.

    An allen anderen möglichen ``Fronten``......

    Was denn nun? Mal ist öffentliche Meinung nicht differenziert genug. Nun erkennt man, dass bei komplexen und kontroversen Themen Medien, Politik, Gesellschaft keine homogene Meinung vertreten, dann passt es auch nicht?


    Meinungspluralität wird also nur gesehen bzw. gewollt und erwähnt, wenn es ins subjektive Bild passt? In der Krise sollen Volk, Politik und Medien plötzlich doch einig sein? In Demokratien zum Glück schwierig. Der Wettstreit von Ideen und Meinungen, der Diskurs ist gut und mitnichten Spaltung.


    Oder geht es bei Spaltung um diejenigen, die bei jedem Thema immer wieder aufs Neue die Systemfrage konstruieren?

    jensj   klaus

    Wenn ich den Beitrag vom Roten Wedding richtig interpretiere, dann wollte er darauf hinaus, dass man solch "beruhigende" Fakten wie Genesungszahlen und die bisher ausgebliebene Überforderung der Krankenhäuser eben sehr wohl aus der vermeintlich "hysterischen" Presse erfährt. Klaus hatte ja das Gegenteil behauptet... Das aber eben doch nicht zu knapp auch über diese Dinge berichtet wird, habt ihr eben toll mit diesen ganzen Artikeln belegt, vielen Dank :)

    Erkenntnis muss von Innen kommen. ;)

    Wie viele Menschen müssten denn sterben, damit die Maßnahmen gerechtfertigt wären?


    Und woher weiß man eigentlich von den Geheilten und dem Leerstand in Krankenhäusern?