Netzathleten

Beiträge von Berlin-Deutschland

    Wenigstens hat jetzt die regionale Medienlandschaft entdeckt, was da am Sonnabend außergewöhnliches passiert ist. Dass ein Spieler in dem Alter, mit der langen Vereins- und (leider auch) Verletzungsgeschichte dann quasi aus dem Nichts sein Bundesligastart-Debüt überzeugend hingelegt hat, war ja der sonstigen Berichterstattung keine Silbe wert.

    Überhaupt die Berichterstattung... Freiburg hier, Streich hat das gesagt dort. Bei allem Respekt, aber es ist eben auch "nur" Freiburg... Klar, das wir als Neuling noch immer unter dem Radar fliegen. Aber wenn man als PrimeTime-Journalist nicht mal diese für heutige Profi-Verhältnisse fast schon einmalige Story aufgreift, dann zeugt das schon von peinlicher Ignoranz .

    PS: zur Parensen-Story am Sonnabend passt irgendwie auch, dass er an der gefährlichsten Aktion der Freiburger beteiligt war (abgefälscht beinah zum Eigentor... ausgerechnet er... da war doch "mal" was... ich will gar nicht dran denken =O) und ihm ein Assist (zum nicht gegebenen Anderson-Tor) "aberkannt" wurde

    Politik aus allem rauszuhalten geht offenbar nicht. Was jetzt auch nicht überrascht, weil Politik mit so vielen Lebensbereichen verbunden ist.

    Dass hier aber fast jeder 2. Thread von den immer gleichen Leuten für ihre politischen Ansichten instrumentalisiert wird ist zwar ärgerlich, überrascht dann aber genauso wenig weil da auch irgendwie System hinter steckt.


    Die Verrohung der Sprache... Pack, Geschmeiß... Alles hier zu lesen auf 2 Seiten zuvor und benutzt von Wassermann für Menschen, die eine - ohgottohgott - Kreuzung (!) blockieren.


    Als ob das in Zeiten, wo wehrlose Leute von Rechtsextremisten abgeknallt werden, das Schlimmste auf der Welt wäre.


    Folgenden Kommentar habe ich übrigens heute im Tagesspiegel gelesen:


    "Von dem Rechtsextremisten, der in Halle mit Sprengkörpern und Schusswaffen die Synagoge stürmen wollte und wahllos zwei Menschen erschoss, heißt es nun, er sei „ein Einzeltäter“ gewesen. Das mag kriminalistisch für diesen Fall richtig sein, aber ein vereinzelter Täter ist er nicht. Sein Umfeld ist der Hass, der Rassismus und der Antisemitismus, sein Treibstoff ist die Menschenfeindlichkeit, die sich immer offener zeigt – in sozialen Netzwerken, auf den Straßen und seit ein paar Jahren sogar in den Parlamenten. Das alles geht nicht einfach so wieder weg. Das lässt sich nicht einhegen durch „Normalisierung“ des Umgangs mit jenen, die völkisch berauscht auf das Herz dieser Gesellschaft zielen - und damit andere zum Abdrücken animieren."


    Wer sich angesprochen fühlt, kann ja wieder den verbalen Geifer laufen lassen.

    Mag sein. Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es bei uns Rot und nicht nur Gelb (wie bei Bruma) geworden wäre. Und warum da bei dem Gerangel zwischen Friedrich und Weghorst überhaupt erst auf 11er entschieden wird, ist mir auch nicht ganz klar. Der Wolfsburger zieht mindestens genauso wie Friedrich und fällt erst dann, als Friedrich schon losgelassen hat. Wenn man diese Szene dann noch mit der gegen Polter in Augsburg vergleicht...


    Andererseits hätte man m.M.n. das Handspiel auch nicht (auch nicht im Nachhinein) werten müssen. Aber das kam ja auch nicht von Dankert sondern vom Videobeweis; vielleicht ja ausgleichende Gerechtigkeit.


    Dass wir da stehen, wo wir stehen, hat in allererster Linie mit unseren eigenen Mängeln zu tun! Unterm Strich muss man aber auch konstatieren, dass man als BuLi-Neuling/Nobody von den Schiris nicht immer gleich bewertet wird (um es mal so vorsichtig wie möglich zu formulieren). 1-2 fifty-fifty Entscheidungen für uns und nicht gegen uns, und mit etwas Matchglück dazu hätten wir einen besseren Saisonstart hinlegen können. Aber wie gesagt, Hauptursache für unser überschaubares Punkteaufkommen sind immer noch wir selbst.

    Wir haben heute mit einer der ältesten Mannschaften der jüngeren :doofy Bundeligageschichte gespielt. Und das hat man leider in vielen Situationen auch gesehen. Gentner (sorry, aber bei ihm fällt es nun mal in vielerlei Hinsicht am stärksten auf) hat heute vielleicht sein bestes Spiel bisher für uns abgeliefert. Aber trotzdem ist er meiner Meinung nach stark mitverantwortlich dafür, weshalb wir weder einen konkurrenzfähigen Spielaufbau noch ein erfolgsversprechendes Umschaltspiel übers Mittelfeld einleiten können.


    Es lag garantiert nicht an ihm, dass wir verloren haben. Aber es muss ja auch Gründe geben, wieso unsere Spieleröffnung fast immer ohne Mittelfeld auskommt und im Prinzip nach dem Motto läuft: Verteidiger spielen sich den Ball 2-3 Mal hin und her, dann kommt der Rückpass zum Rafa, und der kloppt das Ding nach vorne.


    Willen und Einsatz waren heute vorhanden. Aber den besseren Matchplan hatte heute Frankfurt. Viel mussten sie nicht machen, um heute bei uns zu gewinnen. Und genau das ist es, was mir (nach Bremen) wieder übel aufstößt.



    Wie bereits geschrieben wurde: nur mit Einsatz und Wille werden wir nicht konkurrenzfähig. Da muss auch spieltechnisch und taktisch mehr kommen. Eine Verbesserung zu LEV ganz sicher, aber immer noch zu weit weg von der Erstklassigkeit.

    Zitat:

    Den Eisernen gelang gegen die Schwarz-Gelben der erste Sieg ihrer noch jungen Bundesliga-Geschichte. Doch auch für Matthäus war es eine persönliche Premiere. Für den Weltmeister-Kapitän von 1990 war es der erste Besuch im Stadion An der Alten Försterei. „Mich erinnert das an meine Anfangszeit als Spieler“, diktierte der 58-Jährige später der „Bild“.


    Bild lügt! Bzw. Matthäus hat Erinnerungslücken. Am 11. April 1993 spielte (und gewann) Mätthaus mit den Bayern ein Benefiz-Spiel an der AF.

    Noch heute erinnere ich mich mit einer Mischung aus Amüsement und Fremdscham, wie ihm bei einer Ecke entgegengerufen wurde: "Lothar, wir f**** Lolita!" :saint:

    Ich fand das Timing diesmal, äh... , nicht ganz so geil. Nachdem Chr. Arbeit unsere Aufstellung vorgelesen hatte, passierte nämlich erstmal lange gar nichts. Keine Musik, keine Fangesänge. Jedenfalls keine von uns...


    Ich dachte so: ok, Mannschaftsaufstellung verlesen, brachiales UNVEU, und dann gleich weiter mit Achim: dunn, dunn, dunn -dädämm, (usw usf).


    Stattdessen Stille. Gefühlt minutenlang, bevor dann endlich Ninas Hymne kam.



    Vielleicht sollte das so sein wegen Sky und Interviews, vielleicht war auch zu wenig Zeit für ein komplettes Lied, weil ja dann noch Nina gespielt werden musste und mit Achim sich alles nach hinten verschoben hätte. Wie auch immer. Irgendwie habe ich Achim Mentzels Lied vermisst und es hätte meiner Meinung nach besser gepasst als dieses "Soundloch" mit BVB-Einlagen.


    Musik war ansonsten wie immer gut (besonders Buzzcocks!), vielleicht etwas zu gitarrenlästig.

    Das war mindestens ein Klassenunterschied. Punkt. Die waren in jeder Beziehung besser. Aber ok, die haben ein eingespieltes, hoch dotiertes Team und wir das erste Mal überhaupt so zusammengespielt.


    Auch wenn es schwachsinnig wäre, nach dem ersten Spieltag alles in frage zu stellen, so muss man doch versuchen zu analysieren, warum diese Niederlage im Nachhinein so unvermeidlich daherkam. War sie das wirklich? Und ist sie bereits jetzt ein Wegweiser, wohin es mit uns gehen könnte?


    Das einzige, was für uns sprach, war: wir hatten einen altbekannten Trainer und die einen neuen. Und wir haben unsere Mannschaft nominell vergrößert oder zumindest auf dem Papier auch verbessert. Keine Leistungsträger wurden uns (im Unterschied zu anderen Vereinen) weggekauft.


    Es gab ja bereist im Vorfeld Stimmen die meinten, wir haben zwar in allen Mannschaftsteilen zugelegt, aber in der Abwehr zu wenig, gerade in Bezug auf die außen. Da sehe ich schon, dass da was dran sein könnte... Offensichtlich hätte man aus dem finalen Testspiel gegen Celta de Vigo bessere Schlüsse ziehen müssen. Wir machten auch da zu viele einfache, defensive Fehler. Und die werden auf dem Niveau offensichtlich knallhart bestraft.


    Das Desaster begann aber erst richtig, als der Regen kam. Da gab es auf einmal krasse Abspielfehler. Klar, rutschig und so... Ball läuft auf einmal anders... Ich hätte in dem Fall hinten alles dicht gemacht und weit (und hoch) nach vorne gespielt. Und dann hätten unsere Stürmer auch mal etwas früher den Abschluss suchen dürfen. (Unser erster Schuss auf's Tor der Freistoss Mitte 2. Halbzeit? :nixweiss:) Das dauerte alles zu lange. So ließ man den Gegner seinen Modus finden, der sich von Minute zu Minute sicherer fühlen konnte. Schade, ich hatte gehofft, wir wären bereits konkurrenzfähiger. Wie gesagt, das Spiel gegen Celta de Vigo erscheint mir jetzt im Nachhinein vielleicht doch nicht so unglücklich...

    Skandal! Die Frontstadt-Zeitung frontet gegen den Osten. Der Hertha-Blogger mag Union nicht. Was kommt als nächstes? Vegetarier, die kein Fleisch essen? Oder Abstinenzler, die Alkohol doof finden??


    Netter Versuch, Tagesspiegel. Aber nächstes Mal mit mehr Content bitte. Die alten Sprüche von Quiring und Zingler wieder aufzuwärmen... Da sollte schon noch mehr Kommen, damit dieses Union-Bashing auch außerhalb C'burgs auf fruchtbaren Boden stößt.

    Witze über Randgruppen hat es schon immer gegeben... na gut, wer's braucht.

    "Komischerweise" sind es immer dieselben "Randgruppen", über die sich hier lustig gemacht wird. Und komischerweise meist von denselben Leuten mit der selben politischen Einfärbung.


    Eigentlich dachte ich, Politik soll aus allem raus gehalten werden, vor allem aus dem Fußball/Stadion/Forum. :nixweiss:


    Nun hat offenbar der "Flügel" im Witzethread eine Möglichkeit gefunden, hier in "schöner" Regelmäßigkeit trotzdem seine Agenda durchzudrücken.


    Und wenn man das blöd findet, wird natürlich gleich die DDR-Keule geschwungen.


    Schade, das Forum war mal ein Ort des Austausches. Klar, ging es auch mal politisch kontrovers ab, wenn gleich auch meist mit Union-Bezug. Mittlerweile tendiert dieses Forum abseits der Spieltage zur blauen Echokammer.

    Also Roland Kaiser-Fans und G. Jänicke sollten nun nicht gerade der Maßstab sein. Aber ich verstehe, was ihr beide meint. So gesehen ist Anja C. natürlich immer noch Rock n Roll. Aber eigentlich ist ihr Musikgeschmack auch recht eindimensional. Doch über Geschmack lässt sich bekanntermaßen sowieso nicht streiten.

    Anja Caspari, die Frau mit dem besten Musikgeschmack, die ich kenne

    Also entweder du kennst nicht viele Frauen mit Musikgeschmack oder du kennst Fr. C. nicht persönlich.


    Ansonsten dürftest du in Berliner Radio-Kreisen deine Meinung ziemlich exklusiv haben. :rofl: