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Beiträge von Berlin-Deutschland

    https://rblive.de/vereinspolit…ionen-euro-schulden-13099


    gibt auch „Vereine“ die gar nicht nachhaltig wirtschaften müssen..


    Zitat: "Durch den Kniff hat RBL nun lediglich 86 Millionen Schulden bei Red Bull anstatt 186 Millionen Euro. Als Wettbewerbsverzerrung oder Verstoß gegen das Financial Fair Play stuft Hierl das Vorgehen nicht ein." :sick::sick::sick:


    "Kniff"... auch so ein verharmlosendes Wort für Bilanztrickserei. Wenn das kein "Verstoß gegen Financial Fair Play" ist, wie soll denn dann überhaupt ein Verstoß gegen Financial Fairplay aussehen?

    :nixweiss:

    Weitere 150 Millionen Euro


    Was sind denn das für Taschenspielertricks? Hertha könnte seine gesamte Klitsche verticken und würde trotzdem nicht gegen die 50+1 Regel verstoßen? 8|


    Und: "Jens Lehmann und der in der Fußball-Branche glänzend vernetzte Trainer-Berater Marc Kosicke" sollen in den Aufsichtsrat.

    Aber: "Beide sollen nicht im operativen Bereich in Erscheinung treten, sondern im Hintergrund agieren." :/


    Das klingt wie aus dem Setzkasten für Verschwörungstheorien. Umstrittener Finanzjongleur mit den Sympathiewerten einer Calliphora pumpt ständig Geld unbekannter Herkunft in den Verein und darf dafür irgendwelche Spezies in den Aufsichtsrat schleusen, die aber nur im "Hintergrund agieren"...


    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was mich da fassungsloser macht: dass das alles legal ist oder dass die Herthaner das alles schmerzfrei durchwinken. :nixweiss:

    Wir müssen aus allem ein Geheimnis machen. Am liebsten würden wir auch noch die Mannschaftsaufstellung verschweigen (...)

    Nun ja. Als der Verein bei der Polter-Sache reinen Tisch machte und alle Details auf selbigen packte, war es ja auch wieder nicht richtig. Wie man's macht... ;)


    Zwischen Nordkorea und Polter-Gate scheint ein schmaler Grat zu sein.

    Was zuletzt passiert ist...


    Wir haben zuhause gegen die Bayern verloren.

    Wir haben bei der Mannschaft der Stunde auswärts eine Halbzeit komplett verkackt.

    Wir haben zuhause lange in Unterzahl gegen ein Team auf Augenhöhe Unentschieden gespielt.

    Wir haben auswärts beim drittbesten Team der Liga verloren.


    Alles nicht schön. Aber mal ehrlich: sind das jetzt Sachen, die nicht eher der "Normalität" entsprechen? Zuhause gegen Bayern 0-2 verlieren und auswärts beim Dritten ist doch für einen Aufsteiger weder ungewöhnlich noch ehrenrührig. ..


    Die Mannschaft wird trotzdem alles versuchen, die noch notwendigen Punkte zu holen. Dass ihr unser Support fehlt, ist doch klar, aber auch mit Support wären die Ergebnisse (Hertha vielleicht von der Höhe nicht...) im Bereich des Möglichen gewesen.


    Deshalb mal eine Bitte: keine Panik! Der Klassenerhalt kann aus eigener Kraft geschafft werden; was für ein Luxus. Wer hätte diese Ausgangslage nicht vor einem Jahr mit Kusshand genommen?

    Ohne das hier vertiefen zu wollen, weil ich es auch eher unwichtig empfinde:

    es ging insgesamt wohl eher darum, unnötigen Körperkontakt zu vermeiden. Also z.B. auch den Handschlag/die Umarmung bei der Begrüßung vor Anpfiff.

    Jetzt so ein Abkuscheln nach dem Tor mit einer Zweikampfsituation zu vergleichen ist eher hinkend.


    Aber wenn du die Vorgaben eh doof findest, macht es keinen Sinn, über deren Einhaltung mit dir zu diskutieren. Nur: Es hatten sich ja alle vorher darauf geeinigt, genau so zu verfahren. Und alle haben sich auch daran gehalten, wenn ich das richtig beobachtet habe. Bis auf Hertha...

    An das Spiel kann ich mich auch noch recht gut erinnern, zumindest an die 2. Halbzeit, denn vorher war es für uns damals Schulpflichtige quasi unmöglich, bei dieser Anstoßzeit schon von Beginn an vor Ort zu sein. Selbst für die 2. Halbzeit mussten wir damals die letzte Stunde schwänzen, sonst hätten wir uns das Spiel ganz klemmen können. Deshalb war es auch für ein Spitzenspiel so ungewohnt leer, und man sieht ja, dass es zum Ende hin erheblich voller war als zu Beginn der 1. Halbzeit.


    Ich weiß nicht mehr, warum überhaupt so früh angepfiffen wurde (vielleicht weil die Biffzen an diesem Tag auch Heimspiel hatten oder wegen eines Länderspiels), jedenfalls empfanden wir die Ansetzung als Skandal. PCK Chemie Schwedt war Anfang der 80er nicht ohne, die hatten dank Kombinatsknete eine richtig gute Truppe damals, und die ungewohnte Ansetzung spielte eher denen in die Karten als uns... es gab deshalb verschiedenste Verschwörungstheorien, alle mit dem Grundtenor, dass der Aufstieg von Union von "oben" mit allen Mitteln verhindert werden sollte. Und genau so wurde ja auch der Angriff, der zum 1-2 führte, als Schiebung empfunden. Das ganze Stadion schrie damals "Abseits". In Sport Aktuell, wo nachmittags ein Bericht vom Spiel kam, sah man allerdings, dass der Stürmer, der dann gefault wurde, gerade noch so aus seiner Hälfte gestartet und der Angriff deshalb wohl regulär war.


    Mir blieb, abgesehen vom Sportlichen, von dem Spiel lange in Erinnerung, dass es eines mit der wohl schlechtesten Stimmung ever gewesen war. Leider bekam unser Verein in der Saison am Ende nicht nur sportlich sondern auch in Hinsicht auf die Fankultur einen ganz schönen Knacks. Besonders schlimm war es dann ein Jahr später, als wir zu Beginn der Saison monatelang auf der Zickenwiese spielen mussten.

    Nutzt du aktuell deine Wohnung weniger, als vor der Coronakrise?

    Hattest du vorher alle 14 Tage "die Hütte voll" und dadurch Zuschauereinnahmen??

    Bei aller berechtigten Kritik an der Hertha, diesmal gehe ich da nicht mit!! Die angekündigte Mietminderung ist auch nicht vergleichbar mit der zeitweisen Mietminderung durch die senatseigene Olympia GmbH während der Zweitligasaison, als die Tante mit Abstand den größten Etat hatte...

    Ich nutze meine Wohnung momentan notgedrungen mehr denn je, wenn man "social distancing" als nutzen bezeichnen will. Es geht hier auch nicht direkt um meine Person als solche, obwohl mir von heute auf morgen quasi sämtliche Einnahmemöglichkeiten für unbestimmte Zeit weggebrochen sind.

    Es geht vielmehr darum, welches Signal hier ausgesendet wird. Da wissen im Moment viele Menschen nicht, wie es wirtschaftlich für sie weitergehen soll, die meisten halten die Füße trotzdem still und verhalten sich solidarisch, und genau in dem Moment kommt eine landeseigene (!) Gesellschaft um die Ecke und offeriert ungefragt (?) dem selbsternannten BSC Größenwahn, der gerade mehr Kohle rausgehauen hat als irgendjemand sonst in dem Business weltweit, eine Mietpreisminderung. :/


    Wieso ausgerechnet einem laut Eigenaussage vor Geld strotzendem Profiverein, noch dazu zu uns in Konkurrenz stehend, hier im vorauseilenden Gehorsam von "Staatsseite" unter die Arme gegriffen werden soll, während ein großer Teil der Bevölkerung zurzeit vollkommen im Unklaren gehalten wird, wie es für ihn wirtschaftlich weitergehen soll, erschließt sich mir nicht.

    PS: "Hütte voll" in Bezug auf Hertha... :rofl:

    Kiek an! Da hat ja die Rumheulerei der alten Dame doch funktioniert:


    Stadion-Chef kündigt geringere Miete für Hertha BSC an


    In der Winterpause die meiste Kohle weltweit raushauen aber jetzt wieder die Miete drücken wollen.


    Komisch: Mein Vermieter hat mir noch keine Mietminderung angeboten, dabei habe ich momentan wie so viele erhebliche Einkommensverluste. Aber bei meinem Vermieter hängt auch nicht der Senat/Steuerkohle mit drin...

    Schadenfreude verbietet sich, aber dass sich ihr unverschämter Top-Zuschlag nicht in bare Münze auszahlt, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

    Na noch hat es sich ja für sie ausgezahlt, oder wurden das Geld für die Derby-Eintrittskarten schon zurückerstattet?


    So lange nicht feststeht, wie es mit der Saison schlussendlich ;) weitergeht, werden sie so lange wie möglich auf ihrer Wucher-Knete hocken bleiben.

    Zitat

    Sollte das Spiel (Hertha - Union) nun nicht mehr über die Bühne gehen, würde der Einnahmeausfall dieser Partie den Verein "natürlich so hart treffen wie kein vergleichbares Spiel in der Saison", sagte Preetz im rbb-Podcast "Hauptstadtderby".

    Sieht so aus, als würde Hertha uns mehr brauchen als wir sie.


    Unser Derby zu Hause wird wohl kaum der große Reibach angesichts höherer Sicherheitsmaßnahmen gewesen sein. Und mehr Zuschauer als sonst waren auch nicht da. Insofern...


    Vielleicht sollte Hertha mal endlich von seinem hohen Dampfer runterkommen und das neue Kräfteverhältnis in der Stadt akzeptieren. Mit dreister Geschichtsklitterung ("der Begriff 'Spreeathen' und Hertha untrennbar verbunden") wird das jedoch nix...