Netzathleten

Beiträge von Der Geist von Kienbaum

    Sehr richtig.


    Es ist auch nicht erkennbar, warum nicht längst der Prozess für den Verkauf der Bremen-Tickets begonnen hat.


    Der Bremen-Termin steht seit Anfang Juli fest. Wir haben Ende August. Keine Infos; kein ersichtlicher Fortschritt. Unprofessionell.


    Maximal 2-3 Wochen nachdem ein Termin feststeht kann man mit dem Verkauf beginnen. Das muss das Ziel sein.

    Ist das live? Dann wäre es spannend, ob sich Herr Thadeusz traut, wirklich kritische Themen anzusprechen, oder ob von ihm auch nur das gleiche oberflächliche Gesülze kommt wie von den anderen Berliner Medien, die alle um die wirklich heißen Themen einen großen Bogen machen.

    "Schuld" sind also diejenigen, die aus diesem Text nicht entnommen haben, um welche Ideen es konkret ging, und dass darüber eine Art "Abstimmung" abgehalten werden soll. Alles eindeutig kommuniziert. Alles Lügen, wer etwas anderes sagt.


    Na bloß gut, dass das Ziel des "mit einer Stimme sprechens" so offensichtlich erreicht wird. Meine Idee, woran es liegen könnte, warum das vielleicht doch nicht so ist, hab ich oben dargestellt.

    Zu einer demokratischen Wahl gehört auch, dass man vorher klar artikuliert, über was das jeweils zu wählende Gremium überhaupt zu befinden hat. Der Bundestag hat z.B. über die Landesverteidigung zu entscheiden. Das Berliner Abgeordnetenhaus hat über die Politik des Landes Berlin zu entscheiden (aber eben nicht über die Politik des Bundes oder des Landes Brandenburg). So sind die Spielregeln. Hier war das nicht der Fall. Warum nicht? Hatte jemand Angst, dass die Entscheidung dann nicht in seinem Sinne ausfallen könnte, wenn die zur Entscheidung stehende Frage bereits vorher bekannt werden würde?


    Wenn das alles eben nicht normalen demokratischen Gepflogenheiten entspricht, dann sollte man sich hinterher nicht auf einen angeblichen Mehrheitsbeschluss berufen, weil es bei denen, die man gar nicht gefragt hat, für Kopfschütteln sorgt, wenn sie hinterher "erfahren", dass sie angeblich für dieses oder jenes waren.

    RoterWedding Wenn dir der DDR-Bezug zu doof vorkommt, dann lass ihn einfach weg.


    Trotzdem ist die "Abstimmung" nicht ansatzweise demokratisch gelaufen und sich auf die Zustimmung einzelner Fanclubs zu berufen ist auch ohne DDR-Bezug Bevormundung.


    @Zimmi: Stand in der Einladung, zu welcher Frage sich die Delegierten vorher ein Meinungsbild ihres Fanclubs einholen sollten? Nach meiner Kenntnis nicht. Auf welcher Basis sollten die Delegierten also überhaupt entscheiden?


    Es mag ja schön sein für diejenigen, dass einzelne Fanclubs oder deren Vertreter bereits vor dem Treffen mehr Informationen über dessen Inhalt hatten als andere. Aber gerade bei den anderen - wie z.B. mir - entsteht so eher der Eindruck von Bevormundung.

    Ok, dann oute ich mal die "Wildauer Kickers" als Befürworter. Ich könnte auf der Stelle noch andere nennen- überlasse dieses "Outing" aber jedem Fanclub selbst.

    Und was sagt das aus, wenn andere Fanclubs gar nicht gefragt wurden?


    Ich denke, viele ältere Unioner reagieren deshalb ablehnend, weil ihnen einfach jemand eine Lösung vorsetzt - so wie früher in der DDR wurde darüber weder "demokratisch" abgestimmt, noch herrscht danach Kompromissbereitschaft. Deshalb wurden viele Ältere in der Zone Unioner, weil sie die damals allgegenwärtige Bevormundung eben gerade nicht wollten.

    Ich würde den Tagesspiegel-Artikel nicht zu ernst nehmen. Diese vermeintlich Berliner Tageszeitung hat seit Jahren ein großen Bogen um Union gemacht - gefühlt kam dort seit Karsten Doneck nichts mehr mit Substanz. Wenn etwas kam, dann waren es aus dem Rückspiegel betrachtet mitunter beispiellose Fehleinschätzungen (https://www.tagesspiegel.de/sp…lmass-droht/22634026.html)


    Der Tagesspiegel hat nach unserem Aufstieg über zwei Monate gebraucht, um auf seiner Union-Sub-Seite die Zweitligatabelle durch etwas weniger Unpassendes zu ersetzen. Das sagt alles aus.


    Jetzt beginnt die erste Liga und der Tsp muss sich mit Union beschäftigen, ob er will oder nicht. Um nicht als diejenigen dazustehen, die jetzt auch noch in den großen Chor derjenigen einfallen, die plötzlich alle "schon immer" Union gut fanden - davon gibt es wahrlich genug, aber der Tagesspiegel zählte definitiv nicht dazu - wird erstmal das Gegenteil eines Lobliedes gebracht.


    Kann ich mit leben. Find ich persönlich sogar besser als das inflationäre "Ich bin schon seit 30 Jahren Unioner, und mein Vater und mein Großvater und dessen Großvater waren auch alles Unioner". In den 1990ern waren wir meist keine 3.000 im Stadion; bei den allermeisten Spielen sogar noch deutlich weniger.

    Verlosen ist völlig OK.

    Ich bin allerdings gespannt, ob der Verein diejenigen fürs Bayern- oder Hertha-Heimspiel bevorzugen wird, die gegen Dortmund leer ausgehen werden. Technisch möglich ist das.


    Nicht klar ist mir allerdings, warum nur so wenige Tickets verlost werden. Da gehen offenbar rund 3.000 Tickets an Sponsoren weg.

    Normalerweise hat eine professionelle Homepage sog. Null-Seiten - im passwortgeschützten Bereich - dafür, alles auszutesten, bevor man es für jedermann verfügbar online stellt. Auf der Null-Ebene kann man nicht etwas unabsichtlich/zufällig online stellen.