Beiträge von Der Geist von Kienbaum

    Diese Aussage ist völlig wertlos. Das Union-Investment ist natürlich erfolgsabhängig. Denn ein Aufstieg in die 1. Liga ist ja jedenfalls wirtschaftlich ein Erfolg.

    Aus Unionsicht ist es ja der Sinn, Quattrex als erfolgsabhängig - nämlich als Eigenkapitalgeber - zu bewerten, damit diese Gelder im Hinblick auf die Lizenzierung eben gerade nicht als Fremdkapital (= erfolgsunabhängge Rückzahlung) angesehen werden. Eigenkapital-Investments sind immer erfolgsabhängig; Fremdkapital nicht. Schöne Nebelkerze.


    Naja solange es sportlich läuft werden sich die Fans großteils nicht dafür interessieren, und die Berliner Medien haben offenbar andere Gründe, einen Bogen um das Thema zu machen.

    rein rechnerisch werden wir mit 7 Punkten aus den letzten drei Spielen mit großer Wahrscheinlichkeit mindestens 3., bestenfalls sogar 2., da Paderborn ja noch gegen HSV spielt und dabei mindestens einer Punkte lässt. Mit 7 Punkten wären wir auch für Heidenheim uneinholbar. Am Ende wird vermutlich 1 Punkt oder die Tordifferenz entscheiden. Nervenstärke wird Gold wert sein.

    Sind das nicht Stehplätze in den Ecken?


    Macht aber eh den Kohl nicht fett, wenn es tatsächlich ein einzelnes Kontingent in der Liga gibt, was 50 Cent billiger ist. 99% aller Sitzplatztickets in der Liga kosten mehr als 20 € und zwar noch ohne VVK; Tageszuschläge, Systemgebühren oder Top-Zuschläge wie beim HSV am letzten Spieltag (Wahnsinnspreise dort!)

    Es allen Recht zu machen ist unmöglich.


    Dass es in der Liga sonst gar keine Sitzplätze für 16 € gibt: scheißegal.

    Dass Bochum/Union/Polizei überhaupt eine pragmatische Lösung gefunden haben (für die der VfL übrigens von den eigenen Leuten angepöbelt wird): scheißegal.

    Dass Bochum für uns bereits verkaufte Plätze auf teurere Kategorien umsetzen muss: scheißegal.

    Dass es Unioner gibt, die sich nicht drei 600 Kilometer-Auswärtsfahrten (Darmstadt/Bochum/Stuttgart) in drei Wochen leisten wollen oder können: scheißegal.


    Hauptsache irgendeinen Grund an den Haaren herbeiziehen, um etwas zu meckern zu haben. Bedauernswert.

    Ihr erhaltet Block G und H1. Die Bochumer Dauerkartenbesitzer aus den Blöcken werden dafür umgesetzt. Block G hat ca 1400 Plätze und Block H1 ca 1000 Plätze. Damit werden also insgesamt rund 5900 Karten an euch gehen + eventuell ja auch noch Block D.

    eine gute Nachricht, wenn es denn so kommen wird. Es ist immer gut, wenn jemand das Prinzip geben & nehmen beherzigt. Bochum konnte mal an einem letzten (für Bochum entscheidenden) Spieltag in Aachen über einen Teil der Heimblöcke (alter Würselener Wall) verfügen, als deren Nachfrage den normalen Gästeblock weit überstieg.

    Das ist übrigens der aktuelle Stand der Verfügbarkeit für Bochum-Magdeburg. Richtig viel ist nicht verfügbar; trotz Irrelevanz des Spieles für Bochum. Offiziell anbieten kann Bochum vermutlich maximal D, E1, E2 und F. Unioner können sicher mehr als 5.000 Tickets kaufen, aber wohl kaum alle "offiziell", sondern via inoffizielle Kanäle. Ob die Beteiligten das zulassen wollen, dass sich wie in Fürth Unioner für diverse Blöcke Karten kaufen, und das zu einer unkontrollierten Durchmischung von Fans (gerade angesichts der ***-connection) führt, müssen die verantworten. Schlauer wäre es sicherlich, zusammenhängende Blöcke anzubieten und zwar optimalerweise für mehr als 4.000 Unioner.

    wollte gerade das Beispiel suchen; war aber scheinbar gar nicht gemeint. Dann lasse ich das.


    Zur angeblichen Verschwiegenheitsklausel: In Lautern ist unregelmäßig was durchgedrungen; da gab es immer wieder mal "Häppchen" in der Lokalzeitung.

    Ich glaube nicht an die Existenz einer solchen Klausel. Quattrex will den Fonds an Investoren verkaufen, aber nicht im eigenen Keller bunkern. Quattrex selbst muss also kommunizieren können. Und Union kann gar kein absolutes Stillschweigen garantieren. Union hätte eine Vertragsstrafe so gut wie sicher, wenn man eine solche Klausel unterschreibt.

    Als die Geschäftsführung vor einigen Jahren sagte, man wolle mehr PS auf die Straße bekommen, gab es wenig bis keinen Widerspruch

    In diesem Thread gibt es mehrere solche Aussagen, wo ich nicht genau erkennen kann, ob absichtlich etwas falsches behauptet wird oder aus Unkenntnis. Es gab auch damals schon Leute, die diese Äußerungen genau richtig interpretiert haben. Kann man hier nachlesen. Bereits damals durften sich die Kritiker genau solche Argumente anhören wie heute: Teils absurd falsch (manche haben z.B. jahrelang aufs Schärfste bestritten, dass es Kommunikationsdefizite gab, obwohl sie überhaupt keine Details kannten; andere behaupten ernsthaft, die Kritiker würden sich dann freuen, wenn der worst-case eines Tages eintreten sollte), teils genau so unkonkret wie heute ("Bedenkenträger", "kein Vertrauen" usw.). Geändert hat sich eher, dass sich inzwischen mehr Leute zum Thema äußern.

    Beides ist natürlich wichtig. Denn wenn man einen Financier hat, der morgen seine Zusagen zurückruft (oder zurückrufen muss), nutzen mir die besten Konditionen nichts.


    In unserem Falle nutzt es uns nichts, wenn etwas heute als Eigenkapital anerkannt ist, eventuell morgen von der DFL aber nicht mehr. Z.B. weil sich irgendwelche Bilanzierungsregeln (Stichwort Mezzanine) ändern, was fast ständig passiert.

    Ich finde es viel eher fragwürdig, dass fast die gesamten Unionjournalisten der Berliner Presselandschaft beim Quattrexthema die Füße still halten. Offenbar traut sich von denen keiner einen unabhängigen Journalismus zu machen.

    Wenn in der AF nach Schlusspfiff 8 Leute pfeifen oder was kritisches rufen, dann wird das groß aufgeblasen zu "die Fans sind unzufrieden". Aber an einem Thema, das bereits seit Jahren bekannt ist (und zu dem seit Jahren bekannt ist, wo Recherchen erfolgversprechend gewesen wären) schauen alle Berichterstatter gemeinsam angestrengt vorbei.

    Davon hat am Ende niemand etwas. Die Leser nicht (Artikel oberflächlich und unspannend), der Autor nicht (Yogabücher schreiben ist lukrativer und weniger stressig) und auch der Verein nicht, wenn es keine wirkliche Kontrolle gibt, weil die üblichen Kontrollinstanzen - Aufsichtsrat, Medien, Mitglieder - nur eingeschränkt kontrollfähig oder/und -willig sind. Fehlende wirksame Kontrolle führt am Ende immer zum Desaster.

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