Netzathleten

Beiträge von Freier Peter

    Das schlechte Schulbildungsniveau hat eine lange und sehr komplexe Vorgeschichte:

    - Es begann in den 90igern als man massiv Kapzitäten abbaute (Und teilweise sogar, obwohl in den Boom-Bezirken schon die Spielplätze voller Hosenscheißer und damit potenzieller Neuschüler waren).

    - Mit dem Abbau einher ging das über die Jahre schlechter werdende Lehrergehalt (im Vergleich zu anderen Bundesländern)

    - Weniger bis zu keine Neuververbeamtungen mehr in Berlin ließen die Stadt personalmäßig weiter ausbluten.

    - Steigende Pensionierung stehen fehlenden Neueinstellungen gegenüber.

    - Berlin hat durch seine soziale Struktur überdurchschnittlich viele Kinder aus bildungsfernen und geringverdienenen Familien zu beschulen.

    - Das Sprachniveau (Deutschkenntnisse) der Erstklässler ist nirgendwo so schlecht wie in Berlin.

    - Die schlechte finanzielle Situation der Stadt (Schulgebäudezustand, technische Ausstattung, Vertretungslehrer) tut ihr übriges.

    - Falscher politischer Fokus (Unfähigkeit der handelnden Personen)

    usw. usw.

    Mich würde mal interessieren, ob Nagelsmann mit einem Sturmlauf in den ersten 15 Minuten auch dann noch als gewiefter Taktiker dastehen würde, wenn das mit 2 Kontertoren für uns endet. :crazy

    Das wäre natürlich das optimale Szenario....wo darf ich unterschreiben? Aber Nagelsmann ist kein Dummer...

    Ich kann mir halt vorstellen, dass er das taktisch sogar innerhalb der 15 Minuten variiert... Wir werden sehen....

    Wir glauben doch nicht ernsthaft, dass sowohl der Urs als auch der Nagelsmann ihren Matchplan an der zur erwartenden Fanunterstützung in Spielminute XYZ festmachen werden.

    Seine Botschaft darf von den Ultras ja durchaus als Hilferuf und damit auch als absolute Wertschätzung ihres sonst üblichen Supports gewertet werden.

    Von daher wäre es doch nun ein Leichtes für sie, über den eigenen (Ego)Schatten zu springen, diesen Boykottquatsch abzusagen und stattdessen mit allen im Stadion und dem Team einen Bundesligaauftakt zu feiern, der dem Ereignis angemessen ist.

    Der Trainer muss (und wird wohl auch) hier ganz pragmatisch vorgehen. Andersson hat die bessere letzte Spielzeit gehabt, Ujah kam mit dem Bonus der größeren BL-Erfahrung. Machen wir uns nichts vor, Polter steht aktuell auf Platz 3. Erfüllen Erstgenannte die Erwartungen, wird Polter außen vor bleiben, was für ihn persönlich blöd aber für uns wohl grundsätzlich aber gut wäre.

    Wenn du echte Lösungen willst, solltest du dich mal mit aktuellen Studien zur wissenschaftlichen Stadtplanung befassen. Dort ist man intellektuell und strategisch tatsächlich schon ein paar Schritte weiter, als bei Regen und Musik im Stau zu stehen als ernsthafte Alternative zu erachten. Ansonsten nervt dein ewiges Rumgeheule und Politik-Gebashe nur noch.

    Was weißt du Flitzpiepe eigentlich von der DDR? Jeder, der die Lebenserfahrung tatsächlich machen durfte (mußte), würde sagen: Überhaupt gar nichts!

    Ich bin ja nun nachweislich immer gerne bereit, der Möhre verbal vors Schienbein zu latschen, aber hier muss ich ihm einfach mal beipflichten.

    Die gegenwärtige Politik des Berliner Senats geht doch schon sehr in Richtung Kommandowirtschaft, wie wir sie noch aus der TäTäRä kennen und um diese Parallele zu erkennen, muss man keineswegs im Osten aufgewachsen sein.

    Wer Parallelen natürlich nicht erkennen WILL, sieht sie auch nicht...

    Wenn ich es will, konstruieren ich Parallelen zu allen Machthabern der letzten 200 Jahre. Ändert aber nichts daran, dass die Möhre nicht als Referenz für Wissen über die DDR zu gebrauchen ist.

    egal wer die Verantwortung trägt. Köpenick braucht seit Jahrzehnten ein durchdachtes Verkehrskonzept. Zumindestens sollten Baustellen besser koordiniert werden.

    Eine stetig wachsende Großstadt braucht vor allem eins: Eindämmung des Individualverkehrs (Das trifft im Übrigen nicht nur auf Berlin zu.).

    Wenn ich mir allein die ganzen Blechlawinen früh und nachmittags rund um unser Stadion anschaue: Da stehen jeden Tag dieselben Leute im selben Stau. In gefühlt 90% aller Fahrzeuge sitzt genau eine Person. Da kannst du Brücken, Tangenten, Parkplätze, was auch immer bauen und alle Baustellen bestmöglich koordinieren. Es wird alles nichts helfen. Der eigene PKW als primäre Fortbewegungsform hat in der Großstadt einfach keine Zukunft. Das ist einer Autofahrernation wie der unseren zwar schwer vermittelbar, aber irgendwann werden die Leute vermutlich auch selbst drauf kommen.

    Tja, die Attraktivität und Lebenswertigkeit und Liebenswürdigkeit einer Stadt richtet sich für viele ihrer Einwohner nicht immer nach der Freundlichkeit für fremde Investoren und deren Profitstreben. Das mag dir komisch vorkommen.

    Einerseits stehe ich diesen Turmbauvorhaben ja mächtig skeptisch gegenüber. Ich halte Berlin für ein für Wolkenkratzer eher ungeeignetes Areal und glaube nicht, daß wir diese Riesendinger hier wirklich brauchen.

    Andererseits finde ich diese Investorenfeindlichkeit schon sehr bedenklich. Ein Bundesland - eine Stadt - am Tropf anderer Geldgeber hängend sollte doch bitte um Mehreinnahmen besorgt sein, um die Notwendigkeit dieses Geldzuflusses einzudämmen. Alles andere ist asozial. Wir können es uns nicht dauernd auf dem Rücken der Anderen gut gehen lassen.

    Hier noch ein paar nachgeschobene Infos zum Thema Investorenfeindlichkeit und Wirtschaftsmisere in unserer Stadt.

    Nein, macht keinen Sinn, da wir selbst den Spieler für eine Saison geliehen haben.

    Genau das isst ja die Frage, ob die Leihe aus heutiger Sicht noch Sinn macht.


    Ich denke ja!

    Richtig, ziehe meinen vorher getätigten Kommentar wegen oberflächlicher (schlampiger) Leseleistung zurück...

    Ich denke, es ist gut und legitim, dass möglichst viele Geldfluss-Ströme bedient werden (können). Während die Generation Sammelbüchse kein Problem mit einer spontanen Organisation hat, geht die Generation Digital Native halt weniger gern aus dem Haus, hat dafür aber auch keine Probleme mit üblichen Weg-/Zeit-/Aufwandsersparnis-Zuschlägen. ;)

    Ich glaube, dass sich Polter gerade seit der Übernahme von Urs Fischer nie wirklich als Stammspieler hat etablieren können. Dies lag sicher zum einen an seinen Verletzungen. Außerdem schätzte der Urs wohl die deutlich mannschaftsdienlichere Spielweise von Andersson. Er spielt gefühlt weniger Foul und macht neben seinen Toren auch noch den Ball besser fest. Polter ist eher der Spielertyp, der über seine Wucht, seine körperliche Präsenz auf dem Platz und seinem Zug zum Tor kommt, womit er bei Urs wohl letztes Jahr schon hinter dran war. Nun ist auch noch Ujah da, der vermutlich mit Andersson den Kampf um die Starterposition austragen wird, abhängig vom Spielsystem natürlich. Bitter für Polter, aber es sieht aktuell nur nach Nummer 3 in der Sturmspitze aus.

    Er selbst berichtete ja auch schon vom gestiegenen Niveau im Training. Vielleicht auch ein Fingerzeig und Zeichen der Zeitenwende. Komfortzone für frühere Stammspieler war gestern...

    Schön, dann siehste wenigstens mal, wie es vielen anderen hier dauernd im Forum bei deinen Beiträgen geht...

    Mein Gott, es war natürlich meine geliebte Ehefrau. Und mein Bekenntnis zu unserem Verein reicht im Übrigen deutlich weiter, als hier alle paar Tage meinen Weltfrust ins Forum zu kippen oder mit Auswärtsreisen in Dörfer zu prahlen.

    Die Chance, gleich zu schreiben, dass deine Frau Dir sagt, was du anziehen darfst und was nicht, hast du selbst allerdings nicht genutzt. Stattdessen machst du auf Dandy/Beau und tust Hautewolaute, als ob du zu den oberen 10000 gehörst....

    Ähhhhh, nein! Und fertig.

    Schön, dann siehste wenigstens mal, wie es vielen anderen hier dauernd im Forum bei deinen Beiträgen geht...

    Mein Gott, es war natürlich meine geliebte Ehefrau. Und mein Bekenntnis zu unserem Verein reicht im Übrigen deutlich weiter, als hier alle paar Tage meinen Weltfrust ins Forum zu kippen oder mit Auswärtsreisen in Dörfer zu prahlen.

    Wir waren gerade im Zeughaus in der Bahnhofstraße, um die guten Stücke mal in Natur zu begutachten. Es ist optisch kein Fail, aber gefühlt das schwächste der Macron-Heimtrikots (und ich hatte sogar ne Modeberaterin dabei...).

    Nichtsdestotrotz wird das Trikot wohl ein Mega-Seller werden.

    Gut finde ich die Option ohne Sponsoraufdruck, aber da werde ich wohl lieber auf das erste Adidas-Leibchen warten.

    Marvin wird hoffentlich spätestens morgen offiziell präsentiert.

    Ich denke aber auch, dass sich Reuters Trauer in Grenzen halten wird. Egal, ob es jetzt 1 oder 2 Millionen werden, die er aus dem Deal noch erlösen wird. Für den Aufwand von 2 unterschriebenen Papierchen ist es dennoch keine schlechte Rendite...