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Beiträge von Basler

    Svenson hat in 'ner halben Saison fast so viele Punkte geholt, die Mainz unter normalen Umständen sonst in 'ner ganzen holt.

    Urs Fischer hat in zwei Saisons in der ersten Bundesliga soviele Punkte geholt wie kein Union Trainer davor! :opi:

    Mein Senf dazu .... mein Siegerpodest sähe so aus ....


    Bo Svensson

    Oliver Glasner

    Urs Fischer

    Berücksichtigt aber nicht die Tatsache, dass Svensson eben gerade eine halbe Saison Trainer ist. Er konnte von dem "neue Besen kehren gut" Effekt profitieren. Wir werden sehen, wie er sich jetzt und evtl. nächste Saison halten wird.


    Erst dann wird man ihn auf eine Stufe mit Urs Fischer setzen können. Urs hatte in nun allen drei letzten Stationen nachhaltigen Erfolg gehabt. Einzig beim FC Zürich, seinem Stammklub, wurde er mitten in der Saison entlassen, aber das denke ich bereuen die meisten FCZ Fans bis heute. Kann vielleicht chb mehr dazu sagen.

    Bei Urs ist allerdings das fantastische, dass schon letztes Jahr er den Wert des Kaders gesteigert hat, denn damals war dieser klar der letzte der Liga.

    Daß Paderborn wertmäßig vor uns lag, wage ich dann doch zu bezweifeln...

    Ich kann mich auf jeden Fall erinnern, dass die meisten Wettbüros (es gab allerdings auch zwei Ausnahmen) Union als ersten Abstiegskandidaten gehandelt haben. Wohl auch deshalb, weil Paderborn ja immerhin direkt aufgestiegen ist.


    Aber ja, "klar" war der Marktwert von Unions Kader damals wohl nicht letzter. Transfermarkt bietet nur die aktuellen Zahlen, und die sind jetzt bei 87 : 15 Mio...

    Konnte seine Fähigkeiten aber nur für eine Halbserie zeigen.


    Urs hat da locker mehr vorzuweisen, insbesondere angesichts der nominellen Kaderstärke.

    Genau. Schon so mancher Trainer hat vom "neue Besen kehren gut" Effekt profitiert, sich dann aber recht schnell wieder verbraucht. Urs geht jetzt aber ins vierte Jahr, und da sagt mir mal, welcher Trainer ist schon so lang bei seinem Klub?

    Für mich ist immer noch die relevanteste Tabelle diejenige Tabelle, die die Differenz zwischen erreichtem Tabellenplatz und dem Rang im Marktwert des Kaders vor der Saison ergibt - und da ist Urs Fischer mit einem plus von 10 souveräner Leader... auch wenn klar ist, dass da ein Hansi Flick nicht viel mehr tun kann als erster zu werden.


    Bei Urs ist allerdings das fantastische, dass schon letztes Jahr er den Wert des Kaders gesteigert hat, denn damals war dieser klar der letzte der Liga.


    So ist im Grunde genommen seine Wertsteigerung, wenn mans etwas zu seinen Gunsten auslegt, 19 Ränge.


    Dem Union Fan kannst letztlich egal sein, für seinen Klub hat er den bestmöglichen Trainer, der zweifellos eines Tages einen Topklub trainieren wird - und ich wiederhole mich, das wird Union sein.

    Die persönliche Achse Urs - Awony hat wohl auch eine große Rolle gespielt, daß der Zarte wieder zurück wollte.

    Kein Zweifel, Urs Fischer ist einer der empathischsten Trainer. Dieser Mensch stellt sich nicht in den Mittelpunkt, aber das nicht ohne sich doch durchsetzen zu können, aber eben mit dem richtigen Mass und Ohr für den Spieler.


    Nach nur drei Jahren hat er den Klub eine Klasse und einen Rang besser gemacht. Muss man sich immer und immer wieder auf der Zunge zergehen lassen.

    Wo gibt es einen strukturellen Rassismus im Fussball, wenn in der Nationalmannschaft und in anderen Klubs x schwarze Spieler spielen? Und was soll dann das Knien vor jedem Spiel?


    Solange es der macht, der das will, aus eigenem Willen, halte ich das für ok. Verdächtig ist, wenn das ganze Mannschaften und immer machen, dann ist es für mich verdächtig, dass das erzwungen wirkt.


    Wenn ich an den Skandal von Rotherham (eine pakistanische Gang durfte jahrelang zahllose Mädchen sexuell missbrauchen, weil sich die Polizei weigerte, zu ermitteln, um sich nicht dem Vorwurf des Rassismus auszusetzen) denke, muss man konstatieren, dass mit der politischen Korrektheit schon weit über das Ziel hinausgeschossen wird.

    Einigen Leuten ist nun auch aufgefallen, dass die Spieler, die die EM für England vergaben eine andere Hautfarbe hatten, als die, die trafen. :(


    Beleidigungen gegen Rashford, Sancho und Saka

    Da dürften sich noch manche heimlich oder auch offen ins Fäustchen gelacht haben.


    Meiner Meinung nach ist das eine Folge dieses Antirassismus Overkills, der viele schon lange nervt, aber immer mehr an Fahrt aufnimmt. Diese Knieaktion, was soll das. Gerade das in Europa viele Schwarze in Nationalmannschaften spielen können, zeigt, dass es mit dem Rassismus nicht so schlimm sein kann.


    Dass Spieler, die Penalties verschossen haben, beleidigt werden, ist angesichts der vielen Primitivitäten, die Englische Fans gezeigt haben, auch nicht wirklich überraschend. Aber anderswo gehts auch hart zur Sache, in Südamerika werden auch mal Fussballer erschossen. Wenn also Fussballer jetzt aufgrund ihrer Eigenschaften beschimpft werden, ist das für bestimmte Fangruppen halt "normal". Es sind Emotionen. Die müssen natürlich nicht einfach so hingenommen werden. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Als Fussballprofi musst Du einstecken können. Verdächtig, dass auch keine wörtlichen Zitate zu finden sind. Weil heute schon alles mögliche als Rassismus gewertet wird.


    Dass das natürlich jetzt vom Mainstream wieder voll instrumentalisiert wird, ist auch klar, aber auch verlogen. Wenn ein Somali drei deutsche Frauen ermordet, wird sofort gesagt, das darf nicht pauschalisiert oder instrumentalisiert werden, es wird sogar nachgedacht, ob man nicht genug für die Integration des Mörders gemacht hat. Und er darf Allahu Akbar rufen, neeein, hat nichts mit dem Islam zu tun.


    Letztlich hat das auch ein Urs Fischer in Basel erlebt, was es heisst, auf Vorurteile wegen der Herkunft zu stossen. Dort war es am Anfang nur bei bestimmten Fangruppen offen ein Thema: Indentifikazhion sprayten einige - das ZH für Zürich, dem Rivalen. So einer durfte nicht Trainer werden beim FC Basel, wenn er "Legende" beim FC Zürich war. Er war allerdings damals schon mehr als drei Jahre nicht mehr beim FCZ.


    Später ging das dann allerdings raffinierter und tückischer zu: Man verlagerte das auf eine pseudosachliche Ebene, man kritisierte alles mögliche, scheinbar sachlich, aber nicht mehr nachvollziehbar.


    In beiden Fällen folgte gewissermassen die Strafe auf dem Rasen. Politik, vor allem diese einseitige und pseudomoralische Version, auf dem Rasen und in den Stadien nichts zu suchen.

    Natürlich weiss ich, dass in London eine Stunde weniger ist. Aber einen Anpfiff um 19.00 Uhr fände ich auch gut. Der WM Final fand ja Sonntag Nachmittag statt.


    Aber 21 Uhr ist einfach spät, wenn man am Tag darauf arbeiten muss. So ists halt für mich, das betrifft auch die CL Spiele, auf die ich, nicht nur deshalb, immer öfter verzichte.

    Einfach mal den Samstag nehmen,dieser Sonntag 21 Uhr geht mir ooch gehörig uff die Eier.

    0:30 Uhrim Bett,03:30 Uhr piepte der Wecker wieder.:rolleyes:

    Man sagt ja, das ist Kommerz, aber Kommerz hiesse doch, dass man die Anspielzeit nach der Mehrheit der Fernsehzuschauer ausrichtet, da frage ich aber:


    Wem passt die Anspielzeit denn eigentlich?


    Mir nicht, und einigen anderen hier auch nicht, früher war das 20.15, was ich noch ok finde. Aber nochmal, wenn es jemanden hier gibt, der 21.00 Uhr ok findete, dann bitte melden.

    Die Überheblichkeit wurde bestraft, das ist gut so, das war auch gestern den Holländern zum Verhängnis. Es ist keine krasse Überheblichkeit, aber doch vorhanden. Der Korrespondent des tsch, Fernsehens in Paris zeigte die französische Sportzeitung l´Equipe, wo die Tour de France 16 Seiten füllte, und gerade eine halbe Seite Achtelfinal. Kurz und gut: Gegen die kleine Schweiz ist das nur eine Formsache. Nun ja. ists halt nicht. Auch nach einem 3:1 zehn Minuten vor Schluss nicht. Wäre aber unter Urs Fischer nicht passiert.


    Aber grossartig auch die Nervenstärke der Schweizer. Einen Penalty verschossen, drei Tore kassiert, dann zurückgekommen, erstes Ausgleichstor aberkannt, trotzdem ausgeglichen. Das ist grossartig.


    Und ja, zum ersten Mal seit 1938 sind Schweizer und Tschechen im Viertelfinal eines grossen Turniers gleichzeitig. Die Schweizer damals auch einen Riesen ausgeschaltet, ja welcher war das? Ein Land mit der Präposition "Gross"... Díe Tschechen damals auch Holland.

    Nun wurden die Tschechen 1976 in Jugoslawien durch 11 Meter schiessen gegen Deutschland wenigstens mal Europameister.
    Im Halbfinale gegen die favorisierten Holländer um Cruyff konnte man nach Verlängerung 3:1 gewinnen.
    Auf dem Platz ist immer noch entscheidend. ;)

    Damals hatten die Tschechen aber auch spielerisch eine bärenstarke Mannschaft. Die haben sie heute nicht, was aber selbst Titel nicht verhindern muss. Siehe Dänemark und die EM 92.

    Im 22-Mann Kader waren damals 17 Slowaken...


    In der Qualifikation damals England und Portugal hinter sich gelassen, im Viertelfinale die Sowjetunion und im Halbfinale eben Holland, die das aber unterschätzt hatten.


    Wahr ist allerdings auch, dass sie die WM 74 genauso verpasst hatten wie die WM 78, beide male an Schottland, wobei nur indirekte Begegnungen entscheidend waren - beim ersten Mal ware es ein Punkverlust in Dänemark, beim zweiten Mal eine Niederlage in Wales. Dänemark damals Punktelieferant, das änderte sich erst ab 1981.

    Vom Basler wurde im EM thread wegen dem Spiel der Tschechen gegen Holland der tschechische Goalie erwähnt :


    https://www.transfermarkt.de/t…clik/profil/spieler/64000


    Vertrag läuft laut TM im Sommer 21 aus...


    geht da was ?!?

    Tomáš Vaclík ist zu haben und die Bundesliga für ihn sicher reizvoll und Urs Fischer zweifellos auch ein guter Grund zu kommen.


    Er war in Sevilla eigentlich gesetzt, war dann verletzt und da sein Ersatz eingeschlagen hat, verschlug es ihn auf die Ersatzbank. Übermorgen läuft der Vertrag aus.


    Er wurde verschiedentlich auch mit Besikats Istanbul in Verbindung gebracht, aber es ist nichts fix, sieht eher nicht so aus, weil es dort schon zwei gute Goalies gibt. In einem Interview sagte er, er konzentriere sich auf die EM und werde erst nachher weitersehen.


    Sicher hat er gestern Abend eine SMS von Urs Fischer bekommen.


    Sein Agent, der Europameister von 1976 Zdeněk Nehoda, dürfte aber jetzt aber sicher Anfragen bekommen.


    Allerdings, man ist doch bei Union mit Luthe zufrieden? Vaclík will sicher nicht in die Fussstapfen von Karius treten.

    11 Individualisten verlieren völlig verdient.


    Patrik Schick (Leverkusen) meinte am tschechischen Fernsehen: Sie sind sicher die besseren Fussballer, aber manchmal entscheiden halt andere Dinge.


    Mich überraschte schon etwas der geringe Kampfgeist nach dem Gegentor. Der Sieg danach nicht mehr in Gefahr.


    Ein Team mit vielen nicht so bekannten Namen, Union darf sich übrigens gerne bedienen, meinen Segen habt Ihr:beer


    Aber dafür ist das Turnier wohl etwas spät.

    Freude herrscht bei mir als Prago-Basler...


    Der Torhüter, Tomáš Vaclík, beim FC Basel auch unter Urs Fischer, mit einem Gigasave der Matchwinner - nach der Vereitelung einer 1000% Chance im Gegenstoss das Handspiel von de Licht als letzter Mann und damit rot. Dann Tschechen überlegen und brachten das Spiel mit beeindruckender Sicherheit nach Hause.


    Ob uns der Gegner unterschätzt, wie 1976 (damals mit Cruyff)? Oder die DDR im Olympiafinale 1980? :) Die Aussenseiterrolle liegt uns.


    Neben Tomáš für mich MOTM der Trainer - Šilhavý, ein Name, der wohl nun auch im Ausland zur Kenntnis nehmen muss. https://de.wikipedia.org/wiki/Jaroslav_%C5%A0ilhav%C3%BD


    War in seiner Karriere auch Trainer bei Dukla Prag, dem nächsten Gegner von Union.