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Beiträge von klaus

    Leider kann ich auch nicht kommen. Hatte mich schon sehr darauf gefreut, die für Exiler seltene Gelegenheit zu haben, mal wieder nur unter Unionern zu sein.


    Ich muss es ausnutzen, dass die „Inzidenz“ in Meißen 0 ist und veranstalte einen Tag der offenen Tür ohne Masken- und Testzwang.


    Ich weiß ja nicht, wann die Maßnahmen wieder verschärft werden. Deutschlandweit steigt ja die „Inzidenz“ wieder gewaltig in den letzten 3 Tagen (von 4,9, auf 5,5).


    Also, ich wünsche euch allen schöne Stunden.

    WIR WERDEN EWIG LEBEN! :beer:schal::beer

    Ich weiß nicht, ob du dich wirklich "eines anderen überzeugen lassen lässt."


    Für mich steht die Beründung ganz klar in unserer Stellungnahme:


    "Wir hatten uns mit den Journalisten zu einem persönlichen Gespräch über die vorgetragenen Themen am Dienstag, dem 11.05.2021 im Stadion An der Alten Försterei verabredet. Ohne diesen Termin und unsere Antworten abzuwarten wurde der Fragenkatalog inzwischen bereits Dritten zugesandt, so dem DFB und dem Berliner Fußballverband, die uns jeweils über den Eingang informierten. Dieses Vorgehen irritiert uns und legt nahe, dass hier berechtigtes journalistisches Interesse für die Abläufe in unserem NLZ bereits von einer weitgehend vorgefertigten Meinung überlagert wird. Aus Verantwortung für die uns anvertrauten Leistungssportler und die Mitarbeiter unseres NLZ haben wir uns daher entschieden, nicht nachträglich auf eine möglicherweise vorwurfsvolle oder bereits wertende Berichterstattung zu reagieren, sondern den gesamten Vorgang in seinem Ablauf öffentlich darzustellen.“


    Die "Investigativjournalisten" haben es also schon vorab in die Öffentlichkeit gegeben. Ich kann nachvollziehen, dass unsere Verantwortlichen dann davon ausgegangen sind, dass es diesen "Investigativjournalisten" nicht um die Klärung der Vorwürfe ging.


    Unsere Kommunikation halte ich auf Basis dessen, was ich weiß, gerade nicht für glücklich. ....


    Unsere Kommunikation halte ich auf Basis dessen, was ich weiß, gerade für angemessen.


    Zur Erinnerung, die Informationen, die ich inzwischen aus dem Forum erhalten habe:

    aus

    die im anonymen Postfach des Berliner Fußballverbands eingegangen sind

    Von: Anonymes Postfach <XXXX@XXXX<

    Gesendet: Sonntag, 6. September 2020 11:04

    „Wir als eine Gruppe von betroffenen Spielereltern fordern vom BFV eine Stellungnahme von

    Herrn Andre Hofschneider in dieser Angelegenheit bis Ende September einzuholen und zu

    veröffentlichen. … Sollte das Thema von BFV bzw. von Herrn Hofschneider nicht ernst genommen werden, sehen wir uns gezwungen, dieses Thema über die Presse und Medien zu publizieren.

    Wir möchten in diesem Zusammenhang auch auf den kürzlich erwigneten Rassismus-Skandal in der Nachwuchsabteilung des FC Bayern München erinnern, wo viele Beteiligten auch zu lange weggeschaut haben.“


    Von: Norman Wiechert <XXXX@XXXX<

    Datum: 18.09.20 14:51

    „Sie erheben mit ihren Worten schwere rassistische Vorwürfe gegen den 1. FC Union Berlin und

    dessen Nachwuchsleistungszentrum. Diesen sind wir entsprechend nachgegangen und haben

    Ihr Anliegen anonymisiert und sachlich mit Herrn Lutz Munack, Geschäftsführer Nachwuchs und Amateurfußball, besprochen. … Wir als Landesverband wissen von den Berliner Auswahlmannschaften und von den Stützpunkttrainings, dass eine Vielzahl an „people of colour“ in den U-Mannschaften des 1. FC Union Berlin spielen. Zudem können die Spielerkader aller Nachwuchsteams auf der Homepage transparent eingesehen werden. Wir stellen dabei objektiv und neutral fest, dass sich eine Vielzahl an „people of colour“ und auch zahlreiche Berliner Jungs und Mädchen mit Migrationshintergrund (zumindest namentlich) darunter befinden. … Gerne bieten wir uns als koordinierende Institution für die Organisation einer Gesprächsrunde unter fachlicher Moderation durch unseren Kooperationspartner die „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus“ sowie begleitet durch Herrn Mehmet Matur, Präsidialmitglied Integration und Vielfalt, an. Sofern Sie diesem Angebot nachkommen möchten, bitten wir um entsprechende Rückmeldung an Herrn Norman Wiechert“



    Gesendet: Sonntag, 18. Oktober 2020 14:50

    An: Norman Wiechert

    „Zum Schutze unserer Kinder werden wir auch nicht als Elternschaft ein persönliches Gespräch mit den Verantwortlichen anstreben, zumal wir überzeugt sind, das sowieso alles abgestritten und geleugnet wird bzw. wir sowieso nicht ernst genommen werden. Wir fordern daher letztmalig eine PERSÖNLICHE Stellungnahme von Herrn Hofschneider zu

    diesem konkreten Vorwürfen. Sollte er bzw. der Verband diese Forderung nicht ernst nehmen, werden wir ohne weitere Gespräche die Presse einschalten - mit der festen Überzeugung, das die Sache das notwendige öffentliche Interesse findet und die Verantwortlichen in Zukunft sich "sportlich fair" gegenüber diesen Spielern verhalten.“


    Von: Norman Wiechert <XXXX@XXXX>

    Datum: 02.11.20 16:01


    Von: Lutz Munack <XXXX@XXXX>

    Gesendet: Montag, 2. November 2020 15:46

    An: Norman Wiechert <XXXX@XXXX>

    Cc: Mehmet Matur <XXXX@XXXX>; Karlos El-Khatib <XXXX@XXXX>; Artin Inekci

    <XXXX@XXXX>

    Betreff: AW: AW: Stellungnahme Hofschneider

    Sehr geehrter Herr Wiechert,

    herzlichen Dank für Ihre Bemühungen um Vermittlung in dieser Angelegenheit. Gerne erneuern wir hiermit noch einmal ausdrücklich unsere Bereitschaft zu einem persönlichen Gespräch. Rassismusvorwürfe gegen Mitarbeiter*innen unseres Vereins sind selbstredend immer auch Vorwürfe gegen den Verein. Dementsprechend sind wir jederzeit bereit, gerne auch unter Moderation des Berliner Fußballverbandes als angeschriebene Instanz, den von Ihnen benannten Kooperationspartnern oder auch der Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration, das Zustandekommen sportlicher Entscheidungen in unserem

    Nachwuchsleistungszentrum zu erläutern. Sollten in konkreten Einzelfällen Fragen

    offengeblieben sein, werden wir diese selbstverständlich beantworten.

    Einer anonymen Aufforderung zu einer Stellungnahme einer unserer Arbeitnehmer*innen,

    verbunden mit der Ankündigung anderenfalls die Presse einzuschalten, werden wir hingegen

    nicht nachkommen. Dies gilt um so mehr, als die vermeintliche „Überzeugung“, wonach es diese Arbeitnehmer*in sein soll, die die hier gerügten Entscheidungen maßgeblich vorgegeben haben soll, weder konkret dargelegt noch gar begründet wird, zudem aber auch noch nicht einmal der Versuch unternommen wird, sich mit unserer Positionierung irgendwie auseinanderzusetzen. Vor allem aber halten wir diese Art der Kommunikation – anonym ausgesprochenes Verlangen nach Stellungnahme in vorgegebener Form bei gleichzeitiger Ablehnung eines konkreten Gesprächsangebotes, andernfalls Einschaltung der Presse – für zivil- wie strafrechtlich äußerst problematisch, weil hier elementare Persönlichkeitsrechte verletzt zu werden drohen. Wir müssen uns daher rechtliche Schritte ausdrücklich vorbehalten.“


    https://www.fc-union-berlin.de…Vorwuerfe-zurueck-16215h/

    vom 10.5.2021


    „Seit mehreren Monaten sieht sich der 1. FC Union Berlin mit anonym und über Dritte vorgetragenen Vorwürfen zum Umgang mit Spielern im Nachwuchsleistungszentrum konfrontiert. Die Vorwürfe reichen von Mängeln im persönlichen Umgang von Mitarbeitern des NLZ mit einzelnen Spielern bis zur Unterstellung, dass neben sportlichen Kriterien auch die Herkunft der Spieler eine Rolle bei der Aufnahme ins NLZ bzw. bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit innerhalb des NLZ spielen soll. …


    „Erstmals auf derartige Vorwürfe aufmerksam wurden wir, als sich ehemalige Mitarbeiter und Eltern ehemaliger NLZ-Spieler bei uns gemeldet haben und davon berichteten, dass sie von ihnen unbekannter journalistischer Seite mit suggestiven Fragen zu möglicher Diskriminierung von Spielern aufgrund ihrer Herkunft konfrontiert wurden. Im September 2020 informierte uns der Berliner Fußballverband über eine anonym eingegangene Beschwerde. Hierauf haben wir mit einem persönlichen Gesprächsangebot reagiert, gerne in den Räumen und im Beisein eines Vertreters des Verbandes, das jedoch nicht wahrgenommen wurde. Der gleiche Vorgang wiederholte sich einige Wochen später“, so Lutz Munack, Geschäftsführer Nachwuchs- und Amateurfußball des 1. FC Union Berlin. …

    Anfang der vergangenen Woche wurde dem 1. FC Union Berlin sowie einzelnen Mitarbeitern des NLZ erstmals von Journalisten ein umfangreicher, laut eigener Auskunft in dreimonatiger Recherche zusammengetragener Fragenkatalog zugesandt, der ebenfalls anonyme Vorwürfe zu diesen Themen enthielt, verbunden mit der Bitte um Beantwortung innerhalb von drei Tagen.

    Hierzu erklärt Lutz Munack: „Wir hatten uns mit den Journalisten zu einem persönlichen Gespräch über die vorgetragenen Themen am Dienstag, dem 11.05.2021 im Stadion An der Alten Försterei verabredet. Ohne diesen Termin und unsere Antworten abzuwarten wurde der Fragenkatalog inzwischen bereits Dritten zugesandt, so dem DFB und dem Berliner Fußballverband, die uns jeweils über den Eingang informierten. Dieses Vorgehen irritiert uns und legt nahe, dass hier berechtigtes journalistisches Interesse für die Abläufe in unserem NLZ bereits von einer weitgehend vorgefertigten Meinung überlagert wird. Aus Verantwortung für die uns anvertrauten Leistungssportler und die Mitarbeiter unseres NLZ haben wir uns daher entschieden, nicht nachträglich auf eine möglicherweise vorwurfsvolle oder bereits wertende Berichterstattung zu reagieren, sondern den gesamten Vorgang in seinem Ablauf öffentlich darzustellen.“

    Die Behauptung Union hätte dazu aufgerufen zum Stadion zu kommen und zu feiern, darf ich doch als Lüge annehmen, oder?

    Schrieben ja schon einige, dass es richtig war, was der Tagesspiegel schrieb. War selbst auch total euphorisch- Union im Europapokal. Aber was kommt von Vereinsleitung?! Und auch hier, Meinungen wie: ob mit oder ohne Maske- ist doch egal (war es ein Klaus?)bei allem Respekt, das findet nicht meine Zustimmung. Wenn alles egal ist, dann ist die Mühe derjenigen, die sich um Schutz bemühen vergebens, was dann rücksichtslos ist. Man muss sich ja kein Beispiel an Dresden nehmen, die im Augenblick des Aufstiegs wieder mal völlig assozial austickten. Davon ist Union zum Glück meilenweit entfernt. Aber einfach mal in dieser Zeit bei der Maskenpflicht bleiben, im eigenen und allgemeinen Interesse. Von Vereinsleitung kommen immer wieder Signale, dass sie das alles super managen werden mit der Pandemie, aber in der bundesweiten Öffentlichkeit kommt dann an: nee, richtig funktioniert das bei denen nicht. Schade in solch einem Augenblick des Erfolges und im Moment, in dem das Schlimmste der Beeinträchtigungen schon geschafft ist.

    Man wird mir vorwerfen, dass ich (ein Klaus!) jetzt auch hier das Thema Corona reinbringe, aber ich war es diesmal nicht!


    Nur ein Hinweis an paulundpaula :


    Zu DDR-Zeiten war unser Verein dafür bekannt, dass sich viele Fans nicht an staatliche Vorgaben gehalten haben, wenn sie unsinnig und z.T. auch unmenschlich waren.


    Jetzt sollen sich alle im Freien Masken aufsetzen, obwohl nachgewiesen wurde, dass das unsinnig ist.


    Jeder, der das für seinen eigenen Schutz für nötig hält, kann das ja machen, aber von allen anderen dasselbe zu verlangen, ist für mich nicht akzeptabel und ich bin deshalb nicht „rücksichtslos“!


    Diskussionen über Sinn und Unsinn des Maskentragens im Freien werden in den Coronafreds seit langem geführt.

    Und schlussendlich wurde bisher nicht beobachtet, dass von großen Menschenansammlungen im Freien Infektionswellen ausgingen, wo Abstände nicht eingehalten und Masken nur zum Teil getragen wurden.

    Das wird vermutlich auch in Köpenick der Fall sein, wo die „Inzidenz“ (ein nachgewiesener Maßen ungeeigneter Wert für die Bewertung einer Infektion, weil abhängig von der Zahl der Tests) seit 5 Tagen um 35 schwankt.

    So, und nun ick och noch.

    Habe das Spiel nur im Radio verfolgen können. Der Reporter meldete sich aus dem Hintergrund: "Tor in Berlin", wurde aber nicht gleich zugeschaltet. Die Spannung stieg bei mir und meiner Frau. Wer hat denn nun das Tor geschossen? Dann kamen die erlösenden Worte. "Tor für Berlin" Wir lagen uns in den Armen und konnten es kaum fassen.


    Genauso wichtig wie der Sieg über RB war für mich, dass Hunderte Unioner, mit und ohne Maske auf dem Parkplatz den Sieg mit der Mannschaft feierten.


    https://www.youtube.com/watch?v=AYxWtduukCU


    So sollte es aus meiner Sicht jetzt immer sein. Mit oder ohne Maske, geimpft oder ungeimpft, nebeneinander gemeinsam feiern!

    :schal::schal::schal::schal::schal::schal::schal::schal::schal::schal::schal::schal::schal::schal::schal:

    Wer von den glücklichen, die heute ins Wohnzimmer dürfen, morgen auch nur piep sagen können, bekommen in der kommenden Saison Stadionverbot :opi:

    Bitt seid für den Rest die nicht da sein dürfen so laut das es den Ratten in den Ohren wehtut.:schal:

    Nicht vergessen, die rund um die AF dabei sind! :schal::schal::schal:

    Ich habe in Großkonzernen und Start up`s gearbeitet. ....


    Nicht jeder Verbesserungsvorschlag ist ein "Anpissen" des Vereins oder Vorgesetzten. Gerade konstruktive Kritik von Mitarbeitern sollte immer für Verbesserungen genutzt werden.

    Ich weiß jetzt nicht, ob du auch in unserem Verein gearbeitet hast und ob du die Arbeitsweise von Mrosko, Munack und Hofschneider bewerten kannst.


    Ich kann es nicht und halte mich deshalb aus Spekulationen und Vorschlägen raus.


    Der Erfolg der vergangenen Jahre zeigt aus meiner Sicht, dass Vieles richtig gemacht wurde.


    Ich vertraue deshalb unseren Verantwortlichen und auch ihrer Fähigkeit, falls es Fehler gab, diese auch intern zu korrigieren.

    Ich wiederhole mich:

    Den Weg, den unser Verein gewählt hat, finde ich richtig!!!

    Transparenz und Einladung zum Gespräch.


    Wenn die zum Gespräch Eingeladenen nicht kommen wollen, dann ist für mich die Sache eindeutig.

    Alles andere ist Spekulation, an der ich mich nicht beteilige.

    Der BFV hat besser reagiert, als so mancher Unioner hier.

    (Danke an AF76 für die Verlinkung der Post aus dem anonymen Postfach des BFV)

    Ehrlich gesagt, mir wird schlecht, wenn du schreibst, was dein Bauch dir sagt.


    "Ohne die genauen Hintergründe zu kennen" sollte man lieber die Finger still halten, als solchen "pseudo-intellektuellen" Text zu verfassen.

    ich verstehe nicht, das man nicht gegen diese schmierfinken mit allen juristischen mitteln vorgeht.

    Dann hätten sie die von ihnen erhoffte Aufmerksamkeit...

    Gegen diese Art der Verleumdung ist es schwer etwas entgegenzusetzen. Deshalb ist der Weg der Transparenz und der Einladung der Betroffenen zu klärenden Gesprächen aus meiner Sicht der einzig richtige Weg.

    Deshalb hat der Weg, den unser Verein eingeschlagen hat, meine volle Zustimmung! :thumbup:

    Wenn die Betroffenen die Gespräche ablehnen, dann werden sie unglaubwürdig und entlarven sich selber.

    Es wurde ihm doch schon auf sämtliche Arten mitgeteilt, seit Monaten.

    Warum bleibt er nicht einfach weiter im Darkroom mit dem Thema?

    Ernstgemeinte Frage.

    Ernstgemeinte Antwort.


    Ich bemühe mich überall um eine sachliche Diskussion, in dunklen und in hellen Räumen und es stört mich nicht, wenn ich einigen auf die Eier gehe. Mir geht auch einiges auf die Eier, so ist das Leben.

    Gut, ich kann deine Überzeugung verstehen und auch akzeptieren.


    Ich habe eine andere und ja, ich befürchte, dass wir auch in Zukunft (for ever) nie mehr wie früher das Stadionerlebnis ADAF haben werden.


    Ich begrüße die Bemühungen unseres Vereins, nicht wie das Kaninchen vor einer Schlange abzuwarten, sondern Möglichkeiten auszuprobieren, aktiv und konstruktiv mit den Gegebenheiten umzugehen.

    Und ich verstehe auch, dass aus Verantwortung für die Mitarbeiter (Profifußballer, Trainerstab und alle anderen Angestellten) die Kritik an den Corona-Maßnahmen sehr vorsichtig erfolgt (siehe Zingler und Ruhnert).


    Wenn es aber gesellschaftlich so weiter geht, wie im letzten Jahr, dann hat unser Verein gar keine Chance, ein Stadionerlebnis, so wie wir es kannten, möglich zu machen.


    Ich halte es für einen gewaltigen Irrtum zu glauben, mit ausreichender Impfquote einen Zustand zu erreichen, wie er vorher mal war. Auch in Israel wird es aus meiner Sicht nicht so sein.


    Bisher ist bekannt, dass die Impfung gegen Corona nicht davor schützt, andere anzustecken, bisher ist bekannt, dass die Wirkung nicht lange anhält und bisher ist bekannt, dass die Mutationen dazu führen, dass neue Impfstoffe entwickelt werden müssen. Das alles bedeutet, wir müssten alle dauerhaft jeden als Gefahr für uns und uns selbst als Gefahr für andere ansehen.


    Diese Herangehensweise zerstört die Grundlagen menschlichen Zusammenlebens, sowohl materiell als auch sozial.

    Ich sehe meine Verantwortung darin, alles mir mögliche zu tun, damit die Schäden, die durch die Maßnahmen gerade an Kindern verursacht werden, verringert werden.

    Es kann heute niemand absehen, wie hoch diese Schäden sein werden, aber ich nehme an, sie sind jetzt schon gewaltig und vieles davon wird nicht so leicht zu beheben sein. Umso schlimmer ist es für mich, dass das immer so weiter geht und sogar noch verschärft wird.


    Wie viele Kinder im relevanten Alter, also die im Moment von Kita- und Schulschliessungen betroffen sind, hast Du denn?

    Ich habe 7 Enkel und alle sind davon betroffen. Aber bundesweit sind Kinder von den Maßnahmen gegen Corona in vielerlei Hinsicht am meisten betroffen. Sollte dich das wirklich interessieren, gern per PN.

    Wenn es tatsächlich so sein sollte, daß Menschen sich nur noch in "Blasen" wohl fühlen, dann bin ich derzeit ganz schön einsam. Nach über einem Jahr "Pandemie" weiß ich Dummerchen leider noch immer nicht, was ich davon halten soll. Einen nicht unwesentlichen Anteil daran haben allerdings die Leute, die wir als Gesellschaft gut dafür bezahlen, daß sie dafür die Verantwortung übernehmen. Von Anfang an bis heute waren viele Entscheidungen und besonders auch die NICHT-Entscheidungen von politischen und wissenschaftlichen Entscheidungsträgern nach meinem Dafürhalten doch sehr fragwürdig. Wenn wir wirklich eine epidemische oder pandemische Lage irgendwo jemals hatten oder haben, hätten mMn. von Anfang an viel umfangreichere Schutz- und Hilfsmaßnahmen ergriffen werden müssen. Festzustellen, daß dieses Land auf derartige Situationen gar nicht vorbereitet ist hat mich dann doch zusätzlich erschrecken lassen.

    Wenn ich mir den Stand der Maßnahmen und die Ausbreitung des Virus Stand heute anschaue, denke ich, das Virus ist gefährlich, aber ebend nicht für alle. In meinem Umfeld gab es Ansteckungen, die mit leichtem Kratzen im Hals überstanden wurden. Andere quälen sich nach kurzer schwerer Krankheit seit Monaten mit Long-Covid herum. Ich jedenfalls bin nach langem Zögern und Zaudern zu der Erkenntnis gekommen, daß ich mich impfen lassen werde. Ich schätze inzwischen das Risiko der Impfung geringer ein als das Risiko an Covid zu erkranken. Also für mich! Ich sehe allerdings derzeit noch nicht genug Argumente für eine Impfpflicht.

    Was mir dann aber noch zu denken gibt, ist das Verständnis von Freiheit, das wohl ein nicht geringer Teil der Bevölkerung dieses Landes so hat. Anscheinend wissen zwar viele, was ihre vermeintlichen Rechte sind. Daß Freiheit aber auch mit Pflichten und Verantwortung zu tun hat, blenden diese meiner Wahrnehmung nach gerne aus. Irgendwie kommen mir in den ganzen Coronadiskussionen einerseits die gesundheitlich Gefährdeten (Nicht nur die durch COVID), andererseits auch die wirtschaftlich Gefährdeten zu kurz. Partys, Konzerte Fußballspiele ect. sehe ich da eher zweitrangig. Selbst sportliche Betätigung sehe ich noch davor.

    Mir gefällt dein Beitrag, weil es sich aus meiner Sicht positiv von vielen anderen Beiträgen hier abhebt.


    Ich weiß nicht, ob ich dich mit dem von mir hervorgehobenen Textteil richtig verstanden habe und ob ich mich angesprochen fühlen soll, egal, ich will jedenfalls darauf eingehen.


    Ich sehe meine Verantwortung darin, alles mir mögliche zu tun, damit die Schäden, die durch die Maßnahmen gerade an Kindern verursacht werden, verringert werden.

    Es kann heute niemand absehen, wie hoch diese Schäden sein werden, aber ich nehme an, sie sind jetzt schon gewaltig und vieles davon wird nicht so leicht zu beheben sein. Umso schlimmer ist es für mich, dass das immer so weiter geht und sogar noch verschärft wird.


    Und jetzt zum Thema Heimspiele unter Kontaktbeschränkungen.


    Gerade für Kinder sind die Erlebnisse in der Alten Försterei für ihr ganzes weitere Leben sehr prägend. Ich werde nie meinen ersten Besuch in der AF im Alter von 12 Jahren vergessen. Und viele können sich vielleicht noch an die Bilder der Kinder beim unserem ersten Bundesligasieg gegen Dortmund erinnern.


    Wenn den Kindern jetzt eingeredet wird, jeder andere kann eine Gefahr für ihn sein und noch schlimmer, er ist selber eine Gefahr für jeden anderen, wie soll er dann ein Erlebnis in der AF genießen?

    Impfungen, Tests und Masken können diese Angst nicht beseitigen, sie ist dann fest in den Seelen der Kinder eingebrannt. Und das halte ich für ein Verbrechen!

    Klaus, Du weißt, ich teile weitgehend Deine Meinung. Deine akribische Suche nach seriösen Informationen. Die Meinung, dass es hier nicht in erster Linie um einen Virus - sondern um das Nutzen einer durchaus sehr schwerwiegenden Krankheit - für politische und wirtschaftliche Machtinteressen geht. So wie Seuchen, Kriege, Finanz- und Wirtschaftskrisen in der Geschichte IMMER dafür benutzt wurden. Vor allem dadurch haben sich Gesellschaftsordnungen gravierend im Laufe der Jahrhunderte verändert. Eine solche Zeit erleben wir gerade, vor allem auch durch die neuen technischen Möglichkeiten.


    Was ich aber eigentlich sagen will: Es bringt nichts, Menschen auf komplexe gesellschaftliche Vorgänge hinzuweisen, wenn sie davon nichts hören und wissen wollen. Deshalb sollte dieser Thread - meiner Meinung nach - nur noch zur Diskussion auf konkrete Corona-Maßnahmen unseres Vereins bezogen sein. Alles weitere können wir wirklich "in der Welt der Finsternis" - genannt Darkroom - diskutieren. Die Menschheit hat immer nur aus den eigenen Erfahrungen gelernt und meistens leider nicht mal das - aus den Folgen und Katastrophen von Kriegen, Krisen und eben auch Seuchen. Also mein Vorschlag an Dich: LASS ES! BRINGT NIX!

    Danke für deine Worte und den Tip.


    So wie die Schauspieler, die sich getraut haben, endlich in der Öffentlichkeit auf ihre Art Kritik zu üben, ganz schön was ausgelöst haben, haben meine Beiträge hier auch was ausgelöst.


    Bin mir nicht sicher, ob das nix bringt. Abwarten und gute Nacht! :schal:

    gneko


    "Die Regeln gibt der Verein vor, auf der Grundlage ger Gesetze.

    Wer ins Stadion will muß sich eben an diese Massgaben halten.

    Wenn gefordert ist Test oder Impfung, mit maske und Abstand, Jeder der bereit ist sich an diese Regel zuhalten kann vielleicht, nach verlosung , dann ins Stadion.

    So einfach ist es."



    Ja, so einfach ist das.


    Und wenn das Parlament die epidemische Lage nationaler Tragweite auf Druck der Bevölkerung für beendet erklärt, dann gelten die Gesetze nicht mehr.


    So einfach ist das.

    Deine Sicht ist Dir auch zugestanden. Diese ist aber nicht nur in der Gesellschaft sondern auch hier sehr deutlich in der Minderheit. Die übergroße Mehrheit sieht im Impfen oder ggf noch Testen den schnellsten Weg in die Normalität des Lebens, auch zum Besuch eines Spieles AdAF, worum es hier geht! Und es wäre für unsere Atmosphäre hier sehr gut, wenn auch Du diesen Mehrheitswillen respektierst. Glaub mir, ich weiß wovon ich rede .... habe in den letzten Jahren bei Union viele Schlachten verloren ... mich dem Mehrheitswillen gebeugt. Fällt schwer ... aber geht!

    Sehe ich anders.

    Minderheiten müssen nicht ihre Klappe halten oder sich in dunkle Räume verbannen lassen.


    Die Geschichte hat gezeigt, dass es immer erst Minderheiten waren, die an Mehrheitsmeinungen gerüttelt haben. Hätten sie sich den Mund verbieten lassen, würden wir jetzt immer noch glauben, dass die Erde eine Scheibe ist und die Mauer würde immer noch stehen.


    Ich muss jetzt akzeptieren, dass wir jetzt nicht in die Alte Försterei dürfen.


    Aber ich werde nicht aufhören mich dafür einzusetzen, dass wir möglichst früher als später alle wieder in die AF dürfen, auch die, die nicht geimpft und nicht getestet sind.