Beiträge von igelmania1969

    diese Phasen der völligen Konfusion machen einen verrückt. Wieder, wie zuletzt gegen BMG und Bremen, gut ins Spiel gekommen, alle Argumente auf der eigenen Seite, um dann nach rund 25 Minuten leistungstechnisch einzubrechen, selbst einfachste Dinge nicht mehr hinzubekommen und dadurch den sportlichen Gegner wieder stark zu machen. Und wieder erst zum Ende hin etwas Sicherheit zurückgewonnen, erwachsen gespielt und - gestern sowie gegen die Fohlen - letztlich verdient gewonnen.


    Und bitte, bei allem Respekt an die OWL´er, gegen einen Zweitligisten im eigenen Stadion sooo tief zu stehen und minutenlang keinen gescheiten Ball aus der eigenen Gefahrenzone spielen zu können, kann nicht akzeptiert werden. Dass wir uns inzwischen nahezu ausschließlich als Kontermannschaft verstehen, egal, welcher Gegner da kommen mag, kann man ja noch nachvollziehen. Auch Konterfußball verlangt aber einen erhobenen Kopf und durchdachte, geradezu skalpellhafte Spielzüge, gezielt in die Spitze. Wir aber verlieren - gerade gegen Mannschaften, mit denen wir uns mindestens auf Augenhöhe sehen - bei Gegnerdruck vor lauter "Überraschung" häufig komplett die Übersicht und kloppen in der Verzweiflung einfach nur noch lange Bälle. Zu allem Überfluss pressen dann nur die 3 Stürmer, die sich somit völlig wirkungslos die Lunge aus dem Leib rennen und ihre Kraft verpulvern.


    Hinzu kommt dann schließlich noch, dass der Versuch eines wertigeren spielerischen Elements bei uns scheinbar zwangsläufig zu einer größeren Offenheit in der Verteidigung führt und wir insofern noch immer an einem ausgewogenen Verhältnis feilen.


    Ergo:

    Eine Runde weiter, aber die alten Probleme bestehen fort, sodass es weiterhin viel zu tun gibt.

    Viel interessanter fand ich seine Aussagen dazu, welchen Fußball er mit seinen Mannschaften anstrebt und was er dafür als notwendig ansieht. Nämlich Spaß am Fußballspiel. Einen Spaß, den die Zuschauer beim Verfolgen eines Spiels spüren und empfinden sollten. ( ...) Wir halten da anscheinend lieber an unserem "preussischen" Fußballstil fest, der dann eher nicht dazu herhält, Spaß am Fussballspielen zu transportieren.

    Ich habe nach tollen verlorenen Spielen schon schwer geknickt das Stadion verlassen und nach taktisch diszipliniert geholten Siegen gegen spielstarke Mannschaften verdammt viel Spass empfunden.

    Spass kommt für mich vor allem bei Erfolg. Und für unsere taktische Herangehensweise müssen wir uns weder entschuldigen, noch schämen. Zumal in dieser Liga 17 weitere Mannschaften agieren, viele davon jahrzehntelange Bundesligisten, die auch wissen,wie es geht, und gewinnen wollen, frecherweise sogar gegen uns.

    Ich sah ein insgesamt überschaubares, sehr ausgeglichenes Spiel, ein typisches 0:0 halt, was durch eine glückliche Einzelaktion entschieden wurde.

    Nicht ansatzweise etwas Grottiges oder Katastrophales, wie einige hier - wohl in der ersten Enttäuschung - meinten.

    Horst Steffen sprach von einer guten Bremer Leistung, obwohl die nun nicht besser waren als wir, also kein Grund für uns, nach diesem Auswärtsspiel mit etwas unglücklicher Niederlage mal wieder alles schlecht zu reden.


    Zu tun gibt es auch so noch jede Menge.

    274 m vorm FEZ haben sich in vierzig Zentimeter Bodentiefe linksdrehende Joghurtkulturen breitgemacht, den Bauantrag würden wir nie durchbekommen. Und dann der Schlagschatten durch die S-Bahnstromschienen, die gefährden die ganze Fauna und vor allem Flora auf dem Gleisschotter. Also, vergiss es

    Weil man das nicht macht, um ein altes Dach wiederverwenden zu können, sondern um die spätere Aufstockung statisch, aber bspw. auch hausversorgungstechnisch realisieren zu können. Andernfalls müsste man die bestehenden Etagen grundlegend rück- oder umbauen, so muss man " nur" anpassen/anschließen. Neuet Dach druff, fertich.

    sooooop Unrecht hat die Tasse hier aber nicht, statt ständig über die Verwaltung zu meckern, müssten wir erst einmal unsere Hausaufgaben erledigen. Da steht noch nen bißchen was im Muttiheft

    Na denn mal los, welche Hausaufgaben wurden denn nicht gemacht? Gehen deine Aufgaben über Mutmaßungen hinaus, dann laß uns bitte teilhaben.

    Bevor ich die langsamen Mühlen der Bauämter beklage, reiche ich erst nen genehmigungsfähigen Antrag ein. Nochmal: ich will den Job nicht machen müssen, aber try and error ist sicher nicht die beste Taktik für eine zügige Baugenehmigung.


    Ich denke, unsere Vereinsführung steht - was richtig ist- im regen Austausch mit der Behörde, aber das kostet natürlich Zeit, ohne dass die Amtsleitung hierfür verantwortlich zu machen wäre.

    Ich als Kritiker nehme diesmal Rani, ein Tor verhindert, eins gemacht und Räume zugemacht, ganz wichtig für die gestrigen drei Punkte.

    Übrigens fand ich, dass Haberer seine Sache gut gemacht hat, als Trimbo runter musste.

    Das ist ja schnell erzählt, dass die Kabine nicht hinreichend homogen sei. Keine Ahnung, ob, und wenn ja, was da dran ist.


    Logisch aber, dass man/frau sich bei den vielen Neuzugängen erst einmal zurechtruckeln muss, dass "Altgediente" etwas enttäuscht sind, nicht mehr so viel Einsatzzeit zu bekommen und das Neue vielleicht aus dem alten Verein ein höheres spielerisches Niveau erwartet hatten.

    Wenn dann, auch bedingt durch wirklich heftige Verletzungen, schnelle Erfolge ausbleiben, neigt fast Jeder dazu, alles in Frage zu stellen.

    Es gilt, diese Schraube anzuhalten, Zuversicht zu behalten und kleine Erfolge zu sammeln.

    Gestern waren die ersten 20 Minuten absolut ok, um so unverständlicher, dass dann die Ordnung verloren ging und selbst einfache Dinge plötzlich scheinbar unlösbar wurden.


    Ich gehe davon aus, dass unsere Mädels absolut buli-tauglich sind, sich mehr und mehr finden und mit voller Kapelle noch viel Spass bereiten und Erfolge einfahren werden. Bis dahin die Köpfe freikriegen, um nicht kopflos zu handeln.

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