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Beiträge von Svenne

    André Meyer (Bruder von Cheftrainer Daniel und langjähriger Coach und Leiter in unserem NLZ) wurde am Montag in Aue als neuer Co-Trainer vorgestellt. Er hat Eroll zwar nicht direkt trainiert, aber kennt ihn natürlich bestens. Es geht wohl eher um seinen physischen Zustand.


    Und er wird noch weitere aktuelle und frühere Union-Nachwuchsspieler nach Aue holen... Davon kann man ausgehen.

    Nordhausen! Gemütliches Stadion, Passable Anfahrt und dazu ein Körnchen!

    Bloß nicht! Alle drei bisherigen Punktspiele bei Wacker Nordhausen wurden dort verloren. Nicht ein Tor wurde erzielt. Auch die Zweete verlor ihre beiden Spiele dort.

    Bis zur MV ist es noch eine Weile hin. ;) Ich bin dafür die Kräfte zu bündeln und wäre deshalb dafür das von innen heraus über eine AG anzugehen. Vielleicht kann die FuMa helfen?! Früher gab es ja mal die AG Nachwuchs.


    Der Verein hat aktuell andere Prioritäten, aber wenn man konkrete und wohl durchdachte Vorschläge macht, wird der Verein doch ein konstruktives Anliegen aus der Fanszene heraus, sich doch zumindest einmal anhören.


    Der Ansatz einer Fan-Mannschaft als Zweete mit Start in der Kreisliga C wäre ja noch kein Eingriff in die sportlich strategisch Ausrichtung des Vereins und auch keine Kompetenzüberschreitung unsererseits. Ich kann mir jetzt schon gut vorstellen, wie man das mehr als Chance, denn als Risiko darlegen kann.


    Wenn sich hier Mehrheiten bilden sollten, stehe ich gern bereit mich aktiv einzubringen.


    edit PS: um das Thema zu kanalisieren: vielleicht kann ja ein Admin die Beiträge der letzten Wochen aus dem A Jugend Thread ab Beitrag #325 hier rüber ziehen

    Dabei ist es Teil unserer Nachwuchsstrategie genau auf die "Spätzünder" (biologisch zurück oder später Geburtsmonat) zu setzen, da sie den bundesweiten Scouts nicht sofort auffallen und die Chance besteht, sie in die U16 rüber zu retten und ihnen Förderverträge zu geben. Die Supertalente sind vorher weg.


    Deshalb ist es inkonsequent, was wir machen. Die seinerzeit avisierten Testspielserien hat es auch nie gegeben. Der Ansatz war ohnehin fragwürdig, aber Teil der Begründung die U19 direkt zu den Profis schicken zu wollen. Bleibt nur noch die Option des Leihgeschäfts. Aber ausgeliehen wird an leistungsschwache Regionalligisten.


    Ich kann mir schon denken was als nächstes passieren wird. André Meyer wird wohl Co-Trainer bei seinem Bruder in Aue. Da er unseren Laden gut kennt, wird er das ein oder andere Talent dann in Richtung Erzgebirge holen.


    Bin besonders gespannt was mit Maurice Opfermann-Arcones passiert, dessen Talent ja unübersehbar ist.

    Ja.

    Auch wenn Vereine, die es in die 3. Liga verschlagen hat (KSC und BTSV) auch aktuell ihre zweite Mannschaft abmelden, setzt sich der Trend bei den DFL-Vereinen eher nicht fort. Ca. Zwei Drittel unterhalten weiterhin eine zweite Mannschaft.


    Insofern habe ich immernoch das Gefühl, dass wir damals nur einem temporären, aber irreversiblen, Hype aufgesessen sind. Auch wenn es nur ein Regionaligist ist, Rot-Weiß Essen hat gerade bekannt gegeben seine Entscheidung aus 2014 rückgängig zu machen: "Die Abmeldung der U23 im Jahr 2014 mittlerweile als Fehler identifiziert, den wir korrigieren möchten".


    Was würden wir eigentlich kaputt machen, wenn wir unsere zweite Mannschaft auch wieder in der Kreisliga C anmelden? Die Kosten des Spielbetriebes sollte man aufbringen können. Dass sich dort genug konkurrenzfähige Spieler mit Klasse unentgeltlich finden lassen würden, daran hätte ich keinen Zweifel (Union Fanliga, ehemalige Zweete Spieler usw). Dort könnten auf Sicht schon bald sogar die leistungsschwächeren U17-Spieler, die uns jedes Jahr beim Übergang in die U19 verlassen, spielen.


    In 6 bis 7 Jahren kann das dann plötzlich für den Übergang vom Jugend in den Männerbereich interessant sein. Insbesondere bei dann bestehendem neuen NLZ. Wäre das eine Idee? Es würde aus meiner Sicht die Identifikation mit dem Verein deutlich stärken. Und man hätte nebenbei auch wieder eine Art Rückzugsort. Tobi Döge als Captain und los geht's...

    Prof. Fladt wurde vom Medienpartner gefragt, nicht andersherum. Wenn man seine Serie kennt, wird man ihn auch kaum als Dödel bezeichnen, allenfalls als positiv verrückt.


    Wohl wissend was du meinst, triffst du hier eher den Falschen. Substanzlos war es auch nicht. Dass die Harmonien des Liedes auf Pachelbel bzw. auf der 2. Strophe der russischen Nationalhymne aufbauen, fand ich interessant. Obwohl ich das Lied von Anfang an nicht mochte.

    Das Kontingent für das Spiel in Stuttgart am Donnerstag wurde pro Mitglied jetzt von 2 auf 4 Karten erhöht. (Stand: 21.05., 10:08 Uhr)

    Svenne


    Wenn aber das Geld in die Infrastruktur wie zum Beispiel das Stadion investiert wird und einem das Stadion selber gehört kann es auch wieder, ich sage mal ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil sein.


    Eiserne Grüße

    Es deutet aber sehr wenig daraufhin, dass mit dem Quattrex-Geld Infrastruktur bezahlt wurde. Die Finanzierung der Haupttribüne wurde offengelegt. Da war Quattrex nicht beteiligt. Und an dem kommenden Ausbau können sie noch nicht beteiligt sein, da hier die Finanzierung noch gar nicht steht.


    Das Quattrex-Geld ging bisher mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließlich in Beine, da dir ein operatives Investment (z.B. Ablösesumme für einen Spieler) auch keine Bank finanziert, im Gegensatz zu einer Immobilie, wo du dann ein Hypothekendarlehen bekommst.


    "Es mussten externe Investoren her, um Erfolg vorzufinanzieren, und dieses Geld ist komplett für die Mannschaft ausgegeben worden. Demzufolge war der Erfolg schon teuer. " [C. Beeck, Quelle]


    Bin ja nun alles andere als ein Beeck-Fan, aber in diesem Fall ist ihm beizupflichten.

    Mach mich bei dem ganzen Thema eigentlich eher beschäftigt:

    - Fremdkapital oder ähnliche Finanzierungen sollte bei einem Verein doch eher wertigen Dingen gegenüber stehen z.B. Immobilien. Ansonsten kann eine schlechte Saison ggf. schnell zum Problem werden (man kann auf den Schulden sitzen bleiben, hat kein absicherndes Vermögen).

    - Wann sind die Quattrex-Beträge fällig? Gibt es Ereignisse, die eine Vorfälligkeit verursachen? Sind es vorrangige oder nachrangige Darlehen. Sofern Union mal in Schwierigkeiten kommt (z.B. Abstieg - ruht dann das Darlehen?

    - Wer hat eigentlich alles einen Anspruch auf Unions Einnahmen? Kann das zu einer Liquiditätsfalle werden, sofern Union nicht kurzfristig aufsteigt?

    Danke für den echt guten Beitrag Pierre.

    Das Geld, das wir über den Fond ab 2016 erhalten haben (6,3M€), ist wirklich Mezzanine-Kapital -->Quelle.


    zu Punkt 1) Stichwort Gegenwert: Bei Spielerkäufen (wie es 2011 bei Silvio der Fall gewesen sein soll) wird die Ablösesumme in der Bilanz aktiviert. Aber nur dann. Eigene Jugendspieler werden z.B. nicht aktiviert, egal welchen echten Transferwert sie haben. Insofern ist bei externen Spieler-Verpflichtungen schon ein buchhalterischer Gegenwert vorhanden. Nur kann es natürlich sein, dass der Spielerwert dann bei einem Abstieg z.B. deutlich sinkt (der Wert wird deshalb aber trotzdem nicht kurzfristig abgeschrieben, was also dann zu einer Art "Badwill" in der Bilanz führt).

    zu 2) dem Vernehmen nach zahlen wir hier eine jährliche Rate. Ein kleiner Teil wurde auch schon zurück gezahlt (Quelle: kicker) Inwieweit das an den aktuellen Verkehrswert gekoppelt ist und ob es Vorfälligkeiten gibt, ist unklar.

    zu 3) Bisher dürfte dies auf Kölmel mit 13,75% auf die TV-Einnahmen und eben Quattrex mit (geschätzten) 5% auf die TV-Einnahmen zutreffen. Das verursacht vielleicht keine sofortige Liquiditätsfalle, da die Cashplanung diese Abgaben ja beinhalten sollte und die Abgaben ja bei dauerhaftem Misserfolg automatisch sinken. Aber wenn über Jahre in der 2. Liga nur gut 80% der TV-Einnahmen effektiv eingenommen werden und deine Liga-Konkurrenten 100%, dann führt das langfristig zu einem Wettbewerbsnachteil. Wenn man nicht aufsteigt... Aber auch in Liga 1 wird dies zwangsläufig aus gleichem Grund mittel- bis langfristig zum Wettbewerbsnachteil.

    Jetzt reicht's aber. Du checkst den Inhalt meiner Beiträge nicht oder willst es nicht verstehen. Also lass' mich bitte in Ruhe und streue nicht weiterhin so einen Unfug. Ich habe Dir freundlich mitgeteilt, dass du mich missverstanden hast. Jetzt ignorierst du das, hältst hier weiterhin Abhandlungen über irgendetwas, nur nicht über das, was ich meine. Es ging nullkommanull um das Thema, wie wir uns damals verhalten haben oder ob früher alles besser war. Das hast doch ausschließlich du eingebracht.


    "Wo warst du in den Krisen?" Ich kann Dir das sagen: mittendrin. Ich habe in den frühen Neunzigern Paul-Rusch-Pokalspiele vor 200 Zuschauern und Punktspiele vor 600 Zuschauern zu Hause erlebt und habe ab '92 fast keine Heimspiel mehr verpasst. Ich bin '97 mit einem Kumpel vor dem damals vermeintlich letzten Heimspiel vor dem Konkurs zur Geschäftsstelle getrabt und wir fragten, was wir tun können... Die Antwort: Eintrittskarten verkaufen. Wir bekamen einen Sack voll und dann ging's los. Wir haben versucht in Köpenick vor dem damals neu gebauten Kaufland die Eintrittskarten zu verkaufen. Niemand, wirklich niemand leider, wollte etwas von uns wissen. Wir haben so gut wie keine Karten verkauft, obwohl wir stundenlang unterwegs waren. Als 2007 der Nachwuchs aus Budgetgründen runtergecuttet wurde, bin ich als einziger Nicht-Elternteil in den Förderverein des Union-Nachwuchses eingetreten und habe auch vorher den damals medial unterrespräsentierten Nachwuchs unterstützt, auch durch Beiträge im Programmheft oder über eine eigene Info-Website. Ich bin Dir aber eigentlich auch keine Rechenschaft schuldig, was ich noch alles für den Verein getan habe, wie ich mich eingebracht habe und wann ich was gespendet habe. Die Leute, die mich kennen, wissen, wie ich mich wann in den Verein mit eingebracht habe. Früher mehr als heute, OK.


    Du kennst mich nicht und versuchst mich hier mich hier weiterhin auf Basis von einer kompletten Fehlinterpretation deinerseits durch den Dreck zu ziehen. Das ist eine ziemlich miese Nummer und alles, aber ganz sicher nicht ehrlich. Und gerade du redest dann noch von "mehr Ehrlichkeit bei Union". Das ist echt die Härte. Thema durch.

    Du kannst es noch so breit und episch ausführen veritas . Was das alles mit meinem Zitat zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Jeder hat ja die Möglichkeit den Kontext des Zitats anhand meines Beitrags zu checken. Was du daraus alles so (fehl-)interpretierst, ist schon atemberaubend. Aber OK, es hat auf jeden Fall nichts damit zu tun, wie es gemeint war.


    Wenn ich sage, dass es "auch ein Abbild" ist, meine ich nicht, dass jeder, der keine Krise miterlebt hat, so tickt. Gemeint war, dass ich das Gefühl habe, dass viele Unioner heutzutage nicht mehr geerdet sind. Gerade weil wir uns in der erfolgreichsten Phase der Vereinsgeschichte befinden, befremdet mich die Art und Weise der Kritik. Nicht mehr und nicht weniger. Man kann es auch anders sehen. So what…

    Hier redet niemand von Glück, sondern jenes erzwingen zu wollen von Minute 1-95. Da reichen vor allem gute 10-14min. am Ende leider nicht. Da fehlt es an den letzten Pozenten in diesen Spielen und man sollte jeden Enttäuschung auch zugestehen ohne ihn das Unionersein gleich abzusprechen. Bin seit 2003/2004 dabei, also auch deshalb finde ich das seltsam gleich mit solchen Argumenten um die Ecke zu kommen.

    Du hast von Glück gesprochen.


    Ansonsten darf dann die Enttäuschung auch irgendwann mal vorbei sein. Sie rührt ja in erster Linie daher, dass vorher durch Ergebnisse anderer Teams eine hohe Erwartungshaltung entstanden ist, die nicht erfüllt wurde. Fußball ist ein übelst komplexer Sport und alle Zweitligisten arbeiten mit ähnlich professionellen Bedingungen. Da hat jeder Verein in Leistungszentren ausgebildete Spieler, die modernsten Trainingsplätze, hochqualifizierte Trainer und ein breit aufgestelltes Betreuerteam bis hin zur medizinischen Versorgung. Da gibt es kaum noch Unterschiede. Noch vor 10 Jahren war das Gefälle innerhalb der Liga durch Disparitäten der Infrastruktur und des Personaleinsatzes betreffend deutlich höher. Aber auch heute wird erwartet, dass man mal eben mit viel Willen bei Ex-BL Clubs wie Darmstadt oder Fürth einen Sieg einstreicht. Das nervt mich. Und ich glaube schon, dass es etwas damit zu tun hat, was man schon mit Union durchgemacht hat. Oder eben auch nicht. Du musst dich da nicht angesprochen fühlen.

    Auch drei Tage nach dem Spiel bleibt die Behauptung, dass man aufgrund mangelnder Einstellung Spiele wie in Darmstadt verliert eine vage Hypothese.


    Wir sind noch im Aufstiegsrennen, weil wir uns gegen eine extrem durchprofessionalisierte Konkurrenz in Summe durchgesetzt haben. Das kann man doch nicht einfach nur Glück nennen.


    Dass man den Spielern mangelnden Willen abspricht, ist angesichts unserer Situation total albern. Auch wenn man sicher grundsätzlich diskutieren kann, ob zum Beispiel zu viele Leihspieler einen Impact auf die Mentalität einer Mannschaft haben.


    Der Fan wünscht sich oft extrovertierte Spieler. Deshalb kommt dann ein Rafal Gikiewicz so gut an. Aber die Zeiten sind vorbei, dass man mit bloßem Kampf Spiele gewinnt. Mentalität ist unheimlich wichtig, aber die kann auch da sein, wenn man nicht extrovertiert ist.


    Die Spieler brauchen jetzt das Gefühl der totalen Überzeugung. Auch von unserer Seite. Aktuell wird hier ein Szenario generiert, dass tief blicken lässt... Wenn ihr aufsteigt, feiern wir Euch, aber wehe wenn nicht, dann seid ihr die willenlosen Loser. Für mich auch ein Abbild dessen, dass 70% aller Unioner noch keine Krise miterlebt haben.