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Beiträge von sambamarco

    Rückblick:


    20. Dezember 2000: Ernemann schießt Union ins Glück und lässt sogar Journalisten Sitzkissen werfen


    Abfällige Blicke auf der spartanischen Haupttribüne. Der VfL würde die Sache gegen die Ossis schon nach Hause schaukeln, laberte ein arroganter Journalist aus NRW in sein Mobiltelefon. Denkste! In der 90. Minute schoss Daniel Ernemann den 1. FC Union Berlin ins Glück! 1:0 im DFB-Pokal gegen Bochum, die Eisernen standen im Halbfinale! Der Jubel war legendär. Total irre! Neues Jahrtausend - neues Glück. Das galt damals für Union, das galt für den Autor. Heute öffnet sich das 14. Türchen des von 120minuten Fußball-Longreads initiierten Fußball-Adventkalenders - viel Spaß beim Lesen!


    http://www.turus.net/sport/fus…en-sitzkissen-werfen.html

    SV Wehen Wiesbaden vs. F.C. Hansa Rostock


    Die 700 km lange Fahrt nach Wiesbaden hatte sich gelohnt! Über 1.000 Hansa-Fans feierten am Freitagabend den 1:0-Sieg, der in Unterzahl in trockene Tücher gebracht wurde. Partystimmung par excellence im Gästeblock, an dem in zentraler Position das Jubiläumsbanner der "Reisegruppe Ungemütlich" zu sehen war. Mehr zum Spiel und der Gruppierung:


    Was für ein sensationelles Pokalspiel in Berlin! Mit 3:0 führte der TSV Rudow 1888 bereits gegen den SC Staaken 1919 e.V. Berlin, nach 90 Minuten hieß es dann jedoch 4:4. Weiter ging´s vor rund 120 Zuschauern. Der Oberligist aus Staaken ging nun mit 5:4 in Front. Postwendend drehte der Berlin-Ligist die Partie und zog am Ende mit 6:5 in die nächste Runde ein. Der i-Punkt: Das parallel ausgetragene Spiel SFC Stern 1900 vs Hertha 03 Zehlendorf endete ebenso 6:5 nach Verlängerung. Auch dort hieß es nach 90 Minuten 4:4... Mehr dazu im überaus ausführlichen Bericht, in dem auch zu lesen ist, dass einst im September 1986 der TSV Rudow in der Westberliner Oberliga gegen Hertha BSC gespielt hatte. Vor 5.000 Zuschauern trennte man sich damals 2:2...


    Petri heil! Keine Flugenten, sondern fliegende Fische gab es gestern im Paradies zu bestaunen. Mit einem "Wir haben Euch was mitgebracht! Fisch! Fisch! Fisch!" segelte die Räucherware in Richtung Südkurve und Innenraum. Bei prächtigem Wetter trafen im Paradies der FC Carl Zeiss Jena und der F.C. Hansa Rostock aufeinander. Das Geschehen auf dem Rasen war (vor allem aus Gästesicht) mehr als mau. Unterhaltsam war der gestrige Fußballtag jedoch trotzdem, und die Sause fand auf der Rückfahrt im Bordbistro einen glänzenden Abschluss:


    Beutejagd in Hirschgarten! Endlich fand sich die Zeit, einmal eine Partie des 2012 ins Leben gerufenen FC Polonia Berlin e. V. zu besuchen. Nach der Zeit in der Freizeitliga startet nun Polonia in der Kreisliga C ordentlich durch. Um im Bilde zu sein, haben wir die letzten 5 Jahre beleuchtet, samt Pokalendspiel im Juli 2017, als Rauch und Fackeln beim Berliner Verband für Sorgenfalten sorgten.


    1. FC Magdeburg vs. F.C. Hansa Rostock. Hier nun der Bericht vom Ost-Duell, das vor knapp 21.000 Zuschauern (rund 1.700 Gästefans) 2:0 ausging. Zu berichten gibt es einiges. Zu Beginn eine Choreo und zahlreiche Fackeln im Block U (wieder wurde unter Beweis gestellt, wie ohne Tamtam gezündet werden kann / könnte), beeindruckender Support im Gästeblock bis nach Abpfiff, nach der Pause eine gemeinsame Aktion gegen den DFB, ein flottes Spiel auf dem Rasen. Mehr dazu:


    „Lok und RB, das geht nicht!“, erklärte Lok-Präsident Thomas Löwe. Wahre Worte. Das hat nichts mit irgendwelchen blau-gelben Befindlichkeiten zu tun. RasenBallsport Leipzig möchte als Leipziger Verein wahrgenommen werden und nicht als gestriegeltes, glatt gebügeltes, austauschbares Finanzkonstrukt? Lieber als echter Stadtrivale angesehen werden? Als Verein, der neue Farben in die Messestadt bringt und sich in Sachsen mit dem Herzen verwurzeln möchte? Bitte schön! Beim Stadtrivalen läuft man nicht ein. Nicht in Berlin, nicht in München, nicht in Hamburg, nicht in Stuttgart und schon gar nicht in der Messestadt Leipzig! ... Davon ganz abgesehen sollten wir unseren Jüngsten auch beibringen, dass Fußball eben nicht nur Glanz, Bundesliga, Champions League, strahlende Arenen und Millionenstars bedeutet, sondern auch der regionale Verein um die Ecke. In der Kreisliga, in der Landesklasse oder eben auch in der Regionalliga...


    Sonntag, 14:30 Uhr Anpfiff. Zeitgleich legten in Zagreb die kroatische Nationalmannschaft gegen Kosovo und in Berlin der S.D. Croatia Berlin gegen den SV Tasmania Berlin los. Da am Tag zuvor das Spiel im Stadion Maksimir wegen Regen abgebrochen wurde, fand es nun zeitgleich mit dem Berliner Pokalspiel statt. Einige Zuschauer wechselten somit immer wieder zwischen Kunstrasenplatz und aufgebautem Fernseher. Während jedoch Kroatien in der Ferne 1:0 gewinnen konnte, unterlag S.D. Croatia den Tasmanen überraschend deutlich mit 1:3. Mehr dazu:


    Einst gab es im Stadion der Freundschaft in Frankfurt (Oder) große EC-Schlachten zu sehen. 1974 schlug der FC Vorwärts Frankfurt mal eben Juventus Turin mit 2:1. In der 80ern wurden zudem Ballymena United mit 3:0 und der PSV Eindhoven mit 2:0 verputzt. In der Gegenwart gibt es dort nur Fünftligafußball zu sehen. Nach Jahren der Verbandsliga ist der 1.FC Frankfurt (von 1991 bis 2012 als Viktoria 91 am Start) seit 2015 immerhin in der NOFV-Oberliga zu finden. Am gestrigen Abend fanden sich immerhin 780 Zuschauer ein, um das Spiel gegen den Rivalen SV Victoria Seelow zu sehen. Die Gelegenheit wurde genutzt, um vor dem Spiel mit einem langjährigen FCV-Fan ein Gespräch beim Bierchen zu führen. Dies war jedoch nur der Auftakt, später dazu mehr... Hier erst einmal der Bericht und die Fotos:


    Was für ein irres Pokalspiel! Bereits nach einer halben Stunde hatte der FC Energie Cottbus gegen den VfB Stuttgart das Ergebnis vom Finale 1997 egalisiert! Das Stadion stand Kopf, der Regionalligist führte 2:0. "Der Geist von 1997", lautete das Motto. Wohl wahr. Manches erinnerte an alte Zeiten. Es wurde geackert, die Zuschauer gingen mit. Eine 1a Atmosphäre! Stuttgart gelang in der 2. HZ der Ausgleich. In der Verlängerung hatten beide Mannschaften gute Möglichkeiten. Im abschließenden Elfmeterschießen behielt der Bundesligist die Nase vorn. Und ach ja, bevor es gestern ins Stadion ging, führte der Zufall uns ins einstige Zuchthaus vorbei. Mehr dazu im ausführlichen Bericht:


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