Netzathleten

Beiträge von paulundpaula

    Ist ja kaum auszuhalten, wenn man sich das hier alles durchliest. Als wenn ein Vulkan nach der kleinsten Berührung ausbricht.

    Grundsätzlich finde ich, sollte jeder neue Fanclub erstmal eine Chance bekommen und wohlwollend aufgenommen werden, weil sie ja auch Union unterstützen, also mit dazu gehören. Und gerade aus der linken Ecke scheint es im Fanbereich in letzter Zeit etwas Nachholebedarf zu geben. Wenn man allgemein sagt, dass Union weder rechts noch links ist, dann passen die doch wegen der Vervollständigung sehr gut rein und sollten auch akzeptiert und nicht angefeindet werden, im Stadion und auf der Straße. Ich persönlich werde mich auch nicht um die Mitgliedschaft bewerben, nehme an, dass sie(die Neuen) jetzt stellvertretend für manche Zeitgeistthemen angegriffen werden, wie die unsägliche und verlogene Genderthematik und 'Politische Korrektheit', die oft völlig marionettenhaft nur hergesagt wirkt.

    Sah gerade Spielplan ins Finale, wenn Deutschland England besiegen sollte, hätten sie gute Chancen, dann auch zum Ziel zu kommen, denn fast alle Favoriten, wie Italien und Frankreich waren auf der anderen Seite. Wobei auch ok ist, wenn jemand anders gewinnt. Fand übrigens-da an Öffentlichen immer extrem rumgemäkelt wird- Runde mit Bommes, Fr.Schult und Kuntz gerade gar nicht so schlecht.

    Freu mich schlussendlich über das Weiterkommen, obwohl kein deutschnationaler Fan. War doch immer selbstverständlich für Unionfans, dass sie zur Nationalmannschaft halten. Aber die Häme hier von Leuten, die sich hinter Krusefotos verstecken (hayab.u.a.) ist schon erschreckend. Finde auch, dass das Spiel zu sehr politisch überlastet wurde durch die für mich nicht nachvollziehbare Regenbogenkampagne, die auch in den Medien sehr gestanzt reproduziert wurde. Aber letztendlich darf man sich doch freuen, dass unser Team- zu dem theoretisch auch ein Unionspieler gehören könnte-das Unentschieden erreichte.

    Aha. Wenn man eine eigene Meinung hat, muss man also vorher prüfen, ob die Majorität die eigene Meinung teilt, oder wie? Demnach muss man dann deiner Auffassung nach eine gegenteilige Meinung äußern, nur um nicht Mainstream zu sein? Anders sein um des Anderssein willens? Für mich sind solche Kommentare ein Schlag ins Gesicht von Zingler&Co. Alles, was wir hier an Fußballkultur bewahrt haben - Schnee von gestern. Wir sind nun also Mainstream, weil wir für Vielfalt eintreten? Alles klar.

    Nein, man ist Mainstream, wenn man den zeitgeistigen Eintopf für "Vielfalt" hält. 8)

    Was man sich alles um die Ohren hauen kann, ohne kaum etwas Eigenes zu sagen: mainstream, Vielfalt usw, was heißt das denn? Mit 'mainstream' denunzieren Rechte unerträglich die Mehrheit, mit 'Vielfalt' tun etwas ähnliches manche Linke, indem sie eindeutige Minderheitenthemen als extrem gesellschaftsrelevant in der Öffentlichkeit verkaufen (Gender/sex.Orientierungen). Wie sie dies schaffen ist mir ein Rätsel. Der Regenbogen aber ist kein Minderheitenthema, auch wenn es eine Minderheitengruppe unerklärlich und unberechtigt geschafft hat, sich dieses Symbol anzueignen. Eigentlich ist der Regenbogen in allen Religionen das Symbol für die grundlegende, aber auch alltägliche Verbindung zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und Mensch . So ist es bspw.auch imBuch 1.Mose 9 (Gen 9, 12ff): meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken... Zeichen zwischen mir und der Erde'. Also der Regenbogen ist universell und betrifft jeden und jede und keinesfalls nur Schwule/ Trans usw, aber natürlich sind sie nicht ausgeschlossen, nur ist es eben ein allgemeinmenschliches Symbol, das heißt: nicht nur Minderheiten, sondern jeder kann sich vom Regenbogen angesprochen fühlen, wenn er ihn sieht. In diesem Sinn sind Regenbogenfarben an der Alten Försterei für mich morgen völlig in Ordnung.

    Da macht Fußball wieder Spaß, beim hochverdienten Sieg von Dänemark gegen Russland, frohe Gesichter, frohe Zuschauer, dieses Rot-Weiß auf den Rängen, die ausgeflippten Kids. Sieg des David gegen Goliath. Kleine ungerechte Entscheidungen werden nicht belohnt. Sensation perfekt. Dazu rot-weiße Fahnen. An irgendwas erinnerte mich das...

    Verstehe die Diskussion nicht.

    Die Türkei gehört zum asiatischen Kulturkreis, genau wie Kasachstan, Aserbaidschan, Georgien und Armenien. Was gibt's da nicht zu verstehen? Die Turkvölker (dazu kommen noch Tadschikistan, Kirgistan, Turkmenistan und Usbekistan) wurden schon immer als prägender Teil Zentralasiens gesehen.

    Von mir aus sollen se ruhig mitspielen, gerade bei den Türken kommt ja bei uns im Land dann Stimmung auf und ich habe nichts dagegen. Es ist dann aber eben eine Eurasienmeisterschaft, auch wenn nur die Türkei fussballerisch halbwegs mithalten kann. Die anderen kriegen ja eh nur auf die Mütze.

    Das älteste christliche Volk der Armenier(Staatsreligion seit dem 4.Jhd, noch vor der konstantinischen Wende) zum 'asiatischen Kulturkreis'(was immer das sein soll??) zu zählen, ist schon ein Ding! Noch dazu in einen Topf ausgerechnet mit der Türkei zu werfen...

    Vielleicht will er einfach auch gar nichts kritisieren, an dem, was hier bemängelt wird. Spricht doch für Trimmel, dass er einfach nur seine Sicht darstellt, ohne sich beifallheischend an die überwiegende Fanmeinung ranzuschmeißen.

    Mal sehen, was der RBB heute um 22.15 präsentiert. Geht auch um den Weg zum Finale am 26.5.01 damals. Fand die Zeit vor genau 20 Jahren allgemein und mit dem Verein insbesondere sehr spannend. War ja fast Nachwendezeit noch. Union kam aus der Versenkung wieder hoch, spielte noch in dem herrlich maroden Stadion ohne allen Schnickschnack, man fror sich den Hintern ab kurz vor Weihnachten gegen Bochum; ging vorher und nachher immer weiter im Pokal. Finale später wäre auch fast gut gegangen: Djurkovic und Isa, Latte, Pfosten, schwacher Sieg von Schalke, aufgrund einer Einzelleistung ausgerechnet des Jenaer Spielers Jörg Böhme. Und was das noch für Typen damals waren: Beuckert, Nikol, Persich, Okeke, Menze. Nina Hagens Hymne war auch noch relativ aktuell seit dem Erscheinen, sie selbst präsent, aber mit Textproblemen. Und anerkennend kommentierend: Netzer / Delling. Schöner Frühsommersamstagabend war das, leider nicht ganz perfekt, aber mit Europapokalperspektive, so wie jetzt, 20 Jahre später.

    was juckt es den mond, wenn der mops ihn anheult! :opi:

    Die Behauptung Union hätte dazu aufgerufen zum Stadion zu kommen und zu feiern, darf ich doch als Lüge annehmen, oder?

    Schrieben ja schon einige, dass es richtig war, was der Tagesspiegel schrieb. War selbst auch total euphorisch- Union im Europapokal. Aber was kommt von Vereinsleitung?! Und auch hier, Meinungen wie: ob mit oder ohne Maske- ist doch egal (war es ein Klaus?)bei allem Respekt, das findet nicht meine Zustimmung. Wenn alles egal ist, dann ist die Mühe derjenigen, die sich um Schutz bemühen vergebens, was dann rücksichtslos ist. Man muss sich ja kein Beispiel an Dresden nehmen, die im Augenblick des Aufstiegs wieder mal völlig assozial austickten. Davon ist Union zum Glück meilenweit entfernt. Aber einfach mal in dieser Zeit bei der Maskenpflicht bleiben, im eigenen und allgemeinen Interesse. Von Vereinsleitung kommen immer wieder Signale, dass sie das alles super managen werden mit der Pandemie, aber in der bundesweiten Öffentlichkeit kommt dann an: nee, richtig funktioniert das bei denen nicht. Schade in solch einem Augenblick des Erfolges und im Moment, in dem das Schlimmste der Beeinträchtigungen schon geschafft ist.

    Spiel zum Vergessen heute von Union, bis auf die guten Versuche nach der Pause (jedenfalls mein Eindruck nach Verfolgung der Radioberichte).

    Mein Dank geht heute an Bayern München, denn um 17.20 Uhr war zu befürchten, dass die schon feiern und 0,0 % motiviert sind, Gladbach zu schlagen, das Gegenteil war ab 18.30 Uhr der Fall, also alles weiterhin offen. Wobei ein Verfehlen des 7.Platzes auch kein Beinbruch wäre, Hauptsache 3. Bundesligasaison, was ja geschafft ist, und dann hoffentlich die erste Richtige, also komplett mit Zuschauern.

    paulundpaula

    Finde es zweitrangig, wo diese Redewendung herkommt; finde aber denjenigen, der diese noch benutzt ziemlich dämlich und ignorant(auch wenn es Aogo gewesen sein sollte), angesichts des weiteren Verlaufs der Geschichte nach dem 1. WK, ähnlich wie 'Jedem das Seine' (hier neulich) usw.


    Wie wäre es denn, wenn wir die deutsche Sprache inkl der Geschichte des deutschen Volkes komplett abschaffen. Dann muss man wenigstens nicht mehr überlegen wer mal was irgendwo gesagt oder geschrieben hat, was man gegen ein verwenden kann, weil es dem anderen nicht passt.

    Man ist doch auf gutem Wege, Denglish, Gendersternchen oder Binnen I, Universitäten die englisch als Trägersprache verwenden mitten in Deutschland etc.pp.
    Mach dir keine Gedanken auch hier schafft sich Deutschland langfristig ab.

    Sind doch ganz verschiedene Dinge; bei den Beispielen, die hier genannt werden, gebe ich Dir zu 100 % Recht, dass sie abwegig sind. Insbesondere bei der Gendersprache sendete ich dem RBB und anderen Sendern unzählige Protestmails gegen diese Sprachregelung, die mir ideologisch erscheint. Genauso lehne ich es ab, nur noch englisch und politisch korrekt kommunizieren zu dürfen. Dagegen sollte man sich wehren.

    Etwas ganz Anderes ist es, undurchdachte Beiträge und Redewendungen zu verwenden, die durch etwas Unvorstellbares-meine Holocaust- für alle Zeit danach nicht mehr möglich sind. Das ist doch was ganz anderes.

    Und Rassismus: auch da gibt es Grenzen.

    Das sollte man nicht durch einander hauen.

    Und übrigens: Kritisieren heißt doch nicht: das darf ich nicht mehr sagen. Man muss sich dann eben mit Kritik auseinandersetzen.

    ...denen sei gesagt das dieser Spruch im Weltkrieg 1 kreiert wurde mitten im Gaskrieg.

    Ich habe mich auch gefragt, wo diese Redewendung herkommt.

    Hier steht, dass sie wohl ursprünglich aus der Physik kommt, das hat mich allerdings überrascht.

    Und beim Springer-Verlag noch einmal eine etwas andere Betrachtungsweise.

    Eisernst, Rolf.

    Finde es zweitrangig, wo diese Redewendung herkommt; finde aber denjenigen, der diese noch benutzt ziemlich dämlich und ignorant(auch wenn es Aogo gewesen sein sollte), angesichts des weiteren Verlaufs der Geschichte nach dem 1. WK, ähnlich wie 'Jedem das Seine' (hier neulich) usw.

    Und was den Lehmann betrifft: manchmal wird Dummheit doch bestraft. Das ist doch mal positiv. Als ziemlich dämlich hat er sich schon mehrfach erwiesen, z.B.: hat er nicht mal einen Balljungen(also Kind!) runtergemacht und dann was von mangelnder allgemeiner Erziehung gefaselt in seinen aktiven Zeiten? Halte ansonsten Reaktion von Hertha für sehr übertrieben, er ist nicht mehr Rassist als der Durchschnittsdeutsche. Problematischer fand ich den übereilten Rauswurf des ungarischen Torwarttrainers.

    Keller ist etwas zu naiv in dieses Manöver DFB gegangen, und hatte da wenige "Mitziehende". Eher wollten wohl die meisten - wie seit Jahrzehnten - dort ihren Status quo beschützen. Schon sein Eingangsansatz "Transparenz" ließ die Alarmglocken läuten. Und so baute man immer mal ein paar Fallstricke auf .... und nun ist er in eine reingetappt. Das wäre in Freiburg vielleicht noch reparabel gewesen, aber nicht in der Fleckschneise. Das lassen sich die intriganten DFB-Funktionäre nicht entgehen. Wieder für zwei, drei Jahre ihre Pfründe verteidigt. Ein jämmerliches Bild.

    Schlangengrube nennt man so was. Wieviel DFB-Präsidenten sollen denn noch verbraten werden? Dumme Vergleiche passieren schnell, leider. Kenn die Hintergründe nicht so genau, sind mir auch egal. Aber er hat sich mehrfach inzwischen ausdrücklich entschuldigt. Das muss man auch mal annehmen können. In der Tagesschau spielte sich ein gewisser Ronny Zimmermann, aufgedunsen mit Vokuhila mächtig auf, dass das absolut unannehmbar wäre, genauso spielt sich der betroffene Vize auf, der wahlweise betont: die Entschuldigung anzunehmen/ zu kennen/ zur Kenntnis zu nehmen. Seltsam, man hat den Eindruck, es geht eigentlich um was Anderes. Um Pfründe z.B, wie Vorredner schreibt.

    Egal, wie Spiel ausgeht, aber ähnlich muss Union gegen RB demnächst kämpfen (und Bremen hat sich das wohl von uns abgeschaut), dann wird es mit dem 1. Sieg gegen die.

    Wünsche Werder unbedingt den Erfolg heute. Vor alle gegen RB, die sind dann so aus der Spur, dass sie am 34.Spieltag gegen Union verlieren. Und Werder schafft dann den Klassenerhalt. Bremen wehrt sich bestens gerade, ist ne Pokalmannschaft, war da mal nicht was gegen HSH? Viel Glück heute weiterhin!

    Kann man ja heute nur als glücklichen Punktgewinn einsortieren. Was freute ich mich auf meiner Wanderung bei Wandlitz am See als ich im Inforadio die Tormeldung aus München bekam. Ja klar, das 2:0 für n Bayern wohl...Man, was für ein Glück. Vor 15 Jahren spielten wir noch gegen Neuruppin vor manchmal 500 Zuschauern. Schrieb auch die FAZ am Sonntag gerade-.Und heute Ausgleich bei den Bayern. Nicht schlecht. Jetzt immer noch Siebenter. Europa, wir kommen!